Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

»VIVA« bringt Leben in Innovationsprozesse

01.11.2005


Innovationen sind unbestritten der Weg in die Zukunft, den Unternehmen in Zeiten der Globalisierung einschlagen müssen, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Innovationen fördern neue Ideen, Technologien und Prozesse. Aber eine gute Idee ist noch lange keine Innovation. Besonders kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) benötigen häufig Unterstützung, um den Innovationsprozess in ihrem Alltag zum Leben zu erwecken.



Das EU-Projekt VIVA (European VIrtual center for innoVAtion excellence Assessment) hat das Ziel, KMU in ihren Innovationsprozessen zu unterstützen und zu vernetzen. Neben dem Fraunhofer IAO stellen 15 Projektpartner aus Italien, Spanien, Slowenien, Österreich, Belgien und der Schweiz Instrumente, Methoden und Fallstudien zur Verfügung, um beispielsweise die Innovationsfähigkeit eines Unternehmens zu bewerten oder Best Practices zu identifizieren.

... mehr zu:
»Innovationsprozess »KMU


VIVA konzentriert sich auf die vier Hauptbereiche des Innovationsprozesses: Innovationsmanagement, Innovationskultur, Bewertung der Innovationsstärke und Innovationscluster. Zu jedem dieser Bereiche sammeln spezielle Expertengruppen das vorhandene Wissen und bereits erfolgreich eingeführte Methoden. Das erfasste Know-how wird im Laufe des Projekts in einer Studie zur Innovationspraxis in Europa zusammengeführt. Alle Ergebnisse, Ansätze und Lösungen, die im Projektverlauf entstehen, sind über ein Web-Portal allen KMU in Europa zugänglich. Durch das so entstehende Innovationsnetzwerk ist der rege Austausch zwischen Forschung, öffentlichen Einrichtungen, Verbänden und Industrie in Europa gewährleistet.

Weiterhin erarbeiten die Partner einen Ausblick auf innovationsbezogene Entwicklungen innerhalb der nächsten zehn Jahre. Daraus folgen einige Handlungsempfehlungen, die KMU zum Thema Innovation berücksichtigen sollten. Der europaweite Ansatz des Projekts ermöglicht den teilnehmenden Unternehmen den Blick über den Tellerrand, bietet Vergleiche und schafft Synergieeffekte. Manch gute Idee schafft so vielleicht den Sprung zur Innovation.

Ihr Ansprechpartner für weitere Informationen:
Fraunhofer IAO
Kristina Wagner
Nobelstraße 12
D-70569 Stuttgart
Telefon +49 (0) 7 11/9 70-22 15
Telefax +49 (0) 7 11/9 70-22 99
ina.wagner@iao.fraunhofer.de

Kristina Wagner | Fraunhofer IAO
Weitere Informationen:
http://www.iao.fraunhofer.de

Weitere Berichte zu: Innovationsprozess KMU

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Wirtschaft Finanzen:

nachricht RWI/ISL-Containerumschlag-Index dreht wieder leicht ins Plus
23.05.2018 | RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung

nachricht IMK-Indikator: Konjunkturampel schaltet von „gelb“ auf „grün“
16.05.2018 | Hans-Böckler-Stiftung

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Wirtschaft Finanzen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: GRACE Follow-On erfolgreich gestartet: Das Satelliten-Tandem dokumentiert den globalen Wandel

Die Satellitenmission GRACE-FO ist gestartet. Am 22. Mai um 21.47 Uhr (MESZ) hoben die beiden Satelliten des GFZ und der NASA an Bord einer Falcon-9-Rakete von der Vandenberg Air Force Base (Kalifornien) ab und wurden in eine polare Umlaufbahn gebracht. Dort nehmen sie in den kommenden Monaten ihre endgültige Position ein. Die NASA meldete 30 Minuten später, dass der Kontakt zu den Satelliten in ihrem Zielorbit erfolgreich hergestellt wurde. GRACE Follow-On wird das Erdschwerefeld und dessen räumliche und zeitliche Variationen sehr genau vermessen. Sie ermöglicht damit präzise Aussagen zum globalen Wandel, insbesondere zu Änderungen im Wasserhaushalt, etwa dem Verlust von Eismassen.

