Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

High-Tech-Strategie der Bundesregierung - entscheidendes Signal für den Technologiestandort Deutschland

08.09.2006
Anlässlich des BITKOM Medientages erklärt die Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Dagmar Wöhrl:

"Innovationspolitik aus einem Guss - das ist die Leitlinie der High-Tech-Strategie der Bundesregierung. Damit haben wir erstmals über alle Bundesressorts hinweg eine einheitliche nationale Innovationsstrategie entwickelt, um Deutschland an die Spitze wichtiger Zukunftsmärkte zu bringen. Hier liegen enorme Potenziale für die Arbeitsplätze von morgen."

Deshalb wird die Bundesregierung bei der Umsetzung der High-Tech-Strategie alle Anstrengungen unternehmen, um die Forschungs- und Innovationsförderung zu stärken und sie eng mit innovationsfreundlichen Rahmenbedingungen zu verbinden. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie hat dazu wichtige Akzente und neue Maßnahmen in die High-Tech-Strategie eingebracht:

Die Forschungsförderung des BMWi wird verstärkt auf so genannte "Leuchtturmprojekte" ausgerichtet. Die Mittel für die FuE-Fachprogramme des BMWi steigen von rund 1,15 Milliarden Euro in 2005 auf 1,45 Milliarden Euro in 2009. Damit werden z. B. neue Projekte für emissionsfreie Kraftwerkstechnologien, neuartige Satellitensysteme zur Erdbeobachtung und Kommunikation sowie moderne Anwendungen von Informationstechnik und Multimedia für den Mittelstand auf den Weg gebracht. "Denn wir wollen, dass für Zukunftsfelder wie die Luft- und Raumfahrt, Energie, Verkehr und die Informations- und Kommunikationstechnologien in Deutschland Leitmärkte entstehen," betont Staatssekretärin Wöhrl.

Von besonderer Bedeutung ist das deutsch-französische Leuchtturmprojekt QUAERO. Dieses Projekt wird durch die Entwicklung neuer Technologien beim Zugang und der Nutzung von digital verfügbarem Wissen zu einem Quantensprung der "Wissensarbeit" und zu neuen Diensten für das Internet der Zukunft führen.

Als weiteren wichtigen Akzent des BMWi in der High-Tech-Strategie nennt Staatssekretärin Wöhrl den innovativen Mittelstand. Denn die kleinen und mittleren Unternehmen sind Beschäftigungsmotor und oft Vorreiter bei der Einführung neuer Technologien. So wachsen allein die Programme des BMWi für den innovativen Mittelstand von 458 Millionen Euro in 2005 auf 673 Millionen Euro in 2009.

Bei den innovationsfreundlichen Rahmenbedingungen kommt es vor allem auf eine Unternehmenssteuerreform an, die der Wirtschaft wieder mehr Spielraum für Innovationen und Investitionen bietet. Dazu gehört auch ein modernes Private Equity-Gesetz.

Staatssekretärin Wöhrl: "Wir wollen private Investoren dazu ermutigen, ihr Geld wieder in innovativen Gründungen und jungen Technologieunternehmen anzulegen. Damit erhält der High-Tech-Gründerfonds, den das BMWi gemeinsam mit Partnern aus der Wirtschaft und der KfW auf den Weg gebracht hat, weiteren Rückenwind. Doch alle relevanten Akteure aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft müssen an einem Strang ziehen, damit die High-Tech-Strategie für unser Land ein Erfolg wird."

| BMWi-Tagesnachrichten
Weitere Informationen:
http://www.bmwi.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Wirtschaft Finanzen:

nachricht RWI/ISL-Containerumschlag-Index: Aufwärtstendenz setzt sich fort
21.02.2017 | RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung

nachricht Ergebnisse der IAB-Stellenerhebung für das 4. Quartal 2016: Anhaltend hohes Niveau offener Stellen
21.02.2017 | Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit (IAB)

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Wirtschaft Finanzen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: „Vernetzte Autonome Systeme“ von acatech und DFKI auf der CeBIT

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Kooperation mit der Deutschen Messe AG vernetzte Autonome Systeme. In Halle 12 am Stand B 63 erwarten die Besucherinnen und Besucher unter anderem Roboter, die Hand in Hand mit Menschen zusammenarbeiten oder die selbstständig gefährliche Umgebungen erkunden.

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für...

Im Focus: Kühler Zwerg und die sieben Planeten

Erdgroße Planeten mit gemäßigtem Klima in System mit ungewöhnlich vielen Planeten entdeckt

In einer Entfernung von nur 40 Lichtjahren haben Astronomen ein System aus sieben erdgroßen Planeten entdeckt. Alle Planeten wurden unter Verwendung von boden-...

Im Focus: Mehr Sicherheit für Flugzeuge

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem totalen Triebwerksausfall zum Einsatz kommt, um den Piloten ein sicheres Gleiten zu einem Notlandeplatz zu ermöglichen, und ein Assistenzsystem für Segelflieger, das ihnen das Erreichen größerer Höhen erleichtert. Präsentiert werden sie von Prof. Dr.-Ing. Wolfram Schiffmann auf der Internationalen Fachmesse für Allgemeine Luftfahrt AERO vom 5. bis 8. April in Friedrichshafen.

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem...

Im Focus: HIGH-TOOL unterstützt Verkehrsplanung in Europa

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt sich bewerten, wie verkehrspolitische Maßnahmen langfristig auf Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt wirken. HIGH-TOOL ist ein frei zugängliches Modell mit Modulen für Demografie, Wirtschaft und Ressourcen, Fahrzeugbestand, Nachfrage im Personen- und Güterverkehr sowie Umwelt und Sicherheit. An dem nun erfolgreich abgeschlossenen EU-Projekt unter der Koordination des KIT waren acht Partner aus fünf Ländern beteiligt.

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt...

Im Focus: Zinn in der Photodiode: nächster Schritt zur optischen On-Chip-Datenübertragung

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium allein – die stoffliche Basis der Chip-Produktion – sind als Lichtquelle kaum geeignet. Jülicher Physiker haben nun gemeinsam mit internationalen Partnern eine Diode vorgestellt, die neben Silizium und Germanium zusätzlich Zinn enthält, um die optischen Eigenschaften zu verbessern. Das Besondere daran: Da alle Elemente der vierten Hauptgruppe angehören, sind sie mit der bestehenden Silizium-Technologie voll kompatibel.

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Aufbruch: Forschungsmethoden in einer personalisierten Medizin

24.02.2017 | Veranstaltungen

Österreich erzeugt erstmals Erdgas aus Sonnen- und Windenergie

24.02.2017 | Veranstaltungen

Big Data Centrum Ostbayern-Südböhmen startet Veranstaltungsreihe

23.02.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Fraunhofer HHI auf dem Mobile World Congress mit VR- und 5G-Technologien

24.02.2017 | Messenachrichten

MWC 2017: 5G-Hauptstadt Berlin

24.02.2017 | Messenachrichten

Auf der molekularen Streckbank

24.02.2017 | Biowissenschaften Chemie