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Schnellmeldung zur Wirtschaftsleistung im 1 Quartal 2005

12.05.2005


Das Bruttoinlandsprodukt, der Wert der in Deutschland erwirtschafteten Leistung, ist nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes im ersten Quartal 2005 gegenüber dem Vorquartal - preis- , saison- und kalenderbereinigt - deutlich um 1,0% gestiegen, und damit so stark wie seit dem ersten Quartal 2001 nicht mehr.

Im Vorjahresvergleich blieb die Wirtschaftsleistung dagegen unverändert (0,0%). Allerdings wäre die Wirtschaftsleistung im Berichtsquartal unter Ausschluss des Kalendereffekts - im ersten Quartal 2005 standen zwei Arbeitstage weniger zur Verfügung als im ersten Quartal 2004 - um gut ein Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen.

Die wirtschaftliche Belebung im ersten Quartal 2005 im Vergleich zum vierten Quartal 2004 wurde ausschließlich vom Außenbeitrag getragen: Während die Exporte kräftig zulegten, gingen die Importe zurück, so dass der Exportüberschuss (Außenbeitrag) ein deutliches Plus aufwies. Dagegen war die inländische Verwendung insgesamt rückläufig; lediglich die Ausrüstungsinvestitionen und die Investitionen in sonstige Anlagen haben zugenommen. Auch im Vorjahresvergleich ging die inländische Verwendung zurück; der Rückgang wurde jedoch durch den Anstieg des Außenbeitrags vollständig kompensiert.

Die Wirtschaftsleistung im ersten Quartal 2005 wurde von 38,6 Mill. Erwerbstätigen erbracht, das waren 203 000 Personen oder 0,5% mehr als ein Jahr zuvor.

Die Ergebnisse für das erste Quartal 2005 wurden erstmals auf der Grundlage der revidierten Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen ermittelt. Für die Jahre und Quartale bis 2004 bleiben die am 28. April 2005 vom Statistischen Bundesamt erstmals veröffentlichten revidierten Ergebnisse unverändert.

Detaillierte Ergebnisse für das erste Quartal 2005 gibt das Statistische Bundesamt am 24. Mai 2005 im Rahmen einer Pressekonferenz in Frankfurt/Main bekannt. Dabei werden auch die wichtigsten Ergebnisse der VGR-Revision 2005 vorgestellt und deren Änderungen gegenüber den bisher veröffentlichten Angaben erläutert.

| presseportal
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http://www.destatis.de

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