Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Jeder zweite Deutsche hat Geld in Immobilien investiert

16.10.2001


Dresdner Bank Immobiliengruppe legt erste umfassende Analyse zu Immobilienvermögen vor



Laut einer heute veröffentlichten Studie der Dresdner Bank Immobiliengruppe sind 48,4 Prozent der Bundesbürger direkt oder indirekt (Mit-)Eigentümer von Häusern, Wohnungen oder gewerblich genutzten Räumen. Das heißt, dass jeder zweite Sparer in Deutschland Geld in Immobilien investiert hat. Nicht immobilienbezogene Sparformen machen 51,6 Prozent aus, wie die im Frühsommer 2001 durchgeführte repräsentative Befragung von 1.005 Haushalten im gesamten Bundesgebiet ergab. Mit der Studie wurde erstmals ausführlich das Immobilienvermögen der Deutschen analysiert.



"Die Deutschen dürften insgesamt mehr Immobilienbesitz haben, als ihnen selbst bislang bekannt ist", erklärte Dr. Thomas Beyerle von der Dresdner Bank Immobiliengruppe, der Projektleiter der Studie. Denn zu den direkten Investments (Häuser, Eigentumswohnungen etc.) kommen indirekte Immobilieninvestments hinzu, z. B. über Fondsanteile. Beyerle weiter: "Damit nehmen Immobilien eine führende Rolle im Sparverhalten der Deutschen ein, fast gleichbedeutend mit Bausparverträgen – allerdings hinter Versicherungen und dem Sparbuch."

Der Anteil der Immobilienbesitzer an der Gesamtzahl der Haushalte schwankt deutlich nach Bundesländern. Das Saarland (75 Prozent), Rheinland-Pfalz (68 Prozent) und Bayern (57 Prozent) führen die Statistik an. Nur auf Platz vier liegen die als "Häusle-Bauer" bekannten Baden-Württemberger (53 Prozent), gleichauf mit Schleswig-Holstein. Die Schlusslichter bilden Hamburg (36 Prozent), Berlin und Sachsen (je 33 Prozent) sowie Bremen (30 Prozent). Zu rund 80 Prozent haben die Immobilienbesitzer ihr Eigentum selbst gekauft, nur rund 20 Prozent sind Erben.

Ist das nötige Kapital für eine Immobilie beisammen, bevorzugt jeder Vierte (24,8 Prozent) das klassische Einfamilienhaus, 7,6 Prozent entscheiden sich für ein Mehrfamilienhaus und 6,1 Prozent für eine Eigentumswohnung.

| Dresdner Bank
Weitere Informationen:
http://www.dresdner-bank.de/medien_service

Weitere Berichte zu: Eigentumswohnung Immobilienvermögen

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Wirtschaft Finanzen:

nachricht RWI/ISL-Containerumschlag-Index sinkt nach März-Hoch
23.05.2017 | RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung

nachricht IMK-Konjunkturindikator: Rezessionsgefahr bleibt niedrig
19.05.2017 | Hans-Böckler-Stiftung

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Wirtschaft Finanzen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Orientierungslauf im Mikrokosmos

Physiker der Universität Würzburg können auf Knopfdruck einzelne Lichtteilchen erzeugen, die einander ähneln wie ein Ei dem anderen. Zwei neue Studien zeigen nun, welches Potenzial diese Methode hat.

Der Quantencomputer beflügelt seit Jahrzehnten die Phantasie der Wissenschaftler: Er beruht auf grundlegend anderen Phänomenen als ein herkömmlicher Rechner....

Im Focus: A quantum walk of photons

Physicists from the University of Würzburg are capable of generating identical looking single light particles at the push of a button. Two new studies now demonstrate the potential this method holds.

The quantum computer has fuelled the imagination of scientists for decades: It is based on fundamentally different phenomena than a conventional computer....

Im Focus: Tumult im trägen Elektronen-Dasein

Ein internationales Team von Physikern hat erstmals das Streuverhalten von Elektronen in einem nichtleitenden Material direkt beobachtet. Ihre Erkenntnisse könnten der Strahlungsmedizin zu Gute kommen.

Elektronen in nichtleitenden Materialien könnte man Trägheit nachsagen. In der Regel bleiben sie an ihren Plätzen, tief im Inneren eines solchen Atomverbunds....

Im Focus: Turmoil in sluggish electrons’ existence

An international team of physicists has monitored the scattering behaviour of electrons in a non-conducting material in real-time. Their insights could be beneficial for radiotherapy.

We can refer to electrons in non-conducting materials as ‘sluggish’. Typically, they remain fixed in a location, deep inside an atomic composite. It is hence...

Im Focus: Hauchdünne magnetische Materialien für zukünftige Quantentechnologien entwickelt

Zweidimensionale magnetische Strukturen gelten als vielversprechendes Material für neuartige Datenspeicher, da sich die magnetischen Eigenschaften einzelner Molekülen untersuchen und verändern lassen. Forscher haben nun erstmals einen hauchdünnen Ferrimagneten hergestellt, bei dem sich Moleküle mit verschiedenen magnetischen Zentren auf einer Goldfläche selbst zu einem Schachbrettmuster anordnen. Dies berichten Wissenschaftler des Swiss Nanoscience Institutes der Universität Basel und des Paul Scherrer Institutes in der Wissenschaftszeitschrift «Nature Communications».

Ferrimagneten besitzen zwei magnetische Zentren, deren Magnetismus verschieden stark ist und in entgegengesetzte Richtungen zeigt. Zweidimensionale, quasi...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Meeresschutz im Fokus: Das IASS auf der UN-Ozean-Konferenz in New York vom 5.-9. Juni

24.05.2017 | Veranstaltungen

Diabetes Kongress in Hamburg beginnt heute: Rund 6000 Teilnehmer werden erwartet

24.05.2017 | Veranstaltungen

Wissensbuffet: „All you can eat – and learn”

24.05.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Hochspannung für den Teilchenbeschleuniger der Zukunft

24.05.2017 | Physik Astronomie

3D-Graphen: Experiment an BESSY II zeigt, dass optische Eigenschaften einstellbar sind

24.05.2017 | Physik Astronomie

Optisches Messverfahren für Zellanalysen in Echtzeit - Ulmer Physiker auf der Messe "Sensor+Test"

24.05.2017 | Messenachrichten