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Rallye-WM kurbelt deutsche Wirtschaft an

18.08.2005


WRC bringt 20 Mio. Euro in die jeweiligen Regionen



Die vom 25. bis zum 28. August stattfindende "OMV ADAC Rallye" ist der einzige Lauf der World Rally Championship (WRC) im deutschsprachigen Raum und lockt jedes Jahr Hunderttausende Zuschauer ins Saarland. Der Veranstalter ADAC spricht von jährlich rund 200.000 Besuchern während der gesamten Veranstaltung. Die deutsche Rallye-Weltmeisterschaftsrunde hat sich in der Region als starker Wirtschaftsmotor etabliert. Im Schnitt gehen die Organisatoren der europäischen WM-Läufe von einem Gesamtumsatz von 20 Mio. Euro aus, den ein solcher Event in die jeweilige Region bringt.

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Eine Studie des ed-media-Instituts der Fachhochschule Kaiserslautern belegt die reale Wirtschaftsförderung durch die Rallye in Deutschland. Laut Analyse geben Tagesgäste durchschnittlich 90 Euro aus, Übernachtungsgäste kommen täglich sogar auf 300 Euro. Die Umsatzsteigerung beläuft sich während der Rallye-Woche auf durchschnittlich 55 Prozent in Hotel- und Gaststätten sowie bei Tankstellen, denn 95 Prozent der Besucher reisen mit einem eigenen Auto an.

Der Grundstein für die den regen Zuspruch zur Rallye wurde durch den ADAC bereits im Jahr 1981 gelegt. Seit damals veranstaltet der deutsche Automobilverband diesen Event, der seit drei Jahren nun auch WM-Status genießt. "Eine der Grundkompetenzen des ADAC liegt im Motorsport. Deshalb ist die Rallye in Deutschland eine wichtige Veranstaltung und hat mittlerweile eine große Tradition", meint Peter Lill, Verantwortlicher für den Bereich Motorsport beim ADAC, gegenüber pressetext. Erfreut zeigt sich Lill auch über die zunehmende Präsenz des Rallye-Sports im TV. Zu verdanken sei dies der Entwicklung über die vergangenen Jahre hinweg: Die Wertungsprüfungen sind kürzer geworden und es wird nur mehr am Tag gefahren.

Beim Hauptsponsor OMV haben sich die Verantwortlichen im vergangenen Jahr entschlossen, den Event zu unterstützen. Ausschlaggebend dafür sind die Sicherheitsvorkehrungen vor Ort und das Top-Aufgebot der WM-Piloten, erklärt Brigitte Mühlwisch von der OMV gegenüber pressetext. Motorsport-Sponsoring ist jeher fixer Bestandteil des Mineralölkonzerns und die Erfolge des OMV-Piloten Manfred Stohl in seiner ersten Saison lassen die OMV über konkrete Pläne für das nächste Jahr nachdenken. Anberaumt wurde das Engagement in der WRC ursprünglich bis Ende 2006.

Die steigende Beliebtheit der Rallye-WM spiegelt sich auch in der positiven Entwicklung der weltweiten TV-Präsenz und der Zuseherzahlen wider. Die WRC konnte 2004 einen bis dato nie erreichten Höchstwert erzielen. Die Rennserie verzeichnete eine größere Anzahl an TV-Zusehern, mehr Wiederholungen und kann mittlerweile auch auf bessere Sendezeiten verweisen. Seit dem Jahr 2001 sollen laut Organisatoren die Zuseherzahlen um 55 Prozent zugelegt und sich von 497 Mio. auf 772 Mio. gesteigert haben. Die Rallye-WM wird aktuell in 186 Ländern gezeigt und das auch in den wichtigen Märkten wie Asien, Südamerika, den USA und dem Nahen Osten. (pte berichtete: http://www.pte.at/pte.mc?pte=050426003 ).

Franz Ramerstorfer | pressetext.austria
Weitere Informationen:
http://www.omv-adac-rallye.de

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