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Export ferngelenkter Dienstleistungen

10.02.2006


Immer mehr deutsche High-Tech-Firmen bieten Ihre Dienstleistungen vom Standort Dortmund aus ferngelenkt in alle Welt an. Durch technologische Entwicklungen ist es mittlerweile möglich, eine breite Palette von Dienstleistungen von der Wartung eines Computernetzwerkes über die Umrüstung einer Maschine bis hin zur medizinischen Ferndiagnose via Internet weltweit anzubieten. Im internationalen Wettbewerb um Arbeitsplätze eröffnen sich durch die Exportfähigkeit dieser hoch qualifizierten Dienstleistungen große Chancen.



Da diese ferngelenkten Dienstleistungen regionale Unternehmen aber auch vor eine Reihe von Herausforderungen stellen, hat sich unter der Trägerschaft der Universität Dortmund ein Projektteam aus verschiedenen Lehrstühlen und namhaften Praxispartnern für die nächsten drei Jahre zu dem Projekt EXFED zusammengeschlossen. Im Fokus der Forschungsprojekt stehen vor allem die besonderen organisatorischen Fragestellungen im Umfeld ferngelenkter Dienstleistungen. Zusätzlich sollen Aspekte der Kundenbindung begutachtet werden, die eine räumliche Distanz zwischen Dienstleister und Kunde mit sich bringt. Ein weiteres Hauptaugenmerk der Projektpartner gilt der Personalqualifizierung. Das Projekt wurde aus 159 beim Bundesministerium für Bildung und Forschung eingereichten Projektanträgen ausgewählt. Ziel der Forschungsinitiative, die insgesamt 29 Projekte fördert, ist es, Lücken in der Dienstleitungsforschung zu schließen. Am 9. Februar fand an der Universität Dortmund die Auftaktveranstaltung statt, die von den Lehrstühlen für Dienstleistungsmanagement (Prof. Florian v. Wangenheim) und Marketing (Prof. Hartmut H. Holzmüller) ausgerichtet wurde. Teilnehmer waren neben dem wissenschaftlichen Partner, dem Lehrstuhl für Internationales Management an der Universität Erlangen-Nürnberg, die Praxispartner Asentics GmbH & Co. KG, carat innovation GmbH, Hewlett-Packard GmbH, SAP Deutschland GmbH, Verein Deutscher Ingenieure und RAP Automation sowie der Projektträger DLR. Erste Ergebnisse der Forschungsinitiative werden für September 2006 erwartet.



Info:
Juniorprofessur für Dienstleistungsmanagement

Pressekontakt: Dipl.-Psych. Jan H. Schumann
jan.schumann@uni-dortmund.de
Tel: 0231 755 3785
Fax: 0231 7555 3271

Ole Lünnemann | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-dortmund.de/
http://www.exfed.de

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