Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Der IT-Arbeitsmarkt legt weiter zu

24.06.2005


In den ersten fünf Monaten 2005 wurden insgesamt 8.487 IT- Spezialisten gesucht / Vor allem Anwendungs-Entwickler und Internet- Fachleute profitieren vom IT-Aufschwung / Weniger begehrt sind Netzfachleute / Bayern und Baden-Württemberg haben die meisten IT- Stellen

Der Aufwärts-Trend auf dem IT-Arbeitsmarkt hält weiter an: In den ersten fünf Monaten dieses Jahres stieg die Zahl der IT-Jobangebote im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 23 Prozent. Wie die IT-Wochenzeitung COMPUTERWOCHE (Ausgabe 25/2005) unter Berufung auf eine Analyse der Adecco-Arbeitsmarktforscher berichtet, erschienen genau 8.487 IT-Stellenangebote in 40 untersuchten Tageszeitungen sowie in der COMPUTERWOCHE. Im Jahr zuvor waren es 6.900 Offerten.

Den größten Zuwachs an Stellenangeboten verzeichnen weiterhin Beratungs- und Softwarehäuser, deren Anteil mittlerweile fast ein Drittel aller IT-Angebote ausmacht. Mehr IT-Posten besetzten laut COMPUTERWOCHE auch die Maschinen- und Fahrzeugbauer, Verlage, die Elektrotechnik- und Telekommunikationsindustrie sowie die Finanzdienstleister. Auch die Zeitarbeitsfirmen melden größeren Bedarf an: Die Offerten stiegen von 189 auf 265. Einen leichten Rückgang meldet dagegen der öffentliche Dienst, nachdem im Vorjahr der Staat einer der zuverlässigsten Garanten für IT-Neueinstellungen war. Auch die Konsumgüterindustrie hat weniger Interesse an Computerfachleuten, so die IT-Wochenzeitung.

Nach Tätigkeiten gerechnet, richteten sich die Job-Angebote vor allem an Spezialisten in den Bereichen Internet/Online sowie Anwendungsentwicklung. Rund 266 Web-Profis und 1.917 Programmierer suchten die Arbeitgeber in den ersten fünf Monaten 2005. Damit hat sich das Angebot für Online-Fachleute fast verdoppelt, und bei den Entwicklern sind über 600 Stellen mehr als im Vorjahreszeitraum. Im Aufwind befinden sich auch Datenbank- und Systemspezialisten sowie Organisatoren, Koordinatoren und Vertriebsmitarbeiter. Lediglich Netzfachleute sind weniger gefragt als 2004. Hier gingen die Job- Angebote von 148 auf 139 zurück.

Bei der regionalen Verteilung der IT-Stellenangebote hat es einen Platztausch gegeben: Führte im letzten Jahr noch Nordrhein-Westfalen die Liste der Bundesländer mit den meisten IT-Jobs an, übernehmen nun Bayern mit 1.401 und Baden-Württemberg mit 1.292 Inseraten in den ersten fünf Monaten dieses Jahres die vordersten Plätze. Nordrhein-Westfalen liegt nun auf Platz drei mit 1.246 IT-Stellen.

Für Rückfragen: Hans Königes, Redaktion COMPUTERWOCHE, Tel. 089/360 86-261, Fax 089/360 86-109

Hans Königes | presseportal
Weitere Informationen:
http://www.computerwoche.de

Weitere Berichte zu: IT-Arbeitsmarkt

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Wirtschaft Finanzen:

nachricht RWI/ISL-Containerumschlag-Index tritt auf der Stelle
24.11.2016 | RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung

nachricht Lemgoer Wissenschaftler wollen smarte Banknote realisieren
08.11.2016 | Hochschule Ostwestfalen-Lippe

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Wirtschaft Finanzen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Shape matters when light meets atom

Mapping the interaction of a single atom with a single photon may inform design of quantum devices

Have you ever wondered how you see the world? Vision is about photons of light, which are packets of energy, interacting with the atoms or molecules in what...

