Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Starkes Engagement für den Wiederaufbau Südosteuropas

14.08.2001


Die DEG - Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft mbH, Köln, ist jetzt auch in Jugoslawien präsent. Gemeinsam mit der GTZ (Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit) und der KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) betreibt sie in Belgrad das German Office for Reconstruction and Development (GORED). Das im Rahmen des Stabilitätspaktes für Südosteuropa gebildete Gemeinschaftsbüro hat die Aufgabe, nach dem Ende der Milosovic-Ära den Reformprozess zu unterstützen und beim wirtschaftlichen Wiederaufbau des Landes zu helfen.

Die DEG berät private deutsche und lokale Unternehmen, strukturiert und finanziert ihre Investitionen in Südosteuropa. Rund 35 Mio Euro investierte sie im Jahr 2000 in der Region und sagte in diesem Jahr bereits weitere 13 Mio Euro zu. Jüngst beteiligte sich die DEG an einem kroatischen Getränkehersteller und gewährte einer Alufelgenfabrik in Bosnien-Herzegowina ein langfristiges Darlehen.

Deutsche Unternehmen sind in der Region traditionell stark vertreten. Deutschland ist der wichtigste Handelspartner. Doch an großen Investitionen und Aufträgen sind deutsche Unternehmen bisher nur unterdurchschnittlich beteiligt. Angesichts des wirtschaftlichen Potenzials der Länder Südosteuropas mit einer Bevölkerung von 54 Millionen Menschen sollten sie die Chancen stärker nutzen, die sich bereits jetzt in der Phase des Wiederaufbaus und der marktwirtschaftlichen Reformen bieten. "Deutsche Unternehmen können dabei auf die langjährige Erfahrung der DEG und auf ihre Präsenz vor Ort bauen," sagt Horst Nuffer, der die DEG in Belgrad vertritt. "Wir stellen langfristiges Kapital in Form von Darlehen oder Beteiligungen zur Verfügung. Kaum eine Geschäftsbank ist dazu bereit. Darüber hinaus bieten wir kompetente Beratung in jeder Projektphase und informieren über deutsche und europäische Finanzierungsprogramme, die bei der Realisierung von Investitionen in der Region in Anspruch genommen werden können".

Im Rahmen des Public-Private-Partnership-Programmes der Bundesregierung fördert die DEG darüber hinaus investitionsbegleitende oder -vorbereitende Maßnahmen deutscher Tochterunternehmen oder Joint Ventures auch in Südosteuropa. Sie trägt bis zu 50 Prozent der Kosten, i.d.R. nicht mehr als 200.000 Euro, u.a. für umwelt- und sozialorientierte Projekte, Ausbildungs- und Qualifizierungsmaßnahmen, Pilotprojekte und -anlagen.

GORED/DEG - German Investment and Development Company
Horst Nuffer, Head of Mission
Zupana Vlastimira 6, 11000 Belgrad, Jugoslawien
Tel./Fax: 00381 - 11 - 679 699, E-Mail:deg@EUnet.yu

Christiane Weiß | ots

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Wirtschaft Finanzen:

nachricht IMK-Konjunkturindikator: Rezessionsgefahr nahe Null
18.01.2017 | Hans-Böckler-Stiftung

nachricht WSI-Tarifarchiv: Tariflöhne und -gehälter 2016: Reale Steigerungen von 1,9 Prozent
05.01.2017 | Hans-Böckler-Stiftung

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Wirtschaft Finanzen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Innovatives Hochleistungsmaterial: Biofasern aus Florfliegenseide

Neuartige Biofasern aus einem Seidenprotein der Florfliege werden am Fraunhofer-Institut für Angewandte Polymerforschung IAP gemeinsam mit der Firma AMSilk GmbH entwickelt. Die Forscher arbeiten daran, das Protein in großen Mengen biotechnologisch herzustellen. Als hochgradig biegesteife Faser soll das Material künftig zum Beispiel in Leichtbaukunststoffen für die Verkehrstechnik eingesetzt werden. Im Bereich Medizintechnik sind beispielsweise biokompatible Seidenbeschichtungen von Implantaten denkbar. Ein erstes Materialmuster präsentiert das Fraunhofer IAP auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin vom 20.1. bis 29.1.2017 in Halle 4.2 am Stand 212.

Zum Schutz des Nachwuchses vor bodennahen Fressfeinden lagern Florfliegen ihre Eier auf der Unterseite von Blättern ab – auf der Spitze von stabilen seidenen...

Im Focus: Verkehrsstau im Nichts

Konstanzer Physiker verbuchen neue Erfolge bei der Vermessung des Quanten-Vakuums

An der Universität Konstanz ist ein weiterer bedeutender Schritt hin zu einem völlig neuen experimentellen Zugang zur Quantenphysik gelungen. Das Team um Prof....

Im Focus: Traffic jam in empty space

New success for Konstanz physicists in studying the quantum vacuum

An important step towards a completely new experimental access to quantum physics has been made at University of Konstanz. The team of scientists headed by...

Im Focus: Textiler Hochwasserschutz erhöht Sicherheit

Wissenschaftler der TU Chemnitz präsentieren im Februar und März 2017 ein neues temporäres System zum Schutz gegen Hochwasser auf Baumessen in Chemnitz und Dresden

Auch die jüngsten Hochwasserereignisse zeigen, dass vielerorts das natürliche Rückhaltepotential von Uferbereichen schnell erschöpft ist und angrenzende...

Im Focus: Wie Darmbakterien krank machen

HZI-Forscher entschlüsseln Infektionsmechanismen von Yersinien und Immunantworten des Wirts

Yersinien verursachen schwere Darminfektionen. Um ihre Infektionsmechanismen besser zu verstehen, werden Studien mit dem Modellorganismus Yersinia...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Mittelstand 4.0 – Mehrwerte durch Digitalisierung: Hintergründe, Beispiele, Lösungen

20.01.2017 | Veranstaltungen

Nachhaltige Wassernutzung in der Landwirtschaft Osteuropas und Zentralasiens

19.01.2017 | Veranstaltungen

Künftige Rohstoffexperten aus aller Welt in Freiberg zur Winterschule

18.01.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

21.500 Euro für eine grüne Zukunft – Unserer Umwelt zuliebe

20.01.2017 | Unternehmensmeldung

innovations-report im Interview mit Rolf-Dieter Lafrenz, Gründer und Geschäftsführer der Hamburger Start ups Cargonexx

20.01.2017 | Unternehmensmeldung

Niederlande: Intelligente Lösungen für Bahn und Stahlindustrie werden gefördert

20.01.2017 | Förderungen Preise