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Freundliche Rentenmärkte und nachgebende Ölpreise verhelfen Märkten zu einer freundlichen Tendenz.

08.04.2005

Erfreulich stellten sich die Kursentwicklungen an der Fondsbörse Deutschland in der abgelaufenen Woche dar. Zwar hat der deutsche Markt in den letzten Wochen eine im Vergleich zu den US- Börsen ohnehin stabile Entwicklung aufgewiesen, doch war der Markt gefangen in einer engen Schwankungsbreite, deren obere Begrenzung im Bereich von 4.400 Dax - Punkten lag.

Nachdem die Europäische Zentralbank am Donnerstag aber signalisiert hat, dass keine Neigungen zur Erhöhung der Zinsen in Europa besteht, waren die Sorgen vor einer allgemeinen Zinswende verflogen. Dies sorgte für einen freundlichen Wochenausklang, der den deutschen Aktienindex DAX sogar wieder über die Marke von 4.400 Punkten bewegen konnte. Unterstützend dazu wirkten auch die zum Schluss wieder leicht nachgebenden Notierungen für Rohöl, wenngleich insgesamt das Preisniveau weiterhin auf hohem Niveau liegt.

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Auf Grund der zunächst unsicheren Lage, die auch durchaus fallende Kurse hätte bedeuten können, haben sich die Marktteilnehmer in der abgelaufenen Woche überwiegend mit Engagement zurückgehalten. Dies machte sich durch verhaltene Umsätze bemerkbar, so dass mit dem Fidelity European Growth Fonds nur ein einziger Fonds an die Umsatzgrenze von 1 Mio. Euro gelangen konnte.

Trotz der niedrigen Umsätze zeigte die Kursentwicklung vieler Fonds nach oben. Mit dem DWS Energiefonds, der mit einem Wochenplus von gut 4 % herausragte, war ein Profiteur der Energiepreisanstiege ausgemacht. Aber auch Emerging Market und Osteuropafonds wie Oyster Emerging Markets bzw. Griffin Eastern Europe lagen mit einem Wochengewinn von 3,6 % und mehr gut im Rennen. Bei den Rentenwerten lagen vor allem Emerging Market Fonds im Plus, mit einem Gewinn von 2,1% führt der Tepleton High Yield Fonds das Ranking vor ABN Amro Global Emerging Markets ( plus 1,7 % ) an.

Für die kommende Woche können wir uns die Fortsetzung des zuletzt freundlichen Trends vorstellen. Sollten nicht weitere negative Preisentwicklungen bei Energieprodukten zu verzeichnen sein, so besteht die gute Möglichkeit, dass der deutsche Aktienindex DAX nun die charttechnisch wichtige Marke von 4.400 Punkten einmal nachhaltig überwinden kann. Dies würde Raum für weitere Kurssteigerungen eröffnen.

Kay Homann | presseportal
Weitere Informationen:
http://www.deutschefondsboerse.de

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