Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Eine Milliarde Euro für den Mittelstand

02.08.2006
Die Deutsche Bank und die KfW Bankengruppe haben heute einen Vertrag über ein Globaldarlehen in Höhe von 1 Milliarde Euro unterzeichnet. Damit setzen beide Institute ihre erfolgreiche Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Förderung mittelständischer Unternehmen fort.

"Der heutige Abschluss des bisher größten Globaldarlehens ist ein deutliches Signal für mehr Wachstum durch Investitionen. Wir setzen auf den Mittelstand", so Josef Ackermann, Vorsitzender des Vorstands der Deutsche Bank, anlässlich der Vertragsunterzeichnung. Den durch die KfW-Refinanzierung gewonnenen Vorteil gibt die Deutsche Bank vollständig an ihre mittelständischen Kunden in Form von zinsgünstigen Krediten weiter. "Mit diesem Globaldarlehen können wir der Konjunktur einen weiteren Impuls geben", sagte Ingrid Matthäus-Maier, Mitglied des Vorstandes der KfW Bankengruppe. "Der Mittelstand investiert wieder und wir unterstützen dies durch attraktive Finanzierungsangebote", führte sie weiter aus.

Das Globaldarlehen ist ein Förderprodukt der KfW. Es bietet den Banken vielfältige flexible Gestaltungsspielräume und ist schlank in der Abwicklung. Im vergangenen Jahr hat die KfW Bankengruppe auf diesem Weg rund 3,4 Milliarden Euro an deutsche Geschäfts- und Landesbanken ausgereicht. Die Mittel aus dem Globaldarlehen stehen mittelständischen Unternehmen sowie freiberuflich Tätigen für alle betrieblichen Investitionsmaßnahmen zur Verfügung, die mittel- bis langfristig finanziert werden müssen. Flexible Laufzeitgestaltung, risikogerechte Bepreisung, auf Wunsch variable Verzinsung sowie die einfache und schnelle Datenübermittlung an die KfW per Internet machen das Globaldarlehen zu einem an den Bedürfnissen des Marktes ausgerichteten Produkt. "Mit den Mitteln aus dem Globaldarlehen können wir noch flexibler auf die Bedürfnisse unserer Kunden eingehen und ihnen maßgeschneiderte Finanzierungslösungen anbieten", so Ackermann.

Matthäus-Maier hob hervor, dass die Deutsche Bank viele Unternehmen bei grenzüberschreitenden Engagements begleitet. "Auch dieser Aspekt ist uns wichtig. Im Zeichen der Globalisierung wollen wir den deutschen Mittelstand bei seinen internationalen Aktivitäten unterstützen, um dessen Wettbewerbsfähigkeit zu stärken."

... mehr zu:
»Globaldarlehen

Das aktuelle Globaldarlehen ist schon der vierte Vertrag zwischen beiden Instituten in ebenso vielen Jahren. Erstmals wurde im Jahr 2003 ein Globaldarlehensvertrag abgeschlossen. Zusammen mit der aktuellen Transaktion beläuft sich das Geschäftsvolumen bei den Globaldarlehen auf rd. 2,3 Milliarden Euro.

Nathalie Drücke | KfW
Weitere Informationen:
http://www.kfw.de

Weitere Berichte zu: Globaldarlehen

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Wirtschaft Finanzen:

nachricht RWI/ISL-Containerumschlag-Index: Aufwärtstendenz setzt sich fort
21.02.2017 | RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung

nachricht Ergebnisse der IAB-Stellenerhebung für das 4. Quartal 2016: Anhaltend hohes Niveau offener Stellen
21.02.2017 | Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit (IAB)

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Wirtschaft Finanzen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: „Vernetzte Autonome Systeme“ von acatech und DFKI auf der CeBIT

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Kooperation mit der Deutschen Messe AG vernetzte Autonome Systeme. In Halle 12 am Stand B 63 erwarten die Besucherinnen und Besucher unter anderem Roboter, die Hand in Hand mit Menschen zusammenarbeiten oder die selbstständig gefährliche Umgebungen erkunden.

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für...

Im Focus: Kühler Zwerg und die sieben Planeten

Erdgroße Planeten mit gemäßigtem Klima in System mit ungewöhnlich vielen Planeten entdeckt

In einer Entfernung von nur 40 Lichtjahren haben Astronomen ein System aus sieben erdgroßen Planeten entdeckt. Alle Planeten wurden unter Verwendung von boden-...

Im Focus: Mehr Sicherheit für Flugzeuge

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem totalen Triebwerksausfall zum Einsatz kommt, um den Piloten ein sicheres Gleiten zu einem Notlandeplatz zu ermöglichen, und ein Assistenzsystem für Segelflieger, das ihnen das Erreichen größerer Höhen erleichtert. Präsentiert werden sie von Prof. Dr.-Ing. Wolfram Schiffmann auf der Internationalen Fachmesse für Allgemeine Luftfahrt AERO vom 5. bis 8. April in Friedrichshafen.

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem...

Im Focus: HIGH-TOOL unterstützt Verkehrsplanung in Europa

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt sich bewerten, wie verkehrspolitische Maßnahmen langfristig auf Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt wirken. HIGH-TOOL ist ein frei zugängliches Modell mit Modulen für Demografie, Wirtschaft und Ressourcen, Fahrzeugbestand, Nachfrage im Personen- und Güterverkehr sowie Umwelt und Sicherheit. An dem nun erfolgreich abgeschlossenen EU-Projekt unter der Koordination des KIT waren acht Partner aus fünf Ländern beteiligt.

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt...

Im Focus: Zinn in der Photodiode: nächster Schritt zur optischen On-Chip-Datenübertragung

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium allein – die stoffliche Basis der Chip-Produktion – sind als Lichtquelle kaum geeignet. Jülicher Physiker haben nun gemeinsam mit internationalen Partnern eine Diode vorgestellt, die neben Silizium und Germanium zusätzlich Zinn enthält, um die optischen Eigenschaften zu verbessern. Das Besondere daran: Da alle Elemente der vierten Hauptgruppe angehören, sind sie mit der bestehenden Silizium-Technologie voll kompatibel.

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Aufbruch: Forschungsmethoden in einer personalisierten Medizin

24.02.2017 | Veranstaltungen

Österreich erzeugt erstmals Erdgas aus Sonnen- und Windenergie

24.02.2017 | Veranstaltungen

Big Data Centrum Ostbayern-Südböhmen startet Veranstaltungsreihe

23.02.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Fraunhofer HHI auf dem Mobile World Congress mit VR- und 5G-Technologien

24.02.2017 | Messenachrichten

MWC 2017: 5G-Hauptstadt Berlin

24.02.2017 | Messenachrichten

Auf der molekularen Streckbank

24.02.2017 | Biowissenschaften Chemie