Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Das Management des Wandels

23.06.2006
Innovativer Masterstudiengang stellt besondere Bedürfnisse von kleinen und mittelständischen Unternehmen in den Mittelpunkt

Die Wirtschaft ist geprägt durch einen tief greifenden Strukturwandel und der fortschreitenden Globalisierung. Die daraus resultierenden Anpassungszwänge für die Unternehmen erfordern den kompetenten Umgang der Führungskräfte mit Umstrukturierungsprozessen. Vor allem in kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU), die als dynamische Wachstumsmotoren der Wirtschaft gelten, verdichten sich die Anforderungen an das Management, da strategische Entscheidungen über die Unternehmensentwicklung meist von wenigen Verantwortungsträgern getroffen werden. Der neue Masterstudiengang "Change Management in kleinen und mittelständischen Unternehmen" an der Hochschule Bremerhaven stellt die Fragen, die sich aus dem Wandel ergeben, in den Mittelpunkt.

Das Konzept des innovativen Studiengangs ist ausgerichtet auf anspruchsvolle Managementtätigkeiten und stellt mit dem besonderen Fokus auf Veränderungsprozesse in KMU eine Besonderheit auf dem Markt der Masterstudiengänge dar. "Die Besonderheit dieses Studiengangs liegt in der klaren Ausrichtung der Inhalte an der Vermittlung von Schlüsselkompetenzen zur aktiven Gestaltung des Wandels und der Internationalisierung", sagt Prof. Dr. Heike Simmet, die das Studium mit entwickelte.

Das schlüssige Modell des Studiengangs richtet das Lehrangebot konsequent an den Kriterien Veränderungsfähigkeit und -kompetenz sowie Internationalität aus. Sie werden in Themenfeldern wie "Structural Change and Adjustment", "Entrepreneurship", "Cultural Studies" und "Communication and Integration" aufgearbeitet. Dabei spielt Vermittlung von Softskills eine wichtige Rolle ein.

... mehr zu:
»KMU »Masterstudiengang

Eine breite Qualifizierung mit betriebswirtschaftlichen Grundlagenwissen und die darauf aufbauende tiefe Auseinandersetzung mit modernen Managementkonzepten mit internationalem Bezug bereitet die Studierende systematisch auf abwechslungsreiche und anspruchsvolle Tätigkeiten in KMU vor, deren Geschäftserfolg in besonderem Maße von der Qualität der Mitarbeiter abhängt.

Damit schließt sich der Kreis auf dem Arbeitsmarkt, denn ein zunehmender Bedarf an qualifizierten Führungskräften für die mittelständische Wirtschaft wird noch verstärkt durch den steigenden Druck des internationalen Wettbewerbs auf den regionalen Strukturwandel. "Die Chancen auf einen Arbeitsplatz in KMU sind für die Absolventen sehr gut, da der mittelständische Unternehmenssektor ein größeres Beschäftigungspotential vorweist und deutlich mehr Arbeitsplätze schafft als Großunternehmen", meint Prof. Simmet. Auch die Möglichkeit über Nachfolgeregelungen die Leitung bestehender KMU zu übernehmen, stellt eine interessante Alternative zur eigenen Existenzgründung dar.

Der Masterstudiengang "Change Management", wird erstmals zum kommenden Wintersemester 2006/07 an der Hochschule Bremerhaven angeboten. Er ist seit März 2006 akkreditiert und umfasst ein zweijähriges Vollzeitstudium mit hohem Praxisbezug. Die Studienplätze sind auf 20 pro Jahr limitiert, so dass eine persönliche Betreuung der Studierenden gewährleistet ist. Studieninteressierte müssen einen guten Abschluss eines Diplom- oder Bachelorstudiums vorliegen. Des Weiteren muss ein Auswahlverfahren bestanden werden.

Das Studium erfolgt zu 60 Prozent auf Deutsch und zu 40 Prozent auf Englisch. Zum Studienalltag gehören praktische Projekte und Vertiefungen in interessanten Anwendungsfeldern wie zum Beispiel Tourismus/Dienstleistungen, Lebensmittelwirtschaft oder Technologie. Der internationale Akzent des Studiums wird durch die hohe Priorität der Fremdsprache Englisch deutlich. So wird das dritte Semester vollständig in englischer Sprache erfolgen. Und in den Lehrveranstaltungen wird bei allen Themen der Bezug zur internationalen Dimension hergestellt. "Wünschenswert ist, dass die Studierenden einen Auslandsaufenthalt während des Studiums absolvieren", so Prof. Simmet. Das vielfältige Netz an partnerschaftlichen Kooperationen der Hochschule Bremerhaven zu attraktiven ausländischen Bildungseinrichtungen in Großbritannien, Frankreich, Spanien, Finnland und Polen macht das möglich.

