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Neue Werkzeuge fürs Wachstum

05.04.2005


Im Rahmen des cDIE-Projekts der EU konzentrierte man sich auf die Verbesserung bestehender Arbeitsprozesse im europäischen Werkzeug- und Formenbau. Besondere Aufmerksamkeit wurde dabei den kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) und ihren besonderen Bedürfnissen geschenkt.



Das wichtigste Ziel dieses Projekts war die Förderung der Zusammenarbeit von Ingenieurgruppen innerhalb von Unternehmen aber auch zwischen verschiedenen Partnern. Spanische Forscher haben zur Unterstützung des Informationsmanagements auf allen Ebenen zwei Tools entwickelt.

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Der Arbeitsplatz für den Werkzeug- und Formenbau (Tool and Die Workspace) wurde an die interne Verteilung von Unternehmensinformationen angepasst und besteht aus zwei eigenständigen Modulen. Das eine ist auf die Planung und Steuerung von Aufträgen hinsichtlich der Kosten und Zeit ausgerichtet, während das andere die mit dem Auftrag verbundene Dokumentation verwaltet. Beide Elemente wurden für die Verringerung des Zeitaufwands, die Steigerung der Kosteneffizienz und die Erhaltung der Dokumentationssicherheit und -kontrolle konzipiert.

Zusätzlich dazu bietet das System einen gemeinsamen Arbeitsplatz (Shared Workspace) mit der passenden Schnittstelle für die Zusammenarbeit mit externen Partnern in Verlauf eines spezifischen Projekts. Die Schnittstelle ermöglicht das Management und den gemeinsamen Zugriff auf Informationen und Dokumente einschließlich Regeln, Standards und Konstruktionsdaten.

Sowohl das Arbeitsplatzmodul für den Werkzeug- und Formenbau (Tool and Die Workspace) als auch das Modul für den gemeinsame Arbeitsplatz (Shared Workspace) wurden speziell für den Werkzeug- und Formenbau entwickelt. In Wesentlichen werden die KMU dieser Branche auf allen Ebenen der Kommunikation und des Informationsmanagements von der Implementierung dieser Lösungen profitieren.

Diese Entwicklungen können den europäischen Werkzeug- und Formenbau wesentlich verbessern. Sie ermöglichen den Unternehmen einen Blick aus der Vogelperspektive über die komplizierten Vorgänge innerhalb der Wertschöpfungskette und machen sie so noch konkurrenzfähiger und möglicherweise weltweit aktiver.

Aitor Alzaga | ctm
Weitere Informationen:
http://www.fundaciontekniker.com

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