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Zahl der Patentanträge aus China seit 2000 um 212 % gestiegen

10.02.2006


Nach Angaben der Weltorganisation für geistiges Eigentum (WIPO) ist die Anzahl der Patentanträge aus Japan, Südkorea und China nach wie vor außergewöhnlich hoch.



Laut der Weltorganisation für geistiges Eigentum (WIPO) ist die Zahl der internationalen Patentanträge aus Japan, der Republik Korea und China um 162 %, 200 %, beziehungsweise 212 % gestiegen. Diese Wachstumsraten spiegeln die rasant wachsende technologische Stärke der nordöstlichen asiatischen Länder wider.

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Die ‚Top 5’ in Sachen Patente sind nach wie vor die Vereinigten Staaten, Japan, Deutschland, Frankreich und Großbritannien. Die Niederlande, Schweden, Italien und Finnland sind ebenfalls unter den 15 innovativsten Ländern. Den größten Anstieg in der EU bei den Patentanträgen kann Finnland verzeichnen: 11,6 % im Jahr 2005. Im gleichen Zeitraum stieg die Zahl der chinesischen Patentanträge um 43,7 %.

Unter den internationalen Firmen ist Philips (Niederlande) mit 2.492 Anträgen führend, gefolgt von Matsushita (Japan), Siemens (Deutschland) und Nokia (Finnland).

Derzeit werden Patente in Europa entweder auf nationaler Basis oder über das Europäische Patentamt ausgestellt. Die Mitgliedstaaten können die Übersetzung eines europäischen Patents in ihre Landessprache fordern.

Die Einführung eines Gemeinschaftspatents, das EU-weit Anwendung findet, ist seit Jahren geplant, wird aber im Rat blockiert. Es soll den Übersetzungsbedarf verringern und Patente für Unternehmen auf diese Weise billiger machen.

| EurActiv.com
Weitere Informationen:
http://www.wipo.int
http://www.euractiv.com

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