Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Eurex erweitert Produktportfolio um Futures auf Aktien

08.09.2005


Futures auf Einzelaktien aus DJ Euro STOXX50, DAX und SMI/ Produkt eröffnet neue Möglichkeiten für professionelle Eurex Teilnehmer/ Ferscha: „Eurex bietet Komplettangebot von Optionen und Futures auf Aktien unter einem Dach“

Eurex, die weltweit führende Terminbörse, wird ihr Produktportfolio um Futures auf Aktien (FIE: Futures on Individual Equities) erweitern. Das hat die Terminbörse am Donnerstag bekannt gegeben. In einem ersten Schritt wird Eurex Futures auf alle Bestandteile der europäischen Benchmark-Indizes DJ Euro STOXX50 und DAX notieren, sowie Futures auf zehn Aktien aus dem Schweizerischen SMI-Index. Die neuen Produkte starten am 24. Oktober. Damit kommt Eurex der gestiegenen Nachfrage durch professionelle Händler nach Futures auf Aktien entgegen.

"Durch die Einführung der neuen Produkte rundet Eurex sein Portfolio bei Aktienderivaten ab", sagte Rudolf Ferscha, CEO der Eurex. "In Europa sind wir schon jetzt die führende Börse für den Handel mit Aktienoptionen. Durch diese neuen Produkte bieten wir nun ein Komplettangebot an Optionen und Futures auf Einzelaktien unter einem Dach. Durch diese Marktnische bieten wir unseren Kunden neue Möglichkeiten zur Renditesteigerung.“

Die jüngsten Veränderungen auf EU-Ebene durch die Einführung der UCITS III Richtlinie (Undertakings for Collective Investments in Transferable Securities) haben die Anlage in Derivate für Investmentfondsgesellschaften vereinfacht. Dies führt in diesem Bereich zu einer steigenden Marktnachfrage. Durch Futures auf Einzelaktien bieten sich Fondsgesellschaften attraktive Möglichkeiten einer Anlage in Derivate mit Barausgleich.

Hinweis für Redaktionen: Futures auf Einzelaktien

Futures auf Einzelaktien (FIE) werden eingesetzt, um eine Aktienanlage innerhalb eines Aktienportfolios zu verändern. Fondsmanager mit einem Portfolio von Euro STOXX-Titeln können ihre Anlage in einem Titel reduzieren und dafür die Anlage in einen anderen Titel erhöhen, indem sie Futures auf Einzelaktien kaufen oder verkaufen. So können Futures auf Einzelaktien eingesetzt werden, um die relative Performance einer bestimmten Aktie beziehungsweise von bestimmten Aktien vom zugrundeliegenden Aktienportfolio zu isolieren. Auf diese Weise kann der Fondsmanager Marktrisiken besser abfedern und eine Transaktion besser strukturieren, die von der Performancelücke zwischen der einzelnen Aktie beziehungsweise den Aktien gegenüber dem zugrundeliegenden Aktienportfolio profitiert.

Die Attraktivität einer solchen Strategie beruht darin, dass das bestehende Portfolio unverändert bleibt – man spricht von einer Portfolio-Overlay-Strategie. Zudem können einzelne, auf verschiedenen Titeln beruhende Aktienfutures zur Anpassung der Asset-Allokation einzelner Titel eingesetzt werden. Durch den Verkauf eines Futures auf eine Aktie und den Kauf eines Futures auf eine andere Aktie kann der Fondsmanager effizient eine einzelne Aktienanlage auf eine andere Aktie übertragen.

Matti Poutanen | Gruppe Deutsche Börse
Weitere Informationen:
http://www.deutsche-boerse.com

Weitere Berichte zu: Aktienportfolio Einzelaktie Produktportfolio

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Wirtschaft Finanzen:

nachricht RWI/ISL-Containerumschlag-Index beendet das Jahr 2016 mit Rekordwert
24.01.2017 | RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung

nachricht IMK-Konjunkturindikator: Rezessionsgefahr nahe Null
18.01.2017 | Hans-Böckler-Stiftung

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Wirtschaft Finanzen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Scientists spin artificial silk from whey protein

X-ray study throws light on key process for production

A Swedish-German team of researchers has cleared up a key process for the artificial production of silk. With the help of the intense X-rays from DESY's...

