Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Familienunternehmer profitieren von Uni-Know-how

13.10.2005


Wittener Institut für Familienunternehmen startet mit 36 neuen Förderern, neuer Trägerstruktur, neuen Projekten und Dienstleistungen in die Zukunft



Sie ließt sich wie das "Who is Who" der wichtigsten deutschen Familienunternehmen: Die Liste der Förderer, die das einzigartige Institut für Familienunternehmen der Universität Witten/Herdecke künftig tragen: 36 namhafte Familienunternehmer sind es inzwischen, darunter Dr. h.c. August Oetker (Dr. August Oetker KG), Clemens Graf von Wedel (Sal. Oppenheim jr. & Cie. KG aA, Köln.), Dr. h.c. Michael Klett (Ernst Klett AG), Helmut Kostal (Leopold Kostal GmbH & Co. KG) und Peter Pohlmann (POCO-Holding), um nur einige zu nennen.

... mehr zu:
»Trägerstruktur


Neben ihrer Position als erfolgreiche Firmenlenker und -eigentümer eint sie vor allem eines: Ihr Engagement für die Universität Witten/Herdecke als erster deutscher Privatuniversität: "Von der Richtigkeit und Wichtigkeit der Idee der privaten Universität Witten/Herdecke bin ich überzeugt und habe mich deshalb entschlossen, dem Trägerkreis des Instituts für Familienunternehmen beizutreten", betont z.B. der Unternehmer Helmut Kostal, einer der führenden deutschen Automobilzulieferer.

Im Vordergrund steht auch das Interesse an der wissenschaftlichen Erforschung der Gattung Familienunternehmen. Prof. Dr. Knut Lange, Lehrstuhlinhaber für Bürgerliches Recht am Institut: "Es ist erstaunlich, dass Familienunternehmen vom Mainstream der Wirtschaftswissenschaften bisher kaum beachtet werden, obwohl mehr als 53 Prozent der deutschen Bruttowertschöpfung in solchen Firmen erbracht wird und 68 Prozent aller Arbeitsplätze dort angesiedelt sind". Laut Förderer Dr. h.c. August Oetker sind "Familienunternehmen zu Außerordentlichem in der Lage - unter bestimmten Voraussetzungen. Diese unter Einbeziehung erfahrener Familienunternehmer zu erforschen und ihre Implementierung zu fördern, hat sich das Wittener Institut für Familienunternehmen zum Ziel gesetzt - ein Ziel, das den Einsatz der Familienunternehmen rechtfertigt."

Das Institut für Familienunternehmen gibt es seit 1998. Sein Aufbau wurde möglich durch eine großzügige Förderung der Deutschen Bank. Mit dem Auslaufen der Anschubförderung Ende 2005 hat sich das Institut eine neue Trägerstruktur gegeben. Prof. Lange: "Dass der Übergang in eine neue Trägerstruktur so reibungslos klappt, zeigt, dass wir mit dem Institut eine Markt- und Forschungslücke gefunden haben." Zuletzt hatte die von Prof. Rudolf Wimmer und Torsten Groth verantwortete Studie zu den Erfolgsfaktoren von Mehrgenerationenunternehmen für großes öffentliches Aufsehen gesorgt.
Auch der einmal pro Jahr jeweils im Februar stattfindende Kongress für Familienunternehmen ist in seiner Art und seinen Inhalten nach ein einzigartiges Forum für Familienunternehmer, nicht zuletzt auch deshalb, weil ein studentisches Vorbereitungsteam die Veranstaltung managt - von den Inhalten bis zum Fundraising.

Anfang 2005 kamen über 180 Familienunternehmer nach Witten und konnten sich in 36 Workshops, Veranstaltungen und Foren informieren und miteinander diskutieren. Der nächste Kongress steht unter dem Motto "Mut proben" und findet mit vielen prominenten Gästen am 10. und 11. Februar 2006 an der Universität Witten/Herdecke statt.

Kontakt: Prof. Dr. Knut Lange, Tel.: 02302/926-515, E-Mail: familienunternehmen@uni-wh.de

Kongressteam: 02302/915-263, mut@familienunternehmer-kongress.de

Presse: Dr. Olaf Kaltenborn, Tel.: 02302/926-848

Dr. Olaf Kaltenborn | idw
Weitere Informationen:
http://notesweb.uni-wh.de/wg/wiwi/wgwiwi.nsf/name/difu_profil-DE

Weitere Berichte zu: Trägerstruktur

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Wirtschaft Finanzen:

nachricht WSI-Tarifarchiv: Tariflöhne und -gehälter 2016: Reale Steigerungen von 1,9 Prozent
05.01.2017 | Hans-Böckler-Stiftung

nachricht IAB-Arbeitsmarktbarometer: Trotz leichtem Rückgang positiver Ausblick auf 2017
29.12.2016 | Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit (IAB)

