Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

BMBF-Projekt Dienstleistungen ferngelenkt rund um die Welt

15.03.2006


Der Lehrstuhl für Internationales Management der Universität Erlangen-Nürnberg hat vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) den Zuschlag für das Forschungsprojekt "Export ferngelenkter Dienstleistungen" (ExFeD) erhalten. Darin untersuchen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler Rahmenbedingungen und Einsatzmöglichkeiten von Dienstleistungen, die deutsche High-Tech-Firmen vom Standort Deutschland aus ferngelenkt in aller Welt anbieten, so genannte Remote Services. Partner in diesem vom BMBF mit insgesamt knapp 600.000 Euro finanzierten Projekt sind neben dem Lehrstuhl für Internationales Management die Juniorprofessur für Dienstleistungsmanagement und der Lehrstuhl für Marketing an der Universität Dortmund, die Unternehmen Asentics, Carat Robotic Innovation, Hewlett-Packard, SAP, RAP Automation sowie der Verein Deutscher Ingenieure.



Schon heute bieten viele deutsche High-Tech-Firmen ihre Dienstleistungen vom Standort Deutschland aus ferngelenkt in aller Welt an. Die angebotenen Remote Services reichen von der Wartung und Umrüstung von Maschinen über die Aktualisierung von Software bis zur medizinischen Ferndiagnose und -therapie via Internet. Der Export von hoch qualifizierten Dienstleistungen eröffnet deutschen Unternehmen große Chancen im internationalen Wettbewerb, stellt diese jedoch vor viele Herausforderungen, die im Projekt ExFeD analysiert werden. "Das Ziel des Forschungsprojekts ist es" erklärt der Inhaber des Lehrstuhls Prof. Dr. Dirk Holtbrügge "die Erfolgsfaktoren für das erfolgreiche Management von Remote Services weltweit zu analysieren und Handlungsempfehlungen für Unternehmen zu geben. Nicht zuletzt geht es auch um die Frage, wie dadurch Arbeitsplätze in Deutschland geschaffen und gesichert werden können."

... mehr zu:
»BMBF »BMBF-Projekt »ExFeD


In dem Forschungsprojekt werden die Rahmenbedingungen und Einsatzmöglichkeiten von Remote Services untersucht und ein optimales Einsatzsystem entwickelt. Im Rahmen des Nürnberger Teilprojekts werden insbesondere die Implikationen für das Personalmanagement betrachtet und ein Trainingskonzept für neue Personal-Einsatzformen wie virtuelle Auslandsentsendungen entwickelt. Die Zusammenarbeit mit Unternehmen aus der Software-, Maschinenbau- und Roboterindustrie ermöglicht es, die neu gewonnenen Erkenntnisse umgehend in der Praxis zu erproben und umzusetzen. Erste Ergebnisse des auf drei Jahre angesetzten Forschungsprojekts werden im September 2006 erwartet.

Weitere Informationen für die Medien:

Prof. Dr. Dirk Holtbrügge
Lehrstuhl für Internationales Management
Tel.: 0911/5302-452
dirk.holtbruegge@wiso.uni-erlangen.de

Ute Missel | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-erlangen.de/

Weitere Berichte zu: BMBF BMBF-Projekt ExFeD

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Wirtschaft Finanzen:

nachricht RWI/ISL-Containerumschlag-Index tritt auf der Stelle
24.11.2016 | RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung

nachricht Lemgoer Wissenschaftler wollen smarte Banknote realisieren
08.11.2016 | Hochschule Ostwestfalen-Lippe

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Wirtschaft Finanzen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Poröse kristalline Materialien: TU Graz-Forscher zeigt Methode zum gezielten Wachstum

Mikroporöse Kristalle (MOFs) bergen große Potentiale für die funktionalen Materialien der Zukunft. Paolo Falcaro von der TU Graz et al zeigen in Nature Materials, wie man MOFs gezielt im großen Maßstab wachsen lässt.

„Metal-organic frameworks“ (MOFs) genannte poröse Kristalle bestehen aus metallischen Knotenpunkten mit organischen Molekülen als Verbindungselemente. Dank...

Im Focus: Gravitationswellen als Sensor für Dunkle Materie

Die mit der Entdeckung von Gravitationswellen entstandene neue Disziplin der Gravitationswellen-Astronomie bekommt eine weitere Aufgabe: die Suche nach Dunkler Materie. Diese könnte aus einem Bose-Einstein-Kondensat sehr leichter Teilchen bestehen. Wie Rechnungen zeigen, würden Gravitationswellen gebremst, wenn sie durch derartige Dunkle Materie laufen. Dies führt zu einer Verspätung von Gravitationswellen relativ zu Licht, die bereits mit den heutigen Detektoren messbar sein sollte.

Im Universum muss es gut fünfmal mehr unsichtbare als sichtbare Materie geben. Woraus diese Dunkle Materie besteht, ist immer noch unbekannt. Die...

Im Focus: Significantly more productivity in USP lasers

In recent years, lasers with ultrashort pulses (USP) down to the femtosecond range have become established on an industrial scale. They could advance some applications with the much-lauded “cold ablation” – if that meant they would then achieve more throughput. A new generation of process engineering that will address this issue in particular will be discussed at the “4th UKP Workshop – Ultrafast Laser Technology” in April 2017.

Even back in the 1990s, scientists were comparing materials processing with nanosecond, picosecond and femtosesecond pulses. The result was surprising:...

Im Focus: Wie sich Zellen gegen Salmonellen verteidigen

Bioinformatiker der Goethe-Universität haben das erste mathematische Modell für einen zentralen Verteidigungsmechanismus der Zelle gegen das Bakterium Salmonella entwickelt. Sie können ihren experimentell arbeitenden Kollegen damit wertvolle Anregungen zur Aufklärung der beteiligten Signalwege geben.

Jedes Jahr sind Salmonellen weltweit für Millionen von Infektionen und tausende Todesfälle verantwortlich. Die Körperzellen können sich aber gegen die...

Im Focus: Shape matters when light meets atom

Mapping the interaction of a single atom with a single photon may inform design of quantum devices

Have you ever wondered how you see the world? Vision is about photons of light, which are packets of energy, interacting with the atoms or molecules in what...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

NRW Nano-Konferenz in Münster

07.12.2016 | Veranstaltungen

Wie aus reinen Daten ein verständliches Bild entsteht

05.12.2016 | Veranstaltungen

Von „Coopetition“ bis „Digitale Union“ – Die Fertigungsindustrien im digitalen Wandel

02.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Das Universum enthält weniger Materie als gedacht

07.12.2016 | Physik Astronomie

Partnerschaft auf Abstand: tiefgekühlte Helium-Moleküle

07.12.2016 | Physik Astronomie

Bakterien aus dem Blut «ziehen»

07.12.2016 | Biowissenschaften Chemie