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Unternehmen verlieren Milliarden durch Missbrauch von Internet und E-Mail

22.08.2001


In Deutschland und Österreich nutzen nahezu alle großen und immer mehr kleine Unternehmen Internet und E-Mail, aber nur bei der Hälfte der Firmen gibt es Regeln für den Umgang mit der modernen Kommunikationstechnik. Dadurch entsteht ein Schaden in Milliardenhöhe.

Laut den Studien aus dem ersten Halbjahr 2001 entsteht der deutschen und österreichischen Wirtschaft ein Schaden von zumindest 60 Mrd. Euro pro Jahr durch den Missbrauch von Internet und E-Mail am Arbeitsplatz. Zuerst hat Sterling Commerce erhoben, dass allein in Deutschland um 53 Mrd. Euro privat im Büro gesurft wird. Das entspricht 17 Arbeitstagen. Danach hat die Europäische Kommission mit einer Studie aufhorchen lassen, wonach durch unerwünschte Werbe-Mail, so genannte Spam-Mail, Kosten von 10 Mrd. Euro pro Jahr entstehen. Bis jetzt haben dennoch erst 53 Prozent der Unternehmen mit Maßnahmen reagiert, die den ständig zunehmenden Datenstrom regeln. Und davon begnügen sich 27 Prozent mit schriftlichen Handlungsanweisungen, und lediglich 22 Prozent setzen moderne Filtersoftware ein.

"Unternehmen werden sich in Zeiten, in denen eine Erhöhung der Produktivität und eine Verringerung von Kosten gefragt sind, mit der effizienten Nutzung von Internet und E-Mail beschäftigen müssen", sagt Heinz Drstak, Sprecher des Filtersoftware-Herstellers SurfControl. "Unabhängig von tagesaktuellen wirtschaftlichen Entwicklungen nimmt die Nutzung von Internet und E-Mail am Arbeitsplatz weiterhin zu." Derzeit haben in Deutschland 22 Prozent der Mitarbeiter einen Internet-Zugang am Arbeitsplatz, in Österreich sind es 24 Prozent und in der Schweiz sogar 41 Prozent. Gegenüber dem Vorjahr entspricht das einer Steigerung von etwa 22 Prozent.

Gestiegen ist dabei auch die Bereitschaft, mit dem Bürorechner private Zugriffe durchzuführen. Laut einer Untersuchung aus den USA waren Mitarbeiter allein im Juni 2001 43 mal privat im Netz, knapp 23 Stunden in einem einzigen Monat. Mit der Bearbeitung von E-Mail, auch der unerwünschten, waren Mitarbeiter täglich rund zwei Stunden beschäftigt, das sind 25 Prozent der Arbeitszeit.

In Deutschland surfen 41 Prozent der Mitarbeiter privat und wenden dafür drei Stunden pro Woche auf. Die Ranglisten der privat angesurften Web-Sites sind in Deutschland und Österreich ähnlich: An erster Stelle stehen Nachrichten und Informationen (70 Prozent), gefolgt von Urlaub und Reise (66 Prozent), Hobbys (46 Prozent), Shopping (40 Prozent) und Sport (34 Prozent). Wesentlich kleiner als angenommen ist die Zahl jener Leute, die vom Schreibtisch aus Pornoseiten aufrufen, sie liegt zwischen vier und sechs Prozent. Stark zugenommen hat indessen Online-Banking (33 Prozent). Durch Online-Aktienhandel vom Arbeitsplatz aus entstehen den Unternehmen in Deutschland jährliche Kosten von 5,1 Mrd. Euro.

Auf diese Herausforderung haben in Deutschland bis jetzt erst 53 Prozent der Unternehmen mit entsprechenden Maßnahmen reagiert. Davon haben 27 Prozent ihre Internet- und E-Mail-Politik in schriftlichen Handlungsanweisungen dokumentiert, 22 Prozent setzen Filterlösungen ein, 18 Prozent verwenden Überwachungssysteme, und 9 Prozent führen eine direkte Kontrolle durch. Dabei hat eine Befragung unter deutschen Arbeitnehmern ergeben, dass 82 Prozent mit einer Zugangsregelung einverstanden sind. Überwachungssysteme und direkte Kontrolle werden eher abgelehnt, die Verwendung von flexiblen Filterlösungen findet hohe Zustimmung, vor allem dann, wenn Auswertungen nur anonymisiert durchgeführt werden.

"Web- und E-Mail-Filtering ist eine dynamische Lösung mit Positiv- und Negativlisten, hat den Vorteil der ständigen, auch automatisch durchführbaren Aktualisierung und kann an die Bedürfnisse einzelner Benutzer oder Benutzergruppen leicht angepasst werden", sagt Heinz Drstak. "Viele Unternehmensverantwortliche sind unsicher, ob der Einsatz von Filtersoftware arbeitsrechtliche Probleme mit sich bringen kann. SurfControl empfiehlt, mit dem Betriebsrat oder Arbeitnehmervertretern die Internet- und E-Mail-Politik gemeinsam zu entwickeln, dann wird sie einerseits akzeptiert, und rechtliche Probleme sind nicht zu erwarten." Ähnlich lautende Empfehlungen werden auch von Arbeitnehmervertretungen in Deutschland und Österreich abgegeben. "Moderne Filterlösungen eignen sich bestens für die anonymisierte Steuerung des Internet- und E-Mail-Verkehrs, und daher lassen sich Verletzungen von Datenschutzbestimmungen leicht vermeiden", sagt Heinz Drstak.

SurfControl ist weltweit führend bei Internet- und E-Mail-Filterlösungen für Unternehmen, Ausbildungseinrichtungen und private Anwender. Die SurfControl-Produktlinien verwenden fachmännische Filter, Pass-Through- und Pass-By-Technologien zur Schaffung einer produktiven Internet-Umgebung auf dem Arbeitsplatz einerseits, und einer kindersicheren Umgebung zu Hause und in der Schule.

Diese umfassende Linie von Internet-Überwachungsprodukten und Lösungen für das Internet-Zugriffmanagement beinhaltet SuperScout Web-Filter und SuperScout E-Mail-Filter für Unternehmen und große Organisationen, weiters CyberPatrol für Heim- und Schulanwender. Internet Service Providern (ISPs) steht als Lösung die SurfControl Content Filtering Engine SDK zur Verfügung.

SurfControl arbeitet weltweit mit einer großen Zahl namhafter Partner zusammen, wie AT&T, Check Point Software (NASDAQ: CHKP), Cisco Systems (NASDAQ: CSCO), Hewlett-Packard (NYSE: HWP), IBM (NYSE: IBM), Intel (NASDAQ: INTC) und Microsofts Web TV (NASDAQ: MSFT).

SurfControl beschäftig weltweit an die 350 Mitarbeiter und hat Niederlassungen in den USA, Kalifornien und Massachusetts; in Großbritannien, in Manchester und London; in den Niederlanden, in Rotterdam; in Österreich, in Wien; in Deutschland, in Frankfurt; und in Australien, in Sydney. SurfControl ist seit 1998 ein börsennotiertes Unternehmen (London: SRF/NASDAQ Europe: SRFC). Das dynamische Wachstum wurde mit einer höchst erfolgreichen wirtschaftlichen Entwicklungsstrategie erreicht: durch starkes organisches Wachstum und Akquisitionen von Unternehmen, die sich durch ergänzende Technologien, erweiterte globale Reichweite und Präsenz in allen Sektoren auszeichnen.

Heinz Drstak | ots

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