Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Patente 2005: Siemens wieder Nummer 1 in Deutschland

10.03.2006


Mit 2398 Patenten hat Siemens 2005 beim Deutschen Patent- und Markenamt (DPMA) die meisten Schutzrechte angemeldet und unterstreicht erneut seine Innovationskraft. Auf dem zweiten Platz liegt die Robert Bosch GmbH vor Daimler Chrysler. Die meisten Anmeldungen in Deutschland fanden bei Siemens im Bereich Transportation statt, gefolgt von Medical sowie Automation and Control. "Dies ist vor allem das Ergebnis unserer konsequenten Ausrichtung auf die Zukunft und auf kundenorientierte innovative Lösungen", so Prof. Winfried Büttner, Leiter Corporate Intellectual Property bei Siemens.



Mit Forschungsinvestitionen von 5,2 Milliarden Euro lag Siemens im vergangenen Geschäftsjahr wieder weltweit an der Spitze aller Elektronik- und Elektrotechnik-Unternehmen. Das Ergebnis dieser Investition ist Wissen, das im Markt in erfolgreiche Produkte umgesetzt werden muß. Dieses Wissen des Unternehmens ist derzeit durch mehr als 53.000 Patente geschützt. Etwa 75 Prozent aller Patentanmeldungen haben ihren Ursprung in Deutschland. Angesichts des weltweiten Wettbewerbs um Kunden und Marktanteile werden Patente immer bedeutender und erfordern eine strategische Optimierung des Patentportfolios unter regionalen Gesichtspunkten. Auch für Forschungskooperationen und den offenen Austausch von Wissen ist der gesicherte Schutz des geistigen Eigentums grundlegende Voraussetzung.



Durch die strategische Ausrichtung seiner Patentarbeit im Rahmen seines Unternehmensprogramms "Fit 4 More" konnte Siemens die Anzahl der Erfindungsmeldungen weltweit um mehr als sieben Prozent auf rund 8.800 steigern. Dabei galt es gleichzeitig, die Zahl der Patente als auch deren Qualität zu steigern. "Auf der einen Seite schützen wir das aktuelle Geschäft, auf der anderen Seite sichern wir die Geschäfte der Zukunft", so Büttner. Diese richten sich nach den Bedürfnissen der Kunden, nach den Erfordernissen der Märkte und langfristig nach den gesellschaftlichen Megatrends. Das Wachstum der Weltbevölkerung und die parallel dazu stattfindende Urbanisierung führen zu weiteren spezifischen Anforderungen, auf die das Unternehmen seine zukünftigen Geschäfte und sein Technologieportfolio ausrichtet. Ganz gezielt wird deswegen an Innovationen gearbeitet, die sich an diesen Megatrends orientieren, wie beispielsweise die zunehmende Verkehrsdichte, die höhere Lebenserwartung der Menschen oder die Verknappung der Energieressourcen. Mit 50 Prozent meldete Siemens im vergangenen Geschäftsjahr die meisten Schutzrechte im Bereich Medizin- und Verkehrstechnik an. Das Siemens-Arbeitsgebiet Power konnte die Patentanmeldungen um 20 Prozent im Vergleich zum Vorjahr steigern.

Guido Weber | Siemens AG
Weitere Informationen:
http://www.siemens.de
http://www.siemens.de/innovationnews

Weitere Berichte zu: Patent Patentanmeldung Schutzrecht

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Wirtschaft Finanzen:

nachricht Mittelstand 4.0-Kompetenz­zentrum Stuttgart gestartet
29.03.2017 | Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO

nachricht RWI/ISL-Containerumschlag-Index weiter aufwärts gerichtet
23.03.2017 | RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Wirtschaft Finanzen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Atome rennen sehen - Phasenübergang live beobachtet

Ein Wimpernschlag ist unendlich lang dagegen – innerhalb von 350 Billiardsteln einer Sekunde arrangieren sich die Atome neu. Das renommierte Fachmagazin Nature berichtet in seiner aktuellen Ausgabe*: Wissenschaftler vom Center for Nanointegration (CENIDE) der Universität Duisburg-Essen (UDE) haben die Bewegungen eines eindimensionalen Materials erstmals live verfolgen können. Dazu arbeiteten sie mit Kollegen der Universität Paderborn zusammen. Die Forscher fanden heraus, dass die Beschleunigung der Atome jeden Porsche stehenlässt.

Egal wie klein sie sind, die uns im Alltag umgebenden Dinge sind dreidimensional: Salzkristalle, Pollen, Staub. Selbst Alufolie hat eine gewisse Dicke. Das...

Im Focus: Kleinstmagnete für zukünftige Datenspeicher

Ein internationales Forscherteam unter der Leitung von Chemikern der ETH Zürich hat eine neue Methode entwickelt, um eine Oberfläche mit einzelnen magnetisierbaren Atomen zu bestücken. Interessant ist dies insbesondere für die Entwicklung neuartiger winziger Datenträger.

Die Idee ist faszinierend: Auf kleinstem Platz könnten riesige Datenmengen gespeichert werden, wenn man für eine Informationseinheit (in der binären...

Im Focus: Quantenkommunikation: Wie man das Rauschen überlistet

Wie kann man Quanteninformation zuverlässig übertragen, wenn man in der Verbindungsleitung mit störendem Rauschen zu kämpfen hat? Uni Innsbruck und TU Wien präsentieren neue Lösungen.

Wir kommunizieren heute mit Hilfe von Funksignalen, wir schicken elektrische Impulse durch lange Leitungen – doch das könnte sich bald ändern. Derzeit wird...

Im Focus: Entwicklung miniaturisierter Lichtmikroskope - „ChipScope“ will ins Innere lebender Zellen blicken

Das Institut für Halbleitertechnik und das Institut für Physikalische und Theoretische Chemie, beide Mitglieder des Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), der Technischen Universität Braunschweig, sind Partner des kürzlich gestarteten EU-Forschungsprojektes ChipScope. Ziel ist es, ein neues, extrem kleines Lichtmikroskop zu entwickeln. Damit soll das Innere lebender Zellen in Echtzeit beobachtet werden können. Sieben Institute in fünf europäischen Ländern beteiligen sich über die nächsten vier Jahre an diesem technologisch anspruchsvollen Projekt.

Die zukünftigen Einsatzmöglichkeiten des neu zu entwickelnden und nur wenige Millimeter großen Mikroskops sind äußerst vielfältig. Die Projektpartner haben...

Im Focus: A Challenging European Research Project to Develop New Tiny Microscopes

The Institute of Semiconductor Technology and the Institute of Physical and Theoretical Chemistry, both members of the Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), at Technische Universität Braunschweig are partners in a new European research project entitled ChipScope, which aims to develop a completely new and extremely small optical microscope capable of observing the interior of living cells in real time. A consortium of 7 partners from 5 countries will tackle this issue with very ambitious objectives during a four-year research program.

To demonstrate the usefulness of this new scientific tool, at the end of the project the developed chip-sized microscope will be used to observe in real-time...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Industriearbeitskreis »Prozesskontrolle in der Lasermaterialbearbeitung ICPC« lädt nach Aachen ein

28.03.2017 | Veranstaltungen

Neue Methoden für zuverlässige Mikroelektronik: Internationale Experten treffen sich in Halle

28.03.2017 | Veranstaltungen

Wie Menschen wachsen

27.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Nierentransplantationen: Weisse Blutzellen kontrollieren Virusvermehrung

30.03.2017 | Biowissenschaften Chemie

Zuckerrübenschnitzel: der neue Rohstoff für Werkstoffe?

30.03.2017 | Materialwissenschaften

Integrating Light – Your Partner LZH: Das LZH auf der Hannover Messe 2017

30.03.2017 | HANNOVER MESSE