Nähere Informationen sind auf der Homepage der Hochschule Bremerhaven zu finden. Fachliche Fragen beantwortet Prof. Dr. Heike Simmet unter E-Mail: hsimmet@hs-bremerhaven.de.

Daniela Krause-Behrens | idw
Weitere Informationen:
http://www.hs-bremerhaven.de
http://www.bwl.hs-bremerhaven.de

Weitere Berichte zu: KMU Masterstudiengang

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Wirtschaft Finanzen:

nachricht RWI/ISL-Containerumschlag-Index tritt auf der Stelle
24.11.2016 | RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung

nachricht Lemgoer Wissenschaftler wollen smarte Banknote realisieren
08.11.2016 | Hochschule Ostwestfalen-Lippe

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Wirtschaft Finanzen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Poröse kristalline Materialien: TU Graz-Forscher zeigt Methode zum gezielten Wachstum

Mikroporöse Kristalle (MOFs) bergen große Potentiale für die funktionalen Materialien der Zukunft. Paolo Falcaro von der TU Graz et al zeigen in Nature Materials, wie man MOFs gezielt im großen Maßstab wachsen lässt.

„Metal-organic frameworks“ (MOFs) genannte poröse Kristalle bestehen aus metallischen Knotenpunkten mit organischen Molekülen als Verbindungselemente. Dank...

Im Focus: Gravitationswellen als Sensor für Dunkle Materie

Die mit der Entdeckung von Gravitationswellen entstandene neue Disziplin der Gravitationswellen-Astronomie bekommt eine weitere Aufgabe: die Suche nach Dunkler Materie. Diese könnte aus einem Bose-Einstein-Kondensat sehr leichter Teilchen bestehen. Wie Rechnungen zeigen, würden Gravitationswellen gebremst, wenn sie durch derartige Dunkle Materie laufen. Dies führt zu einer Verspätung von Gravitationswellen relativ zu Licht, die bereits mit den heutigen Detektoren messbar sein sollte.

Im Universum muss es gut fünfmal mehr unsichtbare als sichtbare Materie geben. Woraus diese Dunkle Materie besteht, ist immer noch unbekannt. Die...

Im Focus: Significantly more productivity in USP lasers

In recent years, lasers with ultrashort pulses (USP) down to the femtosecond range have become established on an industrial scale. They could advance some applications with the much-lauded “cold ablation” – if that meant they would then achieve more throughput. A new generation of process engineering that will address this issue in particular will be discussed at the “4th UKP Workshop – Ultrafast Laser Technology” in April 2017.

Even back in the 1990s, scientists were comparing materials processing with nanosecond, picosecond and femtosesecond pulses. The result was surprising:...

Im Focus: Wie sich Zellen gegen Salmonellen verteidigen

Bioinformatiker der Goethe-Universität haben das erste mathematische Modell für einen zentralen Verteidigungsmechanismus der Zelle gegen das Bakterium Salmonella entwickelt. Sie können ihren experimentell arbeitenden Kollegen damit wertvolle Anregungen zur Aufklärung der beteiligten Signalwege geben.

Jedes Jahr sind Salmonellen weltweit für Millionen von Infektionen und tausende Todesfälle verantwortlich. Die Körperzellen können sich aber gegen die...

Im Focus: Shape matters when light meets atom

Mapping the interaction of a single atom with a single photon may inform design of quantum devices

Have you ever wondered how you see the world? Vision is about photons of light, which are packets of energy, interacting with the atoms or molecules in what...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

NRW Nano-Konferenz in Münster

07.12.2016 | Veranstaltungen

Wie aus reinen Daten ein verständliches Bild entsteht

05.12.2016 | Veranstaltungen

Von „Coopetition“ bis „Digitale Union“ – Die Fertigungsindustrien im digitalen Wandel

02.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Das Universum enthält weniger Materie als gedacht

07.12.2016 | Physik Astronomie

Partnerschaft auf Abstand: tiefgekühlte Helium-Moleküle

07.12.2016 | Physik Astronomie

Bakterien aus dem Blut «ziehen»

07.12.2016 | Biowissenschaften Chemie