Im Focus: Greifswalder Forscher dringen mit superauflösendem Mikroskop in zellulären Mikrokosmos ein

Das Institut für Anatomie und Zellbiologie weiht am Montag, 05.12.2016, mit einem wissenschaftlichen Symposium das erste Superresolution-Mikroskop in Greifswald ein. Das Forschungsmikroskop wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem Land Mecklenburg-Vorpommern finanziert. Nun können die Greifswalder Wissenschaftler Strukturen bis zu einer Größe von einigen Millionstel Millimetern mittels Laserlicht sichtbar machen.

Weit über hundert Jahre lang galt die von Ernst Abbe 1873 publizierte Theorie zur Auflösungsgrenze von Lichtmikroskopen als ein in Stein gemeißeltes Gesetz....

Im Focus: Durchbruch in der Diabetesforschung: Pankreaszellen produzieren Insulin durch Malariamedikament

Artemisinine, eine zugelassene Wirkstoffgruppe gegen Malaria, wandelt Glukagon-produzierende Alpha-Zellen der Bauchspeicheldrüse (Pankreas) in insulinproduzierende Zellen um – genau die Zellen, die bei Typ-1-Diabetes geschädigt sind. Das haben Forscher des CeMM Forschungszentrum für Molekulare Medizin der Österreichischen Akademie der Wissenschaften im Rahmen einer internationalen Zusammenarbeit mit modernsten Einzelzell-Analysen herausgefunden. Ihre bahnbrechenden Ergebnisse werden in Cell publiziert und liefern eine vielversprechende Grundlage für neue Therapien gegen Typ-1 Diabetes.

Seit einigen Jahren hatten sich Forscher an diesem Kunstgriff versucht, der eine simple und elegante Heilung des Typ-1 Diabetes versprach: Die vom eigenen...

Im Focus: Makromoleküle: Mit Licht zu Präzisionspolymeren

Chemikern am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist es gelungen, den Aufbau von Präzisionspolymeren durch lichtgetriebene chemische Reaktionen gezielt zu steuern. Das Verfahren ermöglicht die genaue, geplante Platzierung der Kettengliedern, den Monomeren, entlang von Polymerketten einheitlicher Länge. Die präzise aufgebauten Makromoleküle bilden festgelegte Eigenschaften aus und eignen sich möglicherweise als Informationsspeicher oder synthetische Biomoleküle. Über die neuartige Synthesereaktion berichten die Wissenschaftler nun in der Open Access Publikation Nature Communications. (DOI: 10.1038/NCOMMS13672)

Chemische Reaktionen lassen sich durch Einwirken von Licht bei Zimmertemperatur auslösen. Die Forscher am KIT nutzen diesen Effekt, um unter Licht die...

Im Focus: Neuer Sensor: Was im Inneren von Schneelawinen vor sich geht

Ein neuer Radarsensor erlaubt Einblicke in die inneren Vorgänge von Schneelawinen. Entwickelt haben ihn Ingenieure der Ruhr-Universität Bochum (RUB) um Dr. Christoph Baer und Timo Jaeschke gemeinsam mit Kollegen aus Innsbruck und Davos. Das Messsystem ist bereits an einem Testhang im Wallis installiert, wo das Schweizer Institut für Schnee- und Lawinenforschung im Winter 2016/17 Messungen damit durchführen möchte.

Die erhobenen Daten sollen in Simulationen einfließen, die das komplexe Geschehen im Inneren von Lawinen detailliert nachbilden. „Was genau passiert, wenn sich...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Von „Coopetition“ bis „Digitale Union“ – Die Fertigungsindustrien im digitalen Wandel

02.12.2016 | Veranstaltungen

Experten diskutieren Perspektiven schrumpfender Regionen

01.12.2016 | Veranstaltungen

Die Perspektiven der Genom-Editierung in der Landwirtschaft

01.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Höhere Energieeffizienz durch Brennhilfsmittel aus Porenkeramik

05.12.2016 | Energie und Elektrotechnik

Neue Perspektiven durch gespiegelte Systeme

05.12.2016 | Physik Astronomie

Forscher finden «Krebssignatur» in Proteinen

05.12.2016 | Biowissenschaften Chemie