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Schule im kooperativen Staat: berufliche Orientierung Jugendlicher als Gemeinschaftsaufgabe im lokalen Netzwerk

26.04.2006


IAT-Projektbericht erschienen



Der Übergang von der Schule in die Berufswelt ist für viele Jugendliche schwer zu bewältigen. Die Arbeitslosenquote der Jugendlichen von 16 bis unter 25 Jahren stieg in Deutschland von 4,4 Prozent im Jahre 1990 auf über 10 Prozent seit 1997. Empirische Studien zeigen, dass ein zentrales Problem darin besteht, bereits frühzeitig eine berufliche Orientierung zu entwickeln, um die Übergänge in das Ausbildungssystem und später in den Arbeitsmarkt erfolgreich zu schaffen. Frühzeitige berufliche Orientierung kann die Schule bieten - am besten in Kooperation mit anderen regionalen Akteuren wie Unternehmen, Verbänden, Gewerkschaften, Arbeitsagenturen. Wie solche Kooperationen effektiv gestaltet werden können stand im Mittelpunkt einer Fachtagung der Hans Böckler Stiftung und des Instituts Arbeit und Technik (IAT) in Gelsenkirchen. Die Beiträge von Wissenschaftlern und Praktikern sind jetzt als Projektbericht erschienen: Schule im kooperativen Staat: berufliche Orientierung Jugendlicher als Gemeinschaftsaufgabe im lokalen Netzwerk.

Welchen Beitrag kann und sollte Schule als staatliche Instanz im kooperativen Staat zur beruflichen Orientierung Jugendlicher und damit zur Vermeidung von Jugendarbeitslosigkeit und Perspektivlosigkeit der nächsten Generation leisten? Der Wandel zur "Schule als soziales Unternehmen" mit mehr Selbständigkeit, Öffnung für das Umfeld, mehr Eigenverantwortung und Engagement eröffnet hier neue Handlungsmöglichkeiten. Zur Lösung der Ausbildungs- und Beschäftigungsprobleme ist aber auch eine konsequente Vernetzung der berufsorientierenden Aktivitäten in Schulen mit unterschiedlichen Partnern aus der Region notwendig.


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45886 Gelsenkirchen
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Claudia Braczko | idw
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