Commerzbank-Börsenbericht: Aktienmärkte geraten unter Druck

So ist die Industrieproduktion im Mai mit +1,5% gegenüber April recht kräftig gestiegen und auch der Trend ist weiter klar aufwärts gerichtet.

Abgesehen von der politischen Großwetterlage wird das weitere Schicksal der Börsen vor allem von der Qualität der Unternehmenszahlen für das zweite Quartal abhängen. Sollten diese zumindest weitgehend innerhalb der Erwartungen liegen, stehen die Ampeln für Aktien auf „grün“. Bei einem durchschnittlichen Kurs/Gewinn-Verhältnis im DAX von rund 12 für 2006 sind nämlich zahlreiche börsennotierte Unternehmen unterbewertet. Bis zum Jahresende sehen die Anlageexperten der Commerzbank den DAX deshalb wieder bei 6.300 Punkten. Aktuell empfehlen sie insbesondere die Aktie von ThyssenKrupp.

Die internationalen Rentenmärkte stehen weiter im Spannungsfeld von Zinsängsten und einer sich abzeichnenden Wachstumsabschwächung in Amerika. Insgesamt veränderten sich die Renditen nur wenig knapp oberhalb der 4%-Marke für zehnjährige Titel. Nachdem der Präsident der EZB die Rhetorik hinsichtlich möglicher Inflationsrisiken zuletzt deutlich verschärft hat, rechnen die Volkswirte der Commerzbank bereits Anfang August mit einer weiteren Leitzinserhöhung um 25 Basispunkte. Die Unsicherheit an den Anleihemärkten dürfte auch in den nächsten Wochen anhalten. Die Commerzbank empfiehlt Privatanlegern daher variabel verzinsliche Anleihen (Floater) als Alternative zu festverzinslichen Rentenpapieren.

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