Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Endlich Sicherheit beim Internet-Banking

10.11.2005


Neue Dimension der Sicherheit durch die Nutzung des Mobiltelefons als zweiten Authentifizierungskanal/ Experten bestätigen Immunität der neuen Lösung gegenüber Viren- und Hacker-Angriffen/ erster Großkunde hat sich bereits für Meridea entschieden

... mehr zu:
»Internet-Banking

Das finnische Software-Unternehmen Meridea hat eine revolutionäre Sicherheitslösung für das Internet-Banking vorgestellt: Die Meridea 2FA–Sicherheitsanwendung ist die weltweit erste wirksame, einfache und gleichzeitig preiswerte Waffe gegen Phishing, Pharming & Co. Denn während das in Deutschland gebräuchliche PIN/TAN- bzw. PIN/iTan-Verfahren zunehmend durch Viren- und Hackerangriffe in Frage gestellt wird, ist „Meridea 2FA“ gegen alle bekannten Formen der Internet-Kriminalität immun.

„Wir haben die Meridea 2FA-Anwendung genau untersucht und konnten keine konzeptionellen Schwächen finden, die ein Krimineller ausnutzen könnte“, bestätigt Maximillian Dornseif, international renommierter Spezialist für Internet-Sicherheit an den Universitäten Aachen und Mannheim und Mitglied der auf Sicherheitsüberprüfungen dieser Art spezialisierten Expertengruppe „RedTeam Pentesting“.


Meridea konnte bereits einen ersten Großkunden gewinnen. Die IZB Soft GmbH, das Rechenzentrum der bayerischen Sparkassen, hat sich entschlossen, im Jahr 2006 gemeinsam mit Meridea ein neues Authentifizierungsverfahren für seine angeschlossenen Sparkassen einzuführen.

Meridea, international führend bei Internet- und Mobile-Banking-Anwendungen, wurde 2001 gegründet und ist im Besitz von Nokia, Accenture, der Finanzgruppe Sampo, den Beteiligungsgesellschaften 3i und Nordic Venture Partners.

„Für die Banken ist die wachsende Kriminalität beim Internet-Banking eine ernst zu nehmende Gefahr“, betonte Markus Büttner, Meridea-Deutschland-Chef bei einer Pressekonferenz anlässlich der Produkteinführung heute in Frankfurt. „Nicht nur, dass sie durch Betrug Geld verlieren. Mindestens genauso groß ist der Schaden durch den Vertrauensverlust in einen preiswerten Self-Service-Kanal.“ Büttner weiter: „Denn wenn die Kunden dem Internet-Banking den Rücken zukehren, weichen Sie auf alternative Service-Kanäle wie Filialen oder CallCenter aus. Kanäle, die den Banken erheblich höhere Kosten verursachen.“

Doppelte Sicherheit per Handy

Möglich wird diese neue Dimension der Sicherheit durch einen zweiten, allgemein verfügbaren Kanal, der nicht durch die bekannten Formen der Internet-Kriminalität manipuliert werden kann: das Mobiltelefon. Denn: „Es ist für einen Angreifer heute praktisch unmöglich, gleichzeitig den PC und das Mobiltelefon eines Opfers zu penetrieren“, erklärt Sicherheitsexperte Dornseif den Vorteil der neuen Sicherheitslösung.

Das Prinzip ist denkbar einfach: Wenn ein Kunde eine Überweisung auf seinem PC vorbereitet, stellt ihm seine Bank einen so genannten „Challenge Code“ zur Verfügung. Diese Nummer ist an diese bestimmte Transaktion gebunden. Nun gibt der Kunde den Code in die vorher automatisch auf seinem Mobiltelefon installierte Meridea 2FA-Software ein. Stammt der eingegebene Challenge Code nicht von seiner Bank, erscheint auf dem Handy-Display ein Warnhinweis, mit der Bitte zu prüfen, ob er wirklich auf der Website seiner Bank ist.

Ist der Challenge-Code echt, sieht der Kunde die Details seiner vorbereiteten Überweisung auf dem Handydisplay: Informationen über den Überweisungsbetrag und die Kontonummer des Empfängers. Stimmen diese Angaben, bestätigt dies der Kunde mit seiner geheimen PIN.

Daraufhin erscheint auf dem Handydisplay ein „Response-Code“. Das ist eine TAN, mit der der Kunde die doppelt geprüfte Transaktion freigeben kann – und zwar ausschließlich diese Transaktion. Diese TAN gibt der Kunde dann über den PC auf der Website seiner Online-Banking-Anwendung ein, und die Überweisung wird ausgeführt.

Die 2FA-Lösung von Meridea authentifiziert nicht nur in Echtzeit den Kunden gegenüber seiner Bank. Sie bestätigt auch die Identität der Bank und die Details der vorbereiteten Überweisung gegenüber dem Kunden. So schützt die Anwendung zuverlässig auch gegen ausgeklügelte Phishing-Angriffe und „Man-in-the-Middle“-Attacken. Und das bei absoluter Mobilität – sei es im Urlaub, auf Geschäftsreise oder im Büro.

„Die rein Software-basierte Anwendung lässt sich schnell, einfach und kostengünstig über das Mobilfunknetz an die Bankkunden ausliefern“, erklärte Markus Büttner. „Die erheblichen Investitionen in Authentifizierungsmittel wie TAN-Listen, Hardware-Token oder Chipkarten samt Leser entfallen.“

„Die Meridea 2FA-Lösung bietet einen Weg, mit dem Kunde und Bank sicher sein können, worüber sie eigentlich mit wem kommunizieren“, betonte Sicherheits-Experte Maximillian Dornseif anlässlich der Produkteinführung. „Die Meridea-Anwendung hat das Potenzial, der ‚Leidensgeschichte des elektronischen Zahlungsverkehrs’ ein Ende zu setzen.“

Über Meridea

Meridea Financial Software Ltd. ist einer der weltweit führenden Anbieter von mobilen Kundendienstleistungen und auf die Bereitstellung von leistungsfähigen Mobile-Banking-Lösungen spezialisiert. Meridea unterstützt Unternehmen dabei, bestehende Kundenbeziehungen mobiler zu gestalten und deren Qualität damit nachhaltig zu verbessern. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Helsinki und ist mit eigenen Niederlassungen in Europa, Asien und Nordamerika vertreten.

