Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Wettfieber: Bet and Win und Fluxx im Plus

13.05.2005


Positive Quartalsbilanzen, der schwächere Euro sowie der sinkende Ölpreis sorgten an den deutschen Börsen für einen versöhnlichen Wochenausklang.

Am Berliner Börsenplatz standen heute wieder Aktien von Sportwetten- Anbietern im Blickpunkt. Seit die Länder vor dem Bundesverfassungsgericht mit ihrem Versuch gescheitert sind, privaten Wettbüros die Vermittlung von Sportwetten zu verbieten, regen Aktien aus diesem Geschäftsbereich die Fantasie der Anleger an.

Besonders gefragt waren die Anteilsscheine von Bet and Win (WKN 936 172), die sich um über zwei Prozent verteuerten. Im Orderbuch fanden sich überwiegend Kauforders. Nach einem Tageshoch von 122,63 Euro notierten die Papiere gegen Mittag bei 122,63 Euro. Auch die Aktien von Fluxx.com (WKN 576 350) konnten heute Kursgewinne von über zwei Prozent einfahren. Fluxx bietet sowohl Spiele für den Endkunden als auch Dienstleistungen rund um den Glücksspielmarkt für Geschäftskunden an. Die Aktien notierten gegen Mittag bei ihrem Tageshoch von 11,34 Euro.

Weniger positiv entwickelte sich der heutige Handelstag für ein Unternehmen der Halbleiterindustrie. Silicon Sensor (WKN 720 190) verloren heute bis zum Mittag rd. vier Prozent, wobei das Tagestief von 11,42 Euro zunächst überwunden werden konnte. Silicon Sensor entwickelt optische Präzisions-Sensoren und gehört auf diesem Gebiet eigenen Aussagen zufolge zu den weltweit führenden Herstellern. Gestern hatte das Unternehmens seine Aktionäre zur Hauptversammlung am 22.06. in Berlin eingeladen. Gegen Mittag notierten die Aktien bei 11,50 Euro.

Gut gefüllt zeigte sich das Orderbuch von DaimlerChrysler (WKN 710 000). Allerdings zeigten die Anleger stark differierende Preisvorstellungen, die sich meist außerhalb des Spreads befanden. So kam es zu lediglich drei Preisfeststellungen. Zuletzt wechselten die Aktien gegen Mittag zum Preis von 31,43 Euro den Besitzer. Der Kurs verbesserte sich um rd. 0,5 Prozent. Offensichtlich wurde der Aktienkurs durch die Einschätzung der Experten von Helaba Trust gestützt. Die sehen den Ertragstiefpunkt bei Mercedes als vermutlich erreicht und setzen auf bessere Ergebnisse in den kommenden Quartalen. Deshalb empfahlen sie die Aktien risikobewussten Anlegern zum Kauf.

Im Berliner Fondshandel waren heute vor allem Aktienfonds gefragt. So zeigte sich der Europa Aktienfonds Ulm FP (WKN 979 583) umsatzstärker. Im Orderbuch fanden sich überwiegend Verkaufsorders, entsprechend ging es mit dem Anteilswert bergab. Musste man gestern für einen Fondsanteil noch 54,70 Euro bezahlen, bekam man ihn heute für 54,30 Euro. Abwärts mit dem Anteilswert ging es auch beim Fidelity European Growth Fund (WKN 973 270). Bei vollem Orderbuch und nach sechs Preisfeststellungen gab der Preis für die Fondsanteile um 0,08 Euro auf 8,44 Euro nach. Überwiegend Verkaufsorders auch beim Griffin-Eastern European Fund (WKN 988 954), dessen Fondsanteile sich um 2,00 Euro auf 370,00 Euro verbilligten. Ein dickes Plus hingegen stand vor einem weiteren Osteuropa-Fonds, dem Vontobel Eastern European Equity A2 (WKN 973 839), dessen Anteilswert sich um fast sieben Prozent bzw. 10,10 Euro je Fondsanteil verbesserte. Wer Fondsanteile dieses Fonds erwerben wollte, musste heute gegen Mittag 162,83 Euro bezahlen.

Petra Greif | presseportal
Weitere Informationen:
http://www.berlinerboerse.de

Weitere Berichte zu: WKN

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Wirtschaft Finanzen:

nachricht RWI/ISL-Containerumschlag-Index weiter aufwärts gerichtet
23.03.2017 | RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung

nachricht RWI erhöht Konjunkturprognose für 2017 leicht auf 1,3 Prozent
15.03.2017 | RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Wirtschaft Finanzen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungen

Lebenswichtige Lebensmittelchemie

23.03.2017 | Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Förderung des Instituts für Lasertechnik und Messtechnik in Ulm mit rund 1,63 Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise

TU-Bauingenieure koordinieren EU-Projekt zu Recycling-Beton von über sieben Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise