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Bundesregierung unterstützt deutsche Unternehmen in Südosteuropa mit Mitteln des Stabilitätspaktes

05.09.2001


Im Rahmen des Stabilitätspaktes Südosteuropa wird die Bundesregierung deutsche Firmen künftig mit einem neuen Fonds bei der Identifizierung und Vorbereitung von Projekten in den Ländern des Stabilitätspaktes unterstützen. Mit dem Fonds hat Bundeskanzler Gerhard Schröder eine Initiative des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft aufgegriffen. Der Fonds ist mit 3 Mio. DM aus deutschen Stabilitätspaktmitteln ausgestattet; er wird von der KfW verwaltet. Einzelheiten des Fonds wurden im Lenkungsausschuss Südosteuropa unter Vorsitz des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie festgelegt.

Deutsche Unternehmen, die sich in den südosteuropäischen Ländern unternehmerisch engagieren wollen, können aus dem Fonds Zuschüsse für Pre- und Feasibility-Studien, Stellungnahmen und Expertisen zu Einzelaspekten des Projekts, z.B. Rechtsgutachten, und ähnliche vorbereitende Maßnahmen erhalten. Maximal können 50 % der Kosten der geförderten Maßnahme bezuschusst werden. Der Förderungshöchstbetrag liegt bei 100.000 ?. Die Zuschüsse werden entsprechend dem Ziel des Stabilitätspaktes vergeben, die Länder Südosteuropas auf ihrem Weg in die Marktwirtschaft zu unterstützen.

Südosteuropa bietet für deutsche Unternehmen neue Absatzmärkte und vielfältige Möglichkeiten zu einem investiven Engagement. Deutsche Produkte genießen in der Region hohe Wertschätzung.

Vorhaben vor allem kleiner und mittelständischer deutscher Firmen steht jedoch häufig die schwierige, teuere und mit erheblichen Erfolgsrisiken behaftete Vorbereitung von Projekten in Südosteuropa entgegen. Eine genaue Analyse der jeweiligen Länderrisiken vor Ort ist nötig, um beurteilen zu können, welche Investitionen erfolgsversprechend sind. Der neue Fonds wird deutsche Firmen bei dieser notwendigen Vorab-Analyse unterstützen und will so Anreize für Engagements in Südosteuropa schaffen.

Anträge auf Zuschüsse können ab sofort bei der KfW, Abteilung L1A, Palmengartenstraße 5-9, 60325 Frankfurt/Main, gestellt werden.

Weitere Auskünfte erteilt: Frau Christina Faust, KfW, Abteilung L 1 A Telefon: 069-7431-3593 Fax: 069-7431-3490 E- Mail: Christina.Faust@kfw.de

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