Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

3M Technologie gegen Fälscher

20.04.2005


Zahl der Produktfälschungen steigt - 3M Lösungen unterstützen die Fahnder

... mehr zu:
»Handelskammer

Nach Schätzungen der Internationalen Handelskammer in Paris werden 5-7 Prozent des Welthandels mit Plagiaten erwirtschaftet. So beschlagnahmten Zollbehörden und andere Stellen im Jahr 2003 allein in den 15 EU-Mitgliedstaaten rund 100 Millionen gefälschte Produkte mit einem Gesamtwert von etwa einer Milliarde Euro. Die Umsatzeinbußen der Produzenten von Markenwaren belaufen sich weltweit auf 283 Milliarden Euro.

Gefälscht und nachgemacht werden immer mehr Alltagsgüter, vom Lebensmittel, Handy, Arzneimittel bis zum Rauchmelder. Am beliebtesten bei den Fälschern sind jedoch immer noch Musikdisketten und Zigaretten. Besonders auffallend: Die Zahl gefälschter Spielzeuge und Spiele nimmt rapide zu. So wurden 2003 zwanzigmal so viele Spielsachen beschlagnahmt wie im Jahr zuvor. Laut Internationaler Handelskammer soll der Handel mit gefälschten Flugzeugteilen bereits lukrativer sein als der Drogenhandel.


Die dreistesten Fälscher bekamen am 11. Februar auf der weltgrößten Konsumgütermesse "Ambiente" in Frankfurt den "Plagiarius" verliehen. Der von Design-Professor Rido Busse ins Leben gerufene Negativpreis, ein schwarzer Zwerg mit goldener Nase, soll vor allem die Frechheit und Einfallslosigkeit von Produktfälschern anprangern.

Offener und versteckter Produkt- und Markenschutz

Intelligente und fälschungssichere Identifikationssysteme des Multitechnologie-Konzerns 3M machen den Nachahmern jedoch das Leben schwer.

Das innovationsorientierte Unternehmen bietet so genannte offene und versteckte Technologien an. Die offenen Identifikationsmerkmale wie beispielsweise Hologramme oder Folien mit Farbkipp-Effekt sind mit bloßem Auge für Polizisten, Zollbeamte und auch Verbraucher zu erkennen.

Nur für Spezialisten sichtbar sind dagegen die versteckten Technologien, die mit speziellen Lampen oder Lasern zu erkennen sind, wie beispielsweise retroreflektierende Materialien. "Das effektivste Mittel, um Produkte vor Fälschern zu sichern, ist eine intelligente Kombination aus beiden Techniken", sagt Mag. Regine Mosler, Leiterin des Security Market Centers von 3M Österreich.

Weltweit sehen sich die Menschen in zahlreichen Bereichen mit immer stärkeren Sicherheitsproblemen konfrontiert. Als einer der führenden Lieferanten von Sicherheitslösungen ist das Unternehmen 3M ständig darum bemüht, neue Produkte und Dienstleistungen sowie Weiterentwicklungen anzubieten, um Unternehmen und Behörden dabei zu helfen, ihren guten Namen, ihre Marken, Dokumente und Vermögenswerte zu schützen. Diese Sicherheitslösungen sind im 3M™ Security Market Center unter einem Dach zusammengefasst. Die Abteilung bietet eine große Palette an Sicherheitsfolien, Etiketten, Ausweiskarten und Kennzeichnungssystemen zum Schutz vor Fälschungen, Änderungen, Manipulationen und unbefugtem Kopieren von Dokumenten und wertvollen Produkten.

3M ist ein führendes Unternehmen in den Märkten Elektronik, Telekommuni-kation, Industrie, Haushalt und Büro, Gesundheitswesen und Sicherheit. Das Unternehmen mit Hauptsitz in St. Paul, Minnesota, USA hat Niederlassungen in über 60 Ländern und bedient Kunden in beinahe 200 Ländern. 3M zählt zu den 30 Werten, die den Dow Jones Industrial Average bestimmen und ist auch auf dem 500 Index von Standard & Poor´s aufgeführt.