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Wirtschaft Finanzen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Mit solaren Gebäudehüllen Architektur gestalten

Solarthermie ist in der breiten Öffentlichkeit derzeit durch dunkelblaue, rechteckige Kollektoren auf Hausdächern besetzt. Für ästhetisch hochwertige Architektur werden Technologien benötigt, die dem Architekten mehr Gestaltungsspielraum für Niedrigst- und Plusenergiegebäude geben. Im Projekt »ArKol« entwickeln Forscher des Fraunhofer ISE gemeinsam mit Partnern aktuell zwei Fassadenkollektoren für solare Wärmeerzeugung, die ein hohes Maß an Designflexibilität erlauben: einen Streifenkollektor für opake sowie eine solarthermische Jalousie für transparente Fassadenanteile. Der aktuelle Stand der beiden Entwicklungen wird auf der BAU 2017 vorgestellt.

Im Projekt »ArKol – Entwicklung von architektonisch hoch integrierten Fassadekollektoren mit Heat Pipes« entwickelt das Fraunhofer ISE gemeinsam mit Partnern...

Im Focus: Designing Architecture with Solar Building Envelopes

Among the general public, solar thermal energy is currently associated with dark blue, rectangular collectors on building roofs. Technologies are needed for aesthetically high quality architecture which offer the architect more room for manoeuvre when it comes to low- and plus-energy buildings. With the “ArKol” project, researchers at Fraunhofer ISE together with partners are currently developing two façade collectors for solar thermal energy generation, which permit a high degree of design flexibility: a strip collector for opaque façade sections and a solar thermal blind for transparent sections. The current state of the two developments will be presented at the BAU 2017 trade fair.

As part of the “ArKol – development of architecturally highly integrated façade collectors with heat pipes” project, Fraunhofer ISE together with its partners...

Im Focus: Mit Bindfaden und Schere - die Chromosomenverteilung in der Meiose

Was einmal fest verbunden war sollte nicht getrennt werden? Nicht so in der Meiose, der Zellteilung in der Gameten, Spermien und Eizellen entstehen. Am Anfang der Meiose hält der ringförmige Proteinkomplex Kohäsin die Chromosomenstränge, auf denen die Bauanleitung des Körpers gespeichert ist, zusammen wie ein Bindfaden. Damit am Ende jede Eizelle und jedes Spermium nur einen Chromosomensatz erhält, müssen die Bindfäden aufgeschnitten werden. Forscher vom Max-Planck-Institut für Biochemie zeigen in der Bäckerhefe wie ein auch im Menschen vorkommendes Kinase-Enzym das Aufschneiden der Kohäsinringe kontrolliert und mit dem Austritt aus der Meiose und der Gametenbildung koordiniert.

Warum sehen Kinder eigentlich ihren Eltern ähnlich? Die meisten Zellen unseres Körpers sind diploid, d.h. sie besitzen zwei Kopien von jedem Chromosom – eine...

Im Focus: Der Klang des Ozeans

Umfassende Langzeitstudie zur Geräuschkulisse im Südpolarmeer veröffentlicht

Fast drei Jahre lang haben AWI-Wissenschaftler mit Unterwasser-Mikrofonen in das Südpolarmeer hineingehorcht und einen „Chor“ aus Walen und Robben vernommen....

Im Focus: Wie man eine 80t schwere Betonschale aufbläst

An der TU Wien wurde eine Alternative zu teuren und aufwendigen Schalungen für Kuppelbauten entwickelt, die nun in einem Testbauwerk für die ÖBB-Infrastruktur umgesetzt wird.

Die Schalung für Kuppelbauten aus Beton ist normalerweise aufwändig und teuer. Eine mögliche kostengünstige und ressourcenschonende Alternative bietet die an...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Aquakulturen und Fangquoten – was hilft gegen Überfischung?

16.01.2017 | Veranstaltungen

14. BF21-Jahrestagung „Mobilität & Kfz-Versicherung im Fokus“

12.01.2017 | Veranstaltungen

Leipziger Biogas-Fachgespräch lädt zum "Branchengespräch Biogas2020+" nach Nossen

11.01.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Weltweit erste Solarstraße in Frankreich eingeweiht

16.01.2017 | Energie und Elektrotechnik

Proteinforschung: Der Computer als Mikroskop

16.01.2017 | Biowissenschaften Chemie

Vermeintlich junger Stern entpuppt sich als galaktischer Greis

16.01.2017 | Physik Astronomie