Potsdam, 22. Mai 2018: Die deutsch-amerikanische Satellitenmission GRACE-FO (Gravity Recovery And Climate Experiment Follow On) ist erfolgreich gestartet. Am...

Im Focus: Faserlaser mit einstellbarer Wellenlänge

Faserlaser sind ein effizientes und robustes Werkzeug zum Schweißen und Schneiden von Metallen beispielsweise in der Automobilindustrie. Systeme bei denen die Wellenlänge des Laserlichts flexibel einstellbar ist, sind für spektroskopische Anwendungen und die Medizintechnik interessant. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Leibniz-Instituts für Photonische Technologien (Leibniz-IPHT) haben, im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Projekts „FlexTune“, ein neues Abstimmkonzept realisiert, das erstmals verschiedene Emissionswellenlängen voneinander unabhängig und zeitlich synchron erzeugt.

Faserlaser bieten im Vergleich zu herkömmlichen Lasern eine höhere Strahlqualität und Energieeffizienz. Integriert in einen vollständig faserbasierten...

Im Focus: LZH zeigt Lasermaterialbearbeitung von morgen auf der LASYS 2018

Auf der LASYS 2018 zeigt das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) vom 5. bis zum 7. Juni Prozesse für die Lasermaterialbearbeitung von morgen in Halle 4 an Stand 4E75. Mit gesprengten Bombenhüllen präsentiert das LZH in Stuttgart zudem erste Ergebnisse aus einem Forschungsprojekt zur zivilen Sicherheit.

Auf der diesjährigen LASYS stellt das LZH lichtbasierte Prozesse wie Schneiden, Schweißen, Abtragen und Strukturieren sowie die additive Fertigung für Metalle,...

Im Focus: Achema 2018: Neues Kamerasystem überwacht Destillation und hilft beim Energiesparen

Um chemische Gemische in ihre Einzelbestandteile aufzutrennen, ist in der Industrie die energieaufwendige Destillation gängig, etwa bei der Raffinerie von Rohöl. Forscher der Technischen Universität Kaiserslautern (TUK) entwickeln ein Kamerasystem, das diesen Prozess überwacht. Dabei misst es, ob es zu einer starken Tropfenbildung kommt, was sich negativ auf die Trennung der Komponenten auswirken kann. Die Technik könnte hier künftig automatisch gegensteuern, wenn sich Messwerte ändern. So ließe sich auch Energie einsparen. Auf der Prozesstechnik-Messe Achema in Frankfurt stellen sie die Technik vom 11. bis 15. Juni am Forschungsstand des Landes Rheinland-Pfalz (Halle 9.2, Stand A86a) vor.

Bei der Destillation werden Flüssigkeiten durch Verdampfen und darauffolgende Kondensation des Dampfes in ihre Bestandteile getrennt. Ein bekanntes Beispiel...

Im Focus: Vielseitige Nanokugeln: Forscher bauen künstliche Zellkompartimente als molekulare Werkstatt

Wie verleiht man Zellen neue Eigenschaften ohne ihren Stoffwechsel zu behindern? Ein Team der Technischen Universität München (TUM) und des Helmholtz Zentrums München veränderte Säugetierzellen so, dass sie künstliche Kompartimente bildeten, in denen räumlich abgesondert Reaktionen ablaufen konnten. Diese machten die Zellen tief im Gewebe sichtbar und mittels magnetischer Felder manipulierbar.

Prof. Gil Westmeyer, Professor für Molekulare Bildgebung an der TUM und Leiter einer Forschungsgruppe am Helmholtz Zentrum München, und sein Team haben dies...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

22. Business Forum Qualität: Vom Smart Device bis zum Digital Twin

22.05.2018 | Veranstaltungen

48V im Fokus!

21.05.2018 | Veranstaltungen

„Data Science“ – Theorie und Anwendung: Internationale Tagung unter Leitung der Uni Paderborn

18.05.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

RWI/ISL-Containerumschlag-Index dreht wieder leicht ins Plus

23.05.2018 | Wirtschaft Finanzen

Wenn Korallen Plastik fressen

23.05.2018 | Ökologie Umwelt- Naturschutz

Ventile für winzige Teilchen

23.05.2018 | Materialwissenschaften

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics