Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Neuer internationaler Service für Ad-hoc-Publizität heute in Frankfurt vorgestellt

20.09.2001


Mit euro adhoc haben börsennotierte Aktiengesellschaften in Deutschland, Österreich und der Schweiz ab Oktober 2001 eine neue Möglichkeit zur Abwicklung ihrer gesetzlichen Ad-hoc-Informationspflicht. Der neue Börsenservice wurde heute auf einer Informationsveranstaltung in Frankfurt am Main vorgestellt. v.l.n.r.: Hardy Jäggi (Geschäftsführer news aktuell schweiz), Carl-Eduard Meyer (Geschäftsführer news aktuell), Peter Kropsch ( Geschäftsführer APA OTS Originaltext-Service GmbH
Quelle: news aktuell


Mit euro adhoc haben börsennotierte Aktiengesellschaften in Deutschland, Österreich und der Schweiz ab Oktober 2001 eine neue Möglichkeit zur Abwicklung ihrer gesetzlichen Ad-hoc-Informationspflicht. Der neue Börsenservice wurde heute auf einer Informationsveranstaltung in Frankfurt am Main Medienvertretern und Investor Relations-Fachleuten vorgestellt.

Hinter euro adhoc stehen die führenden Verbreiter von Originalinformationen im deutschsprachigen Raum: news aktuell als Tochter der dpa - Deutsche Presse-Agentur, APA OTS als Tochter der APA - Austria Presse Agentur und news aktuell schweiz, eine Mehrheitsbeteiligung der sda - Schweizerische Depeschenagentur. euro adhoc ist eine Alternative zur momentanen Quasi-Monopolstellung der DGAP (Deutsche Gesellschaft für Ad hoc-Publizität).

news aktuell-Geschäftsführer Carl-Eduard Meyer kritisierte die Geschäftspolitik der DGAP. Er sagte, die DGAP nutze ihre Quasi-Monopolstellung auf dem Ad-hoc-Markt zum Nachteil der Emittenten aus. Man habe auf Seiten der DGAP "zu wenig getan", um den Qualitätsstandard zu erhöhen. Die gängige Ad-hoc-Praxis war in die Kritik geraten, zunehmend auch PR-Inhalte zu kommunizieren. Dazu Meyer: "Unsere workshops und media coffees bieten viele Möglichkeiten, die Ad-hoc-Qualität zu verbessern." Außerdem stellte Meyer die Geschäftspolitik der DGAP in Frage, von "Emittenten und Weiterverbreitern gleichzeitig zu kassieren." Während die DGAP verbreitete Ad-hoc-Meldungen an die angeschlossenen Nachrichtenagenturen und Informationsdienste verkauft, ist der Bezug von euro adhoc-Meldungen kostenfrei.

Einen besonderen Vorteil bietet euro adhoc auch den Emittenten. Im Gegensatz zur DGAP wird bei euro adhoc keine Jahresgebühr in Höhe von 1.000 Euro fällig. Der Emittent zahlt lediglich eine Gebühr von 220 Euro pro verbreiteter Ad-hoc-Meldung.

euro adhoc erreicht die Medien über die gesetzlich geforderte Bereichsöffentlichkeit für kursbeeinflussende Nachrichten hinaus. Das bedeutet, dass zusätzlich zu führenden Finanzinformationsdiensten die etablierten Verbreitungskanäle der Partner news aktuell, APA OTS und news aktuell schweiz an euro adhoc angeschlossen sind. So werden die Meldungen direkt in die Redaktionssysteme der Medien im deutschsprachigen Raum eingespeist und sind im Original für jeden Redakteur verfügbar. Außerdem gehen die Meldungen über Satellit und Kabel an zahlreiche Finanz-Websites sowie über spezielle Verteilsysteme direkt an Anleger und Analysten. Auf den Datenbanken von news aktuell (http://www.presseportal.de/ und http://www.newsaktuell.ch/) sowie von APA OTS (http://www.ots.at/) bleiben die Meldungen gespeichert und sind öffentlich abrufbar.

Wahlweise können DAX 100-Werte über euro adhoc auch den britischen Finanzmarkt erreichen. In Zusammenarbeit mit der Londoner Börse werden englischsprachige Ad-hoc-Meldungen über RNS (Regulatory News Service) an Finanzdienste und institutionelle Anleger verbreitet. Zusätzlich steht das Satellitennetzwerk der führenden britischen Nachrichtenagentur Press Association (PA) zur Verfügung, um die Wirtschaftsredaktionen der tagesaktuellen Medien zu informieren.

