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Deutsche rüsten sich für die Rente

25.10.2005


Private Vorsorge hoch im Kurs



Acht von zehn Bundesbürgern legen jeden Monat einen festen Betrag für die private Altersvorsorge zurück. Im Vergleich dazu sparen jedoch nur fünf von zehn für eine größere Anschaffung, wie etwa ein neues Auto. Das ergibt eine aktuelle Internetbefragung der Unternehmensgruppe Steria Mummert Consulting. Doch trotz des Trends hin zur Altersvorsorge, nehmen von etwa 33 Mio. Berechtigten nur etwa sechs Mio. die staatlich geförderten Rentenangebote in Anspruch.

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Nils Ritter, Mitarbeiter bei Mummert Communications, gegenüber pressetext: "Anscheinend war es oft so, dass der Versicherungsberater seine Kunden gar nicht auf die staatlich geförderten Vorsorgeprodukte aufmerksam gemacht hat." 49 Prozent derer, die sie ablehnen gaben an, nicht über geförderte Anlagemöglichkeiten informiert worden zu sein. Tatsächlich hielten sich Versicherungsunternehmen und Bankinstitute mit dem Vertrieb der staatlich geförderten Produkte lange Zeit zurück. Sie waren ihnen nicht profitabel genug, was sich aber mit dem neuen Alterseinkünftegesetz geändert haben sollte.

Das negative Image der neuen Rentenprodukte liegt nicht an ihrer mangelnden Qualität. Zwar gibt nur ein Viertel der Befragten an, bereits eine staatlich geförderte Vorsorge abgeschlossen zu haben, doch diejenigen, die sich dafür entschieden haben, bereuen ihre Wahl mehrheitlich nicht. Mehr als jeder achte Versicherungsnehmer ist dem staatlich geförderten Angebot nach Abschluss treu geblieben. Doch wird das Geschäft mit den privaten Absicherungen weiter zunehmen. 82 Prozent der Befragten halten die private Vorsorge in Zukunft für die wichtigste der drei Absicherungssäulen, staatliche, private und betriebliche Altersvorsorge.

Allerdings ist anzumerken, dass die Ergebnisse dieser Studie mit Vorsicht zu genießen sind, da Mummart selbst angibt, dass die vorliegende Marktforschung "nicht repräsentativ ist, da nur 250 Personen im Rahmen dieser Internetbefragung ihre Stimmen abgaben und dabei weder alters- noch geschlechterspezifisch unterschieden wurde".

Christina Schürz | pressetext.austria
Weitere Informationen:
http://www.mummert-consulting.de

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