Mag. Gerlinde Ehrenstrasser | pressetext.monitor
Weitere Informationen:
http://www.3m.com/at

Weitere Berichte zu: Handelskammer

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Wirtschaft Finanzen:

nachricht RWI/ISL-Containerumschlag-Index sinkt nach März-Hoch
23.05.2017 | RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung

nachricht IMK-Konjunkturindikator: Rezessionsgefahr bleibt niedrig
19.05.2017 | Hans-Böckler-Stiftung

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Wirtschaft Finanzen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Orientierungslauf im Mikrokosmos

Physiker der Universität Würzburg können auf Knopfdruck einzelne Lichtteilchen erzeugen, die einander ähneln wie ein Ei dem anderen. Zwei neue Studien zeigen nun, welches Potenzial diese Methode hat.

Der Quantencomputer beflügelt seit Jahrzehnten die Phantasie der Wissenschaftler: Er beruht auf grundlegend anderen Phänomenen als ein herkömmlicher Rechner....

Im Focus: A quantum walk of photons

Physicists from the University of Würzburg are capable of generating identical looking single light particles at the push of a button. Two new studies now demonstrate the potential this method holds.

The quantum computer has fuelled the imagination of scientists for decades: It is based on fundamentally different phenomena than a conventional computer....

Im Focus: Tumult im trägen Elektronen-Dasein

Ein internationales Team von Physikern hat erstmals das Streuverhalten von Elektronen in einem nichtleitenden Material direkt beobachtet. Ihre Erkenntnisse könnten der Strahlungsmedizin zu Gute kommen.

Elektronen in nichtleitenden Materialien könnte man Trägheit nachsagen. In der Regel bleiben sie an ihren Plätzen, tief im Inneren eines solchen Atomverbunds....

Im Focus: Turmoil in sluggish electrons’ existence

An international team of physicists has monitored the scattering behaviour of electrons in a non-conducting material in real-time. Their insights could be beneficial for radiotherapy.

We can refer to electrons in non-conducting materials as ‘sluggish’. Typically, they remain fixed in a location, deep inside an atomic composite. It is hence...

Im Focus: Hauchdünne magnetische Materialien für zukünftige Quantentechnologien entwickelt

Zweidimensionale magnetische Strukturen gelten als vielversprechendes Material für neuartige Datenspeicher, da sich die magnetischen Eigenschaften einzelner Molekülen untersuchen und verändern lassen. Forscher haben nun erstmals einen hauchdünnen Ferrimagneten hergestellt, bei dem sich Moleküle mit verschiedenen magnetischen Zentren auf einer Goldfläche selbst zu einem Schachbrettmuster anordnen. Dies berichten Wissenschaftler des Swiss Nanoscience Institutes der Universität Basel und des Paul Scherrer Institutes in der Wissenschaftszeitschrift «Nature Communications».

Ferrimagneten besitzen zwei magnetische Zentren, deren Magnetismus verschieden stark ist und in entgegengesetzte Richtungen zeigt. Zweidimensionale, quasi...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Meeresschutz im Fokus: Das IASS auf der UN-Ozean-Konferenz in New York vom 5.-9. Juni

24.05.2017 | Veranstaltungen

Diabetes Kongress in Hamburg beginnt heute: Rund 6000 Teilnehmer werden erwartet

24.05.2017 | Veranstaltungen

Wissensbuffet: „All you can eat – and learn”

24.05.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Hochspannung für den Teilchenbeschleuniger der Zukunft

24.05.2017 | Physik Astronomie

3D-Graphen: Experiment an BESSY II zeigt, dass optische Eigenschaften einstellbar sind

24.05.2017 | Physik Astronomie

Optisches Messverfahren für Zellanalysen in Echtzeit - Ulmer Physiker auf der Messe "Sensor+Test"

24.05.2017 | Messenachrichten