Im Focus: Forscher spinnen künstliche Seide aus Kuhmolke

Ein schwedisch-deutsches Forscherteam hat bei DESY einen zentralen Prozess für die künstliche Produktion von Seide entschlüsselt. Mit Hilfe von intensivem Röntgenlicht konnten die Wissenschaftler beobachten, wie sich kleine Proteinstückchen – sogenannte Fibrillen – zu einem Faden verhaken. Dabei zeigte sich, dass die längsten Proteinfibrillen überraschenderweise als Ausgangsmaterial schlechter geeignet sind als Proteinfibrillen minderer Qualität. Das Team um Dr. Christofer Lendel und Dr. Fredrik Lundell von der Königlich-Technischen Hochschule (KTH) Stockholm stellt seine Ergebnisse in den „Proceedings“ der US-Akademie der Wissenschaften vor.

Seide ist ein begehrtes Material mit vielen erstaunlichen Eigenschaften: Sie ist ultraleicht, belastbarer als manches Metall und kann extrem elastisch sein....

Im Focus: Erstmalig quantenoptischer Sensor im Weltraum getestet – mit einem Lasersystem aus Berlin

An Bord einer Höhenforschungsrakete wurde erstmals im Weltraum eine Wolke ultrakalter Atome erzeugt. Damit gelang der MAIUS-Mission der Nachweis, dass quantenoptische Sensoren auch in rauen Umgebungen wie dem Weltraum eingesetzt werden können – eine Voraussetzung, um fundamentale Fragen der Wissenschaft beantworten zu können und ein Innovationstreiber für alltägliche Anwendungen.

Gemäß dem Einstein’schen Äquivalenzprinzip werden alle Körper, unabhängig von ihren sonstigen Eigenschaften, gleich stark durch die Gravitationskraft...

Im Focus: Quantum optical sensor for the first time tested in space – with a laser system from Berlin

For the first time ever, a cloud of ultra-cold atoms has been successfully created in space on board of a sounding rocket. The MAIUS mission demonstrates that quantum optical sensors can be operated even in harsh environments like space – a prerequi-site for finding answers to the most challenging questions of fundamental physics and an important innovation driver for everyday applications.

According to Albert Einstein's Equivalence Principle, all bodies are accelerated at the same rate by the Earth's gravity, regardless of their properties. This...

Im Focus: Mikrobe des Jahres 2017: Halobacterium salinarum - einzellige Urform des Sehens

Am 24. Januar 1917 stach Heinrich Klebahn mit einer Nadel in den verfärbten Belag eines gesalzenen Seefischs, übertrug ihn auf festen Nährboden – und entdeckte einige Wochen später rote Kolonien eines "Salzbakteriums". Heute heißt es Halobacterium salinarum und ist genau 100 Jahre später Mikrobe des Jahres 2017, gekürt von der Vereinigung für Allgemeine und Angewandte Mikrobiologie (VAAM). Halobacterium salinarum zählt zu den Archaeen, dem Reich von Mikroben, die zwar Bakterien ähneln, aber tatsächlich enger verwandt mit Pflanzen und Tieren sind.

Rot und salzig
Archaeen sind häufig an außergewöhnliche Lebensräume angepasst, beispielsweise heiße Quellen, extrem saure Gewässer oder – wie H. salinarum – an...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Neuer Algorithmus in der Künstlichen Intelligenz

24.01.2017 | Veranstaltungen

Gehirn und Immunsystem beim Schlaganfall – Neueste Erkenntnisse zur Interaktion zweier Supersysteme

24.01.2017 | Veranstaltungen

Hybride Eisschutzsysteme – Lösungen für eine sichere und nachhaltige Luftfahrt

23.01.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Im Interview mit Harald Holzer, Geschäftsführer der vitaliberty GmbH

24.01.2017 | Unternehmensmeldung

MAIUS-1 – erste Experimente mit ultrakalten Atomen im All

24.01.2017 | Physik Astronomie

European XFEL: Forscher können erste Vorschläge für Experimente einreichen

24.01.2017 | Physik Astronomie