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Die Zukunft der Automobilindustrie

28.08.2001


Sie bleibt eine der Schlüsselindustrien Europas: die Automobilindustrie.

Trotz bestehender Schwäche konnte der Präsident des Verbandes der Automobilindustrie (VDA) Bernd Gottschalk für das erste Halbjahr eine positive Bilanz ziehen. Allein die deutsche Automobilwirtschaft hat mit einer Steigerung von sechs Prozent auf 3,0006 Millionen gefertigte Autos wieder einen Produktionsrekord gebrochen. Obwohl die vorgelegten Zahlen für eine Belebung des PKW-Marktes sprechen, steht die Automobilindustrie weiterhin vor strukturellen Herausforderungen. Schließlich gelang die Produktionssteigerung nur durch das Exportgeschäft - die Zulassungen in Deutschland gehen weiter zurück. Die Konsolidierung der Branche ist noch längst nicht abgeschlossen und der Ausbau sowie teilweise auch die Bereinigung des Markenportfolios werden weiter fortgeführt. Erst Mitte Juli überraschten Toyota und Peugeot-Citroen den Markt mit einem gemeinsamen Kleinwagenprojekt.

Bereits zum neunten Mal bietet die Handelsblatt-Jahrestagung Automobilindustrie die Möglichkeit, auf Spitzenrepräsentanten der Branche zu treffen und Orientierungen für die eigene Unternehmensstrategie mitzunehmen. Unter dem Titel "Die Automobilindustrie der Zukunft" findet die Veranstaltung vom 18. bis 20. September 2001 auf der Internationalen Automobilausstellung (IAA) in Frankfurt statt. Folgende Themen werden diskutiert: Weltmarkt - Strategien für Mehrmarken und Nischen, Chancen in Europa, Strategien für den Standort Deutschland, Internationalisierung durch E-Business, Auswirkungen des Strukturwandels für Hersteller und Zulieferer, Szenarien für den Vertrieb der Zukunft sowie Mehrmarkenstrategien, Erlebnis Automobilkauf und Online-Vertrieb. Unter der Moderation von Professor Dr. Willi Diez (Fachhochschule Nürtingen) sprechen unter anderem folgende Referenten: Rolf Zimmermann (Ford-Werke), Dr. Joachim Schmidt (Daimler Chrysler), Juan José Diaz-Ruiz (Fiat Auto), Dr. Michael Ganal (BMW), Detlef Wittig (Volkswagen), Dr. Takis Athanasopoulos (Toyota Motor Europe), Dr. Wolfgang Ziebart (Continental) und Wolfgang Chur (Robert Bosch).

Handelsblatt

Das Handelsblatt ist die größte Wirtschafts- und Finanzzeitung in deutscher Sprache. Mehr als 250 Redakteure, Korrespondenten und ständige Mitarbeiter rund um den Globus sorgen für eine aktuelle, umfassende und fundierte Berichterstattung. Handelsblattleser gehören zu den Entscheidern und Meinungsmachern der deutschen Wirtschaft. 85 Prozent sind Selbstständige oder leitende Angestellte, jeder Dritte ist Geschäftsführer oder Vorstandsmitglied. Mit einer verkauften Auflage von über 166.000 Exemplaren (IVW-Durchschnitt 2000) erreicht das Handelsblatt weit mehr als 600.000 Leser.

EUROFORUM Deutschland GmbH

EUROFORUM Deutschland GmbH ist eines der führenden Unternehmen für Konferenzen, Seminare und Jahrestagungen. Der Markteintritt in Deutschland erfolgte 1990 mit leistungsfähigen Teams sowie innovativen Produkten im Informationsgeschäft. Seit 1993 ist EUROFORUM Deutschland GmbH Exklusiv-Partner für Handelsblatt-Veranstaltungen. Mit nunmehr über 220 Mitarbeitern sind in 2001 mehr als 1060 Veranstaltungen in über 20 Themengebieten geplant. Rund 45 000 Teilnehmer besuchten im vergangenen Jahr EUROFORUM-Veranstaltungen.

Claudia Büttner | ots
Weitere Informationen:
http://www.euroforum.de/automobil.htm

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