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Der Euro-Countdown läuft / Neues Geld für rund 300 Millionen Europäer

16.10.2001


Mit Beginn des Jahres 2002 heißt es nach rund 54 Jahren Abschied nehmen von der D-Mark. Wie in elf weiteren Staaten der Europäischen Union, darunter Frankreich, Italien, Österreich, die Benelux-Staaten und Spanien, wird auch in Deutschland der Euro als neue Währung eingeführt. "Dabei handelt es sich nicht um eine Währungsreform, sondern um eine reine Umstellung von der D-Mark auf den Euro", so der Wirtschaftsexperte und Generalbevollmächtigte der Deutschen Vermögensberatung, Friedhelm Ost.

Der amtliche Umrechnungskurs Euro/D-Mark steht seit langem fest, er enthält fünf Stellen hinter dem Komma und liegt bei:

1 Euro = 1,95583 DM.

Ausgegeben werden ab dem 1. Januar 2002 insgesamt sieben Banknoten mit den Nominalwerten 5, 10, 20, 50, 100, 200 und 500 Euro. Am Format der Scheine wird sich wenig ändern. Die neuen Banknoten, die mit höchsten Sicherheitsmerkmalen ausgestattet sind, werden etwas höher und etwas kürzer sein als die bisherigen D-Mark-Scheine. Dazu kommen acht Euro-Münzen zu 1, 2, 5, 10, 20 und 50 Cent sowie zu 1 und 2 Euro. Damit man sich an die zackig umrundete 20-Cent-Münze oder das gold-silberne 1-Euro Stück gewöhnen kann, gibt es vom 17.Dezember an in allen Banken und Sparkassen die sogenannten "Starter-Kits" für 20 Mark. Diese Probepäckchen enthalten 20 Euro- und Cent-Münzen im Gesamtwert von 10,23 Euro.

Schonfrist für D-Mark Besitzer bis 28.Februar 2002

Trotz der Währungsumstellung zum Jahreswechsel verliert die D-Mark nicht von einer Sekunde auf die andere ihren Wert. Noch bis zum

28. Februar 2002 kann in der Regel weiter in den Geschäften mit der D-Mark bezahlt werden. Wechselgeld jedoch wird ab dem 1. Januar 2002 nur noch in Euro ausgegeben, DM-Bargeld muss der Kunde also nicht mehr annehmen.

Die Möglichkeit, alte Münzen und Scheine kostenlos in Euro umzutauschen, besteht ebenfalls noch bis zum 28. Februar 2002 bei allen Banken und Sparkassen. Danach ist dies nur noch bei den Landeszentralbanken möglich.

Deshalb rät die Deutsche Vermögensberatung, in den letzten Tagen vor dem kommenden Jahreswechsel nur noch so viel Geld vom privaten Konto abzuheben, wie bis zur Euro-Einführung wirklich gebraucht wird.

Friedhelm Ost warnt dringend vor Wechselgeschäften an der Haustür: "Es sind bereits Trickbetrüger unterwegs, die Tauschgeschäfte von D-Mark in Euro anbieten."

Lebensversicherung: Keine Angst vor dem Euro

Auch nach Einführung des Euro bleiben alle Versicherungen und Verträge, wie beispielsweise die Berufsunfähigkeits- und die private Krankenversicherung oder der Bausparvertrag, unverändert gültig. Dementsprechend braucht sich niemand Sorgen zu machen, der eine Lebensversicherung abgeschlossen hat: Mit der Einführung des Euro am 1. Januar 2002 werden bei Lebensversicherungen die Versicherungssumme, Rückkaufswerte und festgeschriebene Gewinnanteile auf die neue Währung umgeschrieben. Die alten Werte bleiben erhalten, sie werden nur umgerechnet. Und die Konditionen - etwa die Verzinsung, die Laufzeiten usw. - gelten unverändert fort.

Wenn auch der Euro in seinem Außenwert gegenüber dem Dollar etwas an Boden verloren hat, ist er mit seinem Binnenwert eine sehr stabile Währung. "Die Inflationsrate in der Euro-Zone ist in jüngster Zeit wieder gefallen", so Friedhelm Ost, "und die Europäische Zentralbank wird mit ihrer Geldpolitik dafür sorgen, dass der Euro in Zukunft eine der stabilsten Währungen der Welt sein wird."

Was geschieht mit dem Bankkonto ?

Bankkonten werden ab dem 1.Januar 2002 automatisch und gebührenfrei auf den Euro umgestellt. Gleiches gilt für Daueraufträge. Gemäß dem Grundsatz der Kontinuität bleiben auch alle vereinbarten Zinssätze für Sparguthaben, Festgelder oder andere Anlageformen sowie zu zahlende Kreditzinsen unverändert.

Wer sich eingehend über das Thema "Euro" informieren will, sollte sich mit einem der bundesweit mehr als 27.000 Experten der Deutschen Vermögensberatung in Verbindung setzen. Nicht nur in Sachen "Euro" stehen die Vermögensberater als Ratgeber hilfreich zur Seite. Als "Hausärzte" in allen finanziellen Angelegenheiten betreuen sie die mehr als 3,1 Millionen Kunden der Deutschen Vermögensberatung in allen Fragen des Vermögensaufbaus und der Vermögenssicherung getreu dem Motto "Früher an Später denken!" dauerhaft und kompetent.

Ganz aktuell stehen die sogenannte "Riester-Rente" und die private Berufsunfähigkeitsrente für viele Millionen Menschen im Vordergrund.

ots Originaltext: DVAG Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.de

Ansprechpartner:
Richard Kiefer
Tel. 069/2384 365,
E-Mail: richard.kiefer@dvag.com,
Fax 069/2384 570; oder
Franz Froeßl,
Tel. 069/2384 471;
E-Mail: franz.froessl@dvag.com

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