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ZF Friedrichshafen AG kauft Automobilzulieferer Sachs

03.08.2001


Die ZF Friedrichshafen AG, Friedrichshafen, erwirbt von Siemens den Automobilzulieferer Sachs. Eine entsprechende Vereinbarung wurde am Freitag getroffen. Vorbehaltlich der Zustimmung des Aufsichtsrats von Atecs Mannesmann und der entsprechenden Kartellbehörden könnte die Mannesmann Sachs AG per 1. Oktober 2001 von ZF übernommen werden. Sachs ist eine der fünf Unternehmensgruppen der Atecs Mannesmann AG, die von Siemens mehrheitlich erworben worden ist. Über den Verkaufspreis wurde Stillschweigen vereinbart.

Der Vorstand der Mannesmann Sachs AG begrüßte die Entscheidung. "ZF und Sachs passen hervorragend zusammen. Beide Unternehmen sind Technologieführer, haben eine vergleichbare Tradition und ergänzen sich sinnvoll in ihrem Portfolio", so Hermann Sigle, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Mannesmann Sachs AG. "Damit sind auch langfristig unsere Wachstumschancen gesichert."

Mit dem Erwerb der Mannesmann Sachs AG verstärkt die ZF-Gruppe ihre weltweite Marktposition. Der Kauf umfasst die 4 Sachs-Bereiche Antriebsstrang, Fahrwerk, Gummi-Metall (Boge) und das Handelsgeschäft. Die Stabilus GmbH, Weltmarktführer im Bereich Gasfedern, ist nicht in den Verkauf eingeschlossen. Stabilus erwirtschaftet mit rund 3.300 Mitarbeitern einen Umsatz von 394 Mio. EUR.

Sachs gehört zu den bedeutendsten Automobilzulieferern der Welt und beschäftigt rund 21.000 Mitarbeiter. Im Geschäftsjahr 2000 erzielte Sachs mit High-Tech-Komponenten und Systemen im Antriebsstrang und Fahrwerk einen Umsatz von rund 2,5 Mrd. EUR. Sachs ist in 18 Ländern an 54 Standorten weltweit vertreten.

Die ZF Friedrichshafen ist einer der weltweit führenden Automobilzulieferer in der Antriebs- und Fahrwerktechnik. Im Geschäftsjahr 2000 erwirtschaftete die ZF mit rund 36.400 Mitarbeitern einen Umsatz von etwa 6,5 Mrd. EUR.


Diese Pressemeldung enthält in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf Annahmen und Schätzungen der Unternehmensleitung von Siemens beruhen. Obwohl wir annehmen, dass die Erwartungen dieser vorausschauenden Aussagen realistisch sind, können wir nicht dafür garantieren, dass die Erwartungen sich auch als richtig erweisen. Die Annahmen können Risiken und Unsicherheiten bergen, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den vorausschauenden Aussagen abweichen. Zu den Faktoren, die solche Abweichungen verursachen können, gehören u.a.: Veränderungen im wirtschaftlichen und geschäftlichen Umfeld, Wechselkurs- und Zinsschwankungen, Einführungen von Konkurrenzprodukten, mangelnde Akzeptanz neuer Produkte oder Dienstleistungen und Änderungen der Geschäftsstrategie. Eine Aktualisierung der vorausschauenden Aussagen durch Siemens ist weder geplant noch übernimmt Siemens die Verpflichtung dazu.

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