Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

International bekannte Unternehmen sollten Sicherheitsmaßnahmen verstärken

20.09.2001


"Besonders international tätige Unternehmen mit bekannten Namen könnten ins Fadenkreuz des Terrorismus geraten". Dies befürchtet, Karl Ulrich von Bischopinck, der Geschäftsführer der BvB Consult GmbH, eines auf Anti-Terror-Konzepte spezialisierten Unternehmens. "Das Beispiel der Anschläge in USA hat gezeigt, dass gerade die bekannten Symbole der westlichen Gesellschaft in Gefahr sind. Nachdem die öffentlichen Einrichtungen dieser Art jetzt weltweit relativ gut abgesichert werden, besteht die Gefahr, dass entsprechende größere Unternehmen als Ziele interessant werden".

Deutschland könne besonders betroffen sein, da traditionell bereits viele Mitglieder verschiedener Extremistengruppen hier leben. Dennoch sei es relativ einfach, durch gezielte Maßnahmen die Sicherheit im Unternehmensbereich zu erhöhen. Dazu empfiehlt Karl Ulrich von Bischopinck die Bildung einer unternehmenseigenen "Task Force" sowie die Hinzuziehung spezialisierter Dienstleister.

Die unternehmenseigene "Task Force" sollte direkt unterhalb des Vorstandes angesiedelt sein und u.a. den Personalleiter, den Syndikus sowie die Leiter der Sicherheits- und IT-Abteilungen umfassen. Zusammen mit externen Spezialisten sollte dann eine aktuelle Sicherheitsanalyse durchgeführt werden, die in ein Sofortprogramm mündet. So können Sicherheitslücken möglichst kurzfristig geschlossen werden. Mittelfristig angelegte Sicherheitskonzepte und deren regelmäßige Überwachung sollten sich anschließen.

Karl Ulrich von Bischopinck: "Dies empfehlen wir natürlich nicht nur Privatunternehmen. Auch öffentliche Betriebe wie Wasserwerke, Touristenverbände und der Öffentliche Personennahverkehr sollten jetzt reagieren."

Zum Unternehmen:

Die BvB-Consult GmbH, Stuttgart und Berlin beschäftigt sich mit der Planung und Durchführung von Sicherheitskonzepten für Unternehmen und öffentliche Einrichtungen. Sie greift dabei auf ein Netzwerk renommierter Sicherheitsexperten zurück.

In modular angelegter Vorgehensweise werden die aktuellen Sicherheitsmassnahmen getestet. Z.B. wird unbefugter Zutritt zum Firmengelände oder Hackerangriffe simuliert. Aufgrund einer Schwachstellenanalyse werden in enger Zusammenarbeit mit den beauftragenden Unternehmen Sicherheitskonzepte zur Beseitigung von Sicherheitslücken und zur definierten Verminderung des Risikopotentials entwickelt, umgesetzt und überwacht.

Dr. Baumgärtner | ots
Weitere Informationen:
http://www.bvb-consult.de/

Weitere Berichte zu: Sicherheitskonzept Sicherheitsmaßnahme

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Wirtschaft Finanzen:

nachricht Wert fest „im grünen Bereich“ - IMK-Konjunkturindikator: Rezessionsgefahr sinkt auf nur 5,1 Prozent
14.09.2017 | Hans-Böckler-Stiftung

nachricht Konjunkturprognose: Deutsche Wirtschaft nähert sich der Hochkonjunktur
07.09.2017 | Institut für Weltwirtschaft (IfW)

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Wirtschaft Finanzen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: The pyrenoid is a carbon-fixing liquid droplet

Plants and algae use the enzyme Rubisco to fix carbon dioxide, removing it from the atmosphere and converting it into biomass. Algae have figured out a way to increase the efficiency of carbon fixation. They gather most of their Rubisco into a ball-shaped microcompartment called the pyrenoid, which they flood with a high local concentration of carbon dioxide. A team of scientists at Princeton University, the Carnegie Institution for Science, Stanford University and the Max Plank Institute of Biochemistry have unravelled the mysteries of how the pyrenoid is assembled. These insights can help to engineer crops that remove more carbon dioxide from the atmosphere while producing more food.

A warming planet

Im Focus: Hochpräzise Verschaltung in der Hirnrinde

Es ist noch immer weitgehend unbekannt, wie die komplexen neuronalen Netzwerke im Gehirn aufgebaut sind. Insbesondere in der Hirnrinde der Säugetiere, wo Sehen, Denken und Orientierung berechnet werden, sind die Regeln, nach denen die Nervenzellen miteinander verschaltet sind, nur unzureichend erforscht. Wissenschaftler um Moritz Helmstaedter vom Max-Planck-Institut für Hirnforschung in Frankfurt am Main und Helene Schmidt vom Bernstein-Zentrum der Humboldt-Universität in Berlin haben nun in dem Teil der Großhirnrinde, der für die räumliche Orientierung zuständig ist, ein überraschend präzises Verschaltungsmuster der Nervenzellen entdeckt.

Wie die Forscher in Nature berichten (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005), haben die...

Im Focus: Highly precise wiring in the Cerebral Cortex

Our brains house extremely complex neuronal circuits, whose detailed structures are still largely unknown. This is especially true for the so-called cerebral cortex of mammals, where among other things vision, thoughts or spatial orientation are being computed. Here the rules by which nerve cells are connected to each other are only partly understood. A team of scientists around Moritz Helmstaedter at the Frankfiurt Max Planck Institute for Brain Research and Helene Schmidt (Humboldt University in Berlin) have now discovered a surprisingly precise nerve cell connectivity pattern in the part of the cerebral cortex that is responsible for orienting the individual animal or human in space.

The researchers report online in Nature (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005) that synapses in...

Im Focus: Tiny lasers from a gallery of whispers

New technique promises tunable laser devices

Whispering gallery mode (WGM) resonators are used to make tiny micro-lasers, sensors, switches, routers and other devices. These tiny structures rely on a...

Im Focus: Wundermaterial Graphen: Gewölbt wie das Polster eines Chesterfield-Sofas

Graphen besitzt extreme Eigenschaften und ist vielseitig verwendbar. Mit einem Trick lassen sich sogar die Spins im Graphen kontrollieren. Dies gelang einem HZB-Team schon vor einiger Zeit: Die Physiker haben dafür eine Lage Graphen auf einem Nickelsubstrat aufgebracht und Goldatome dazwischen eingeschleust. Im Fachblatt 2D Materials zeigen sie nun, warum dies sich derartig stark auf die Spins auswirkt. Graphen kommt so auch als Material für künftige Informationstechnologien infrage, die auf der Verarbeitung von Spins als Informationseinheiten basieren.

Graphen ist wohl die exotischste Form von Kohlenstoff: Alle Atome sind untereinander nur in der Ebene verbunden und bilden ein Netz mit sechseckigen Maschen,...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

11. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"

22.09.2017 | Veranstaltungen

Internationale Konferenz zum Biomining ab Sonntag in Freiberg

22.09.2017 | Veranstaltungen

Die Erde und ihre Bestandteile im Fokus

21.09.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

11. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"

22.09.2017 | Veranstaltungsnachrichten

DFG bewilligt drei neue Forschergruppen und eine neue Klinische Forschergruppe

22.09.2017 | Förderungen Preise

Lebendiges Gewebe aus dem Drucker

22.09.2017 | Biowissenschaften Chemie