Das euro adhoc-System zeichnet sich durch Benutzerfreundlichkeit aus. Über eine gesicherte Internetseite (Secure-Webinterface) bringen die Investor Relations-Verantwortlichen ihre Meldungen selbstständig auf den Weg und können über ein genaues Reporting verfolgen, wann die Ad-hoc-Informationen bei den Börsenplätzen und den Aufsichtsbehörden eingegangen sind. Durch einen ausführlichen Confirmation-Report, der unmittelbar nach Abschluss des Sendevorganges übermittelt wird, kann der Emittent stets sicher sein, die Informationen ordnungsgemäß publiziert zu haben. Die Entwicklung und der technische Betrieb des euro adhoc-Systems erfolgt durch die APA-Technik.

Mit euro adhoc, so Meyer, wollen die drei Agenturen news aktuell, APA OTS und news aktuell schweiz "20 bis 25 Prozent Marktanteil im ersten Jahr" erreichen.

Sandra Striegler |
Weitere Informationen:
http://www.euroadhoc.com/

Weitere Berichte zu: APA DGAP OTS

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Wirtschaft Finanzen:

nachricht IMK-Konjunkturindikator: Praktisch keine Rezessionsgefahr, Wachstumsprognose wird angehoben
14.12.2017 | Hans-Böckler-Stiftung

nachricht IAB-Arbeitsmarktbarometer: Aufschwung setzt sich fort
28.11.2017 | Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit (IAB)

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Wirtschaft Finanzen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Immunsystem - Blutplättchen können mehr als bislang bekannt

LMU-Mediziner zeigen eine wichtige Funktion von Blutplättchen auf: Sie bewegen sich aktiv und interagieren mit Erregern.

Die aktive Rolle von Blutplättchen bei der Immunabwehr wurde bislang unterschätzt: Sie übernehmen mehr Funktionen als bekannt war. Das zeigt eine Studie von...

Im Focus: First-of-its-kind chemical oscillator offers new level of molecular control

DNA molecules that follow specific instructions could offer more precise molecular control of synthetic chemical systems, a discovery that opens the door for engineers to create molecular machines with new and complex behaviors.

Researchers have created chemical amplifiers and a chemical oscillator using a systematic method that has the potential to embed sophisticated circuit...

Im Focus: Nanostrukturen steuern Wärmetransport: Bayreuther Forscher entdecken Verfahren zur Wärmeregulierung

Der Forschergruppe von Prof. Dr. Markus Retsch an der Universität Bayreuth ist es erstmals gelungen, die von der Temperatur abhängige Wärmeleitfähigkeit mit Hilfe von polymeren Materialien präzise zu steuern. In der Zeitschrift Science Advances werden diese fortschrittlichen, zunächst für Laboruntersuchungen hergestellten Funktionsmaterialien beschrieben. Die hiermit gewonnenen Erkenntnisse sind von großer Relevanz für die Entwicklung neuer Konzepte zur Wärmedämmung.

Von Schmetterlingsflügeln zu neuen Funktionsmaterialien

Im Focus: Lange Speicherung photonischer Quantenbits für globale Teleportation

Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Quantenoptik erreichen mit neuer Speichertechnik für photonische Quantenbits Kohärenzzeiten, welche die weltweite...

Im Focus: Long-lived storage of a photonic qubit for worldwide teleportation

MPQ scientists achieve long storage times for photonic quantum bits which break the lower bound for direct teleportation in a global quantum network.

Concerning the development of quantum memories for the realization of global quantum networks, scientists of the Quantum Dynamics Division led by Professor...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Call for Contributions: Tagung „Lehren und Lernen mit digitalen Medien“

15.12.2017 | Veranstaltungen

Die Stadt der Zukunft nachhaltig(er) gestalten: inter 3 stellt Projekte auf Konferenz vor

15.12.2017 | Veranstaltungen

Mit allen Sinnen! - Sensoren im Automobil

14.12.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Weltrekord: Jülicher Forscher simulieren Quantencomputer mit 46 Qubits

15.12.2017 | Informationstechnologie

Wackelpudding mit Gedächtnis – Verlaufsvorhersage für handelsübliche Lacke

15.12.2017 | Verfahrenstechnologie

Forscher vereinfachen Installation und Programmierung von Robotersystemen

15.12.2017 | Energie und Elektrotechnik