Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Erste Entscheidungen beim neuen Forschungsförderprogramm für die neuen Länder gefallen

23.07.2001


Bulmahn: "In neun Regionen werden innovative Wachstumskerne finanziell unterstützt"

Mit einem neuen Forschungsförderprogramm "Innovative regionale Wachstumskerne" unterstützt das BMBF in den neuen Ländern aus UMTS-Mitteln die Bündelung von Kompetenzen. Damit wird es vielen Unternehmen möglich, mit Hochschulen und Forschungseinrichtungen regional zusammenzuarbeiten und durch Innovationen neue Märkte zu erschließen. Die ersten neun Entscheidungen (siehe Anlage) sind jetzt gefallen, weitere werden Anfang August folgen. Insgesamt stehen für die Förderung "Innovativer regionaler Wachstumskerne" bis zum Jahr 2003 150 Millionen Mark im Haushalt des BMBF zur Verfügung.

"Viele Standorte in den neuen Ländern haben hervorragende Voraussetzungen, um im Innovationswettbewerb bundesweit mitzuhalten", erklärte Bundesforschungsministerin Bulmahn. Diese Standorte sind durch kleine und mittlere Unternehmen geprägt, deren Marktvisionen und Kompetenzen mit leistungsfähigen Forschungseinrichtungen und Bildungsträgern umgesetzt werden sollen. Mittel für die ersten neun regionalen Initiativen werden jetzt freigegeben.

Inhaltlich reichen die Themen der Projekte von der Pharmakologie über neue Werkstoffe, die Verkehrstechnik, bis zu maritimen Technologien. Mit dem Forschungsprogramm werden die Initiativen dabei unterstützt, konkrete Einzelprojekte ihrer Akteure zwischen 5 und 13 Millionen Mark umzusetzen. An der Bewerbung um das Forschungsprogramm hatten sich bis zum Antragsschluss Ende Mai 123 regionale Initiativen aus den neuen Ländern beteiligt. Hinter diesen Initiativen stehen ca. 1900 Einzelprojekte mit einem Gesamtvolumen von etwa 1,2 Milliarden Mark. "Diese Resonanz zeigt, dass das Innovationspotenzial in den neuen Ländern sehr groß ist und dringend genutzt werden muss", erklärte Bulmahn.

Das Förderprogramm "Innovative regionale Wachstumskerne" knüpft an den Erfolg und die Erfahrungen aus dem InnoRegio-Wettbewerb an. Dieses Forschungsprogramm hat Bundesministerin Bulmahn direkt nach ihrem Amtsantritt speziell für die neuen Länder aufgelegt. Es verlegt den Schwerpunkt aber noch stärker auf regionale Initiativen mit einer unternehmerischen Orientierung und mit einem hohen wirtschaftlichen Umsetzungspotenzial. Die Regionen wurden gebeten, die Umsetzungspotenziale ihrer wissenschaftlichen und technologischen Kompetenzen analog zu einem Business Plan darzustellen.

Das Förderprogramm ist Teil eines umfassenden Maßnahmenkatalogs des BMBF zur Innovationsförderung in den neuen Ländern. Durch das Programm InnoRegio, die Unterstützung regionaler Innovationsdialoge (Innovationsforen) und das neue Programm "Innovative regionale Wachstumskerne" werden über 50 regionale Innovationsinitiativen gefördert.

Pressereferat (LS 13) | ots
Weitere Informationen:
http://www.wachstumskerne.de
http://www.innoregio.de
http://www.Interregionale-Allianzen.de

Weitere Berichte zu: BMBF

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Wirtschaft Finanzen:

nachricht Wert fest „im grünen Bereich“ - IMK-Konjunkturindikator: Rezessionsgefahr sinkt auf nur 5,1 Prozent
14.09.2017 | Hans-Böckler-Stiftung

nachricht Konjunkturprognose: Deutsche Wirtschaft nähert sich der Hochkonjunktur
07.09.2017 | Institut für Weltwirtschaft (IfW)

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Wirtschaft Finanzen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: LaserTAB: Effizientere und präzisere Kontakte dank Roboter-Kollaboration

Auf der diesjährigen productronica in München stellt das Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT das Laser-Based Tape-Automated Bonding, kurz LaserTAB, vor: Die Aachener Experten zeigen, wie sich dank neuer Optik und Roboter-Unterstützung Batteriezellen und Leistungselektronik effizienter und präziser als bisher lasermikroschweißen lassen.

Auf eine geschickte Kombination von Roboter-Einsatz, Laserscanner mit selbstentwickelter neuer Optik und Prozessüberwachung setzt das Fraunhofer ILT aus Aachen.

Im Focus: LaserTAB: More efficient and precise contacts thanks to human-robot collaboration

At the productronica trade fair in Munich this November, the Fraunhofer Institute for Laser Technology ILT will be presenting Laser-Based Tape-Automated Bonding, LaserTAB for short. The experts from Aachen will be demonstrating how new battery cells and power electronics can be micro-welded more efficiently and precisely than ever before thanks to new optics and robot support.

Fraunhofer ILT from Aachen relies on a clever combination of robotics and a laser scanner with new optics as well as process monitoring, which it has developed...

Im Focus: The pyrenoid is a carbon-fixing liquid droplet

Plants and algae use the enzyme Rubisco to fix carbon dioxide, removing it from the atmosphere and converting it into biomass. Algae have figured out a way to increase the efficiency of carbon fixation. They gather most of their Rubisco into a ball-shaped microcompartment called the pyrenoid, which they flood with a high local concentration of carbon dioxide. A team of scientists at Princeton University, the Carnegie Institution for Science, Stanford University and the Max Plank Institute of Biochemistry have unravelled the mysteries of how the pyrenoid is assembled. These insights can help to engineer crops that remove more carbon dioxide from the atmosphere while producing more food.

A warming planet

Im Focus: Hochpräzise Verschaltung in der Hirnrinde

Es ist noch immer weitgehend unbekannt, wie die komplexen neuronalen Netzwerke im Gehirn aufgebaut sind. Insbesondere in der Hirnrinde der Säugetiere, wo Sehen, Denken und Orientierung berechnet werden, sind die Regeln, nach denen die Nervenzellen miteinander verschaltet sind, nur unzureichend erforscht. Wissenschaftler um Moritz Helmstaedter vom Max-Planck-Institut für Hirnforschung in Frankfurt am Main und Helene Schmidt vom Bernstein-Zentrum der Humboldt-Universität in Berlin haben nun in dem Teil der Großhirnrinde, der für die räