Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Innovative Regionen für Europa

15.02.2006


Wie gut sind Europas Regionen für die Globalisierung gerüstet? Dieser Frage geht das Fraunhofer ISI für die Europäische Union nach. Ziel ist die umfangreichste Datensammlung zur regionalen Innovationskraft.



Europa soll im Jahr 2010 der weltweit führende Raum für Innovationen und Technologieentwicklung sein - so lautet das ehrgeizige Ziel der Europäischen Kommission. Dazu müssen nahezu alle Länder der EU ihre Forschungsanstrengungen deutlich erhöhen und mindestens drei Prozent ihres Sozialproduktes in Forschung und Entwicklung investieren. Dieses Ziel ist nur dann erreichbar, wenn innovative Regionen in den einzelnen Ländern zum Treiber der Wissens- und Technologieentwicklung werden. Während es bislang schon ein umfangreiches Berichtswesen der EU-Kommission über die Fortschritte der Mitgliedsstaaten bei der Erreichung des 3-Prozent-Zieles gibt, steht eine solche Berichterstattung für die Ebene der europäischen Regionen noch aus.

... mehr zu:
»Technologieentwicklung


Wie Europas Regionen im Innovationswettbewerb abschneiden, soll nun das Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung klären. In dem vier Jahre dauernden Projekt wird das Karlsruher Institut gemeinsam mit Technopolis in Brüssel Informationen zur Innovationsstärke aller europäischen Regionen sammeln und in einer umfangreichen Datenbank der EU-Kommission zur Verfügung stellen. Die Datenbank bildet die Grundlage für umfassende Analysen zur Struktur und Entwicklung der regionalen Verteilung von Bildungsstand, Qualifikationsmerkmalen, Forschung und Entwicklung und wissenschaftlicher Exzellenz in den Regionen der Europäischen Union. Diese Ergebnisse, die die Fortschritte bei der Schaffung eines europäischen Forschungsraumes dokumentieren, werden in den "Regional Key Figures" der breiten Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt. "Wir wollen hohe Aussagekraft und Nutzerorientierung vereinen", versprechen die ISI-Projektleiter Knut Koschatzky und Vivien Lo.

Kontakt:
Prof. Knut Koschatzky, Dr. Vivien Lo
Telefon: (0721) 6809 - 184 / - 181
E-Mail: knut.koschatzky @isi.fraunhofer.de
vivien.lo@isi.fraunhofer.de

Medienkontakt: Bernd Müller
Telefon +49 (0) 721 / 68 09 - 100
Telefax +49 (0) 721 / 68 09 - 176
bernd.mueller@isi.fraunhofer.de

Das Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI untersucht Marktpotenziale technischer Entwicklungen und deren Auswirkungen auf Wirtschaft, Staat und Gesellschaft. Die interdisziplinären Forschungsgruppen konzentrieren sich auf neue Technologien, Industrie- und Serviceinnovationen, Energiepolitik und nachhaltiges Wirtschaften sowie auf die Dynamik regionaler Märkte und die Innovationspolitik.

Bernd Müller | idw
Weitere Informationen:
http://www.isi.fraunhofer.de

Weitere Berichte zu: Technologieentwicklung

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Wirtschaft Finanzen:

nachricht RWI/ISL-Containerumschlag-Index bleibt aufwärts gerichtet
20.07.2017 | RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung

nachricht Frühwarninstrument zeigt „grün“ - IMK-Konjunkturindikator: Rezessionsgefahr bleibt gering
19.07.2017 | Hans-Böckler-Stiftung

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Wirtschaft Finanzen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Einblicke unter die Oberfläche des Mars

Die Region erstreckt sich über gut 1000 Kilometer entlang des Äquators des Mars. Sie heißt Medusae Fossae Formation und über ihren Ursprung ist bislang wenig bekannt. Der Geologe Prof. Dr. Angelo Pio Rossi von der Jacobs University hat gemeinsam mit Dr. Roberto Orosei vom Nationalen Italienischen Institut für Astrophysik in Bologna und weiteren Wissenschaftlern einen Teilbereich dieses Gebietes, genannt Lucus Planum, näher unter die Lupe genommen – mithilfe von Radarfernerkundung.

Wie bei einem Röntgenbild dringen die Strahlen einige Kilometer tief in die Oberfläche des Planeten ein und liefern Informationen über die Struktur, die...

Im Focus: Molekulares Lego

Sie können ihre Farbe wechseln, ihren Spin verändern oder von fest zu flüssig wechseln: Eine bestimmte Klasse von Polymeren besitzt faszinierende Eigenschaften. Wie sie das schaffen, haben Forscher der Uni Würzburg untersucht.

Bei dieser Arbeit handele es sich um ein „Hot Paper“, das interessante und wichtige Aspekte einer neuen Polymerklasse behandelt, die aufgrund ihrer Vielfalt an...

Im Focus: Das Universum in einem Kristall

Dresdener Forscher haben in Zusammenarbeit mit einem internationalen Forscherteam einen unerwarteten experimentellen Zugang zu einem Problem der Allgemeinen Realitätstheorie gefunden. Im Fachmagazin Nature berichten sie, dass es ihnen in neuartigen Materialien und mit Hilfe von thermoelektrischen Messungen gelungen ist, die Schwerkraft-Quantenanomalie nachzuweisen. Erstmals konnten so Quantenanomalien in simulierten Schwerfeldern an einem realen Kristall untersucht werden.

In der Physik spielen Messgrößen wie Energie, Impuls oder elektrische Ladung, welche ihre Erscheinungsform zwar ändern können, aber niemals verloren gehen oder...

Im Focus: Manipulation des Elektronenspins ohne Informationsverlust

Physiker haben eine neue Technik entwickelt, um auf einem Chip den Elektronenspin mit elektrischen Spannungen zu steuern. Mit der neu entwickelten Methode kann der Zerfall des Spins unterdrückt, die enthaltene Information erhalten und über vergleichsweise grosse Distanzen übermittelt werden. Das zeigt ein Team des Departement Physik der Universität Basel und des Swiss Nanoscience Instituts in einer Veröffentlichung in Physical Review X.

Seit einigen Jahren wird weltweit untersucht, wie sich der Spin des Elektrons zur Speicherung und Übertragung von Information nutzen lässt. Der Spin jedes...

Im Focus: Manipulating Electron Spins Without Loss of Information

Physicists have developed a new technique that uses electrical voltages to control the electron spin on a chip. The newly-developed method provides protection from spin decay, meaning that the contained information can be maintained and transmitted over comparatively large distances, as has been demonstrated by a team from the University of Basel’s Department of Physics and the Swiss Nanoscience Institute. The results have been published in Physical Review X.

For several years, researchers have been trying to use the spin of an electron to store and transmit information. The spin of each electron is always coupled...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Den Geheimnissen der Schwarzen Löcher auf der Spur

21.07.2017 | Veranstaltungen

Den Nachhaltigkeitskreis schließen: Lebensmittelschutz durch biobasierte Materialien

21.07.2017 | Veranstaltungen

Operatortheorie im Fokus

20.07.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Einblicke unter die Oberfläche des Mars

21.07.2017 | Geowissenschaften

Wegbereiter für Vitamin A in Reis

21.07.2017 | Biowissenschaften Chemie

Den Geheimnissen der Schwarzen Löcher auf der Spur

21.07.2017 | Veranstaltungsnachrichten