Christoph Möller | möller pr GmbH
Weitere Informationen:
http://www.meridea.com
http://www.moeller-pr.de

Weitere Berichte zu: Internet-Banking

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Wirtschaft Finanzen:

nachricht IAB-Arbeitsmarktbarometer: Arbeitsmarkt bleibt im Aufwind
27.04.2017 | Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit (IAB)

nachricht Digitalisierung bringt Produktion zurück an den Standort Deutschland
25.04.2017 | Hochschule Karlsruhe - Technik und Wirtschaft

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Wirtschaft Finanzen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: TU Chemnitz präsentiert weltweit einzigartige Pilotanlage für nachhaltigen Leichtbau

Wickelprinzip umgekehrt: Orbitalwickeltechnologie soll neue Maßstäbe in der großserientauglichen Fertigung komplexer Strukturbauteile setzen

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bundesexzellenzclusters „Technologiefusion für multifunktionale Leichtbaustrukturen" (MERGE) und des Instituts für...

Im Focus: Smart Wireless Solutions: EU-Großprojekt „DEWI“ liefert Innovationen für eine drahtlose Zukunft

58 europäische Industrie- und Forschungspartner aus 11 Ländern forschten unter der Leitung des VIRTUAL VEHICLE drei Jahre lang, um Europas führende Position im Bereich Embedded Systems und dem Internet of Things zu stärken. Die Ergebnisse von DEWI (Dependable Embedded Wireless Infrastructure) wurden heute in Graz präsentiert. Zu sehen war eine Fülle verschiedenster Anwendungen drahtloser Sensornetzwerke und drahtloser Kommunikation – von einer Forschungsrakete über Demonstratoren zur Gebäude-, Fahrzeug- oder Eisenbahntechnik bis hin zu einem voll vernetzten LKW.

Was vor wenigen Jahren noch nach Science-Fiction geklungen hätte, ist in seinem Ansatz bereits Wirklichkeit und wird in Zukunft selbstverständlicher Teil...

Im Focus: Weltweit einzigartiger Windkanal im Leipziger Wolkenlabor hat Betrieb aufgenommen

Am Leibniz-Institut für Troposphärenforschung (TROPOS) ist am Dienstag eine weltweit einzigartige Anlage in Betrieb genommen worden, mit der die Einflüsse von Turbulenzen auf Wolkenprozesse unter präzise einstellbaren Versuchsbedingungen untersucht werden können. Der neue Windkanal ist Teil des Leipziger Wolkenlabors, in dem seit 2006 verschiedenste Wolkenprozesse simuliert werden. Unter Laborbedingungen wurden z.B. das Entstehen und Gefrieren von Wolken nachgestellt. Wie stark Luftverwirbelungen diese Prozesse beeinflussen, konnte bisher noch nicht untersucht werden. Deshalb entstand in den letzten Jahren eine ergänzende Anlage für rund eine Million Euro.

Die von dieser Anlage zu erwarteten neuen Erkenntnisse sind wichtig für das Verständnis von Wetter und Klima, wie etwa die Bildung von Niederschlag und die...

Im Focus: Nanoskopie auf dem Chip: Mikroskopie in HD-Qualität

Neue Erfindung der Universitäten Bielefeld und Tromsø (Norwegen)

Physiker der Universität Bielefeld und der norwegischen Universität Tromsø haben einen Chip entwickelt, der super-auflösende Lichtmikroskopie, auch...

Im Focus: Löschbare Tinte für den 3-D-Druck

Im 3-D-Druckverfahren durch Direktes Laserschreiben können Mikrometer-große Strukturen mit genau definierten Eigenschaften geschrieben werden. Forscher des Karlsruher Institus für Technologie (KIT) haben ein Verfahren entwickelt, durch das sich die 3-D-Tinte für die Drucker wieder ‚wegwischen‘ lässt. Die bis zu hundert Nanometer kleinen Strukturen lassen sich dadurch wiederholt auflösen und neu schreiben - ein Nanometer entspricht einem millionstel Millimeter. Die Entwicklung eröffnet der 3-D-Fertigungstechnik vielfältige neue Anwendungen, zum Beispiel in der Biologie oder Materialentwicklung.

Beim Direkten Laserschreiben erzeugt ein computergesteuerter, fokussierter Laserstrahl in einem Fotolack wie ein Stift die Struktur. „Eine Tinte zu entwickeln,...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Internationaler Tag der Immunologie - 29. April 2017

28.04.2017 | Veranstaltungen

Kampf gegen multiresistente Tuberkulose – InfectoGnostics trifft MYCO-NET²-Partner in Peru

28.04.2017 | Veranstaltungen

123. Internistenkongress: Traumata, Sprachbarrieren, Infektionen und Bürokratie – Herausforderungen

27.04.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Über zwei Millionen für bessere Bordnetze

28.04.2017 | Förderungen Preise

Symbiose-Bakterien: Vom blinden Passagier zum Leibwächter des Wollkäfers

28.04.2017 | Biowissenschaften Chemie

Wie Pflanzen ihre Zucker leitenden Gewebe bilden

28.04.2017 | Biowissenschaften Chemie