Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Entwicklung der Produktion im Produzierenden Gewerbe [1] Juni 2006

14.08.2006
Die Erzeugung im Produzierenden Gewerbe hat sich - vorläufigen Angaben zufolge [2] - im Juni saisonbereinigt [3] leicht um 0,4 % verringert. Im Monat zuvor hatte sie um 1,5 % zugenommen. Der Ausstoß in der Industrie schwächte sich im Juni nach spürbarem Anstieg im Mai (+2,0 %) um 0,7 % ab.

Innerhalb der industriellen Hauptgruppen erhöhte sich die Erzeugung der Vorleistungsgüterproduzenten dabei um 0,7 %. Die insgesamt schwankungsanfälligere Erzeugung bei den Herstellern von Investitionsgütern ging demgegenüber um 1,6 % zurück. Auch bei den Konsumgüterproduzenten war die Produktionsentwicklung zuletzt rückläufig (-1,8 %). In den beiden übrigen Bereichen des Produzierenden Gewerbes sank die Produktion im Bauhauptgewerbe um 1,2 %, während im Bereich der Energie nach deutlichem Rückgang im Mai (-2,4 %) eine Zunahme der Erzeugung um 3,3 % zu verzeichnen war.

Im weniger schwankungsanfälligen Zweimonatsvergleich (Mai/Juni gegenüber März/April) nahm die Gesamterzeugung im Produzierenden Gewerbe saisonbereinigt um 1,9 % zu. Die Industrieproduktion erhöhte sich dabei ebenfalls um 1,9 %, was für eine fortgesetzt lebhafte Produktionstätigkeit in der Industrie spricht. Die maßgeblichen Impulse für diese Entwicklung kamen dabei von den Vorleistungs- und von den Investitionsgüterproduzenten, die eine deutliche Zunahme des Ausstoßes um 2,4 % bzw. 2,1 % verbuchen konnten. Die Erzeugung der Hersteller von Konsumgütern erhöhte sich um 0,4 %. Anhaltend dynamisch ist die Produktionstätigkeit auch im Bauhauptgewerbe, in dem mit +8,7 % die kräftigste Produktionszunahme zu verzeichnen war. Die Erzeugung im Bereich Energie schwächte sich dagegen um 1,3 % ab.

Im Vorjahresvergleich stieg die Gesamtproduktion im Produzierenden Gewerbe im Mai/Juni arbeitstäglich bereinigt um 5,2 %. Im Bereich der Industrie und im Bauhauptgewerbe wurden die Vorjahresstände mit +5,8 % bzw. +5,1 % dabei deutlich überschritten, während im Bereich der Energie das Vorjahresniveau leicht unterschritten wurde (-0,4 %).

... mehr zu:
»Baugewerbe

Die aktuellen Ergebnisse zur Entwicklung der Erzeugung zeigen eine in der Tendenz anhaltende konjunkturelle Dynamik im Produzierenden Gewerbe. Neben einer lebhaften Entwicklung in der Industrie, die gemäß der Umsatzentwicklung zuletzt die stärkeren Impulse aus dem Inland erhielt, kamen die konjunkturellen Auftriebskräfte in den letzten Monaten verstärkt auch aus dem Bauhauptgewerbe. Angesichts der guten Auftragslage sowohl im Bereich der Industrie als auch im Bauhauptgewerbe dürfte auch in nächster Zeit mit einer fortgesetzt dynamischen Produktionsentwicklung im Produzierenden Gewerbe zu rechnen sein.

[1] Zu Methodische Erläuterungen siehe www.destatis.de/presse/deutsch/abisz/produktionsindex.htm
[2] Quellen: Statistisches Bundesamt, Deutsche Bundesbank
[3] Verfahren Census X-12-ARIMA

Pressestelle des BMWi | BMWi-Tagesnachrichten
Weitere Informationen:
http://www.bmwi.de
http://www.bmwi.de/BMWi/Redaktion/PDF/P-R/produktion-im-produzierenden-gewerbe-juni-2006,property=pdf,bereich=bmwi,sprache=de,rwb=true.

Weitere Berichte zu: Baugewerbe

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Wirtschaft Finanzen:

nachricht RWI/ISL-Containerumschlag-Index weiter aufwärts gerichtet
23.03.2017 | RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung

nachricht RWI erhöht Konjunkturprognose für 2017 leicht auf 1,3 Prozent
15.03.2017 | RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Wirtschaft Finanzen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungen

Lebenswichtige Lebensmittelchemie

23.03.2017 | Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Förderung des Instituts für Lasertechnik und Messtechnik in Ulm mit rund 1,63 Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise

TU-Bauingenieure koordinieren EU-Projekt zu Recycling-Beton von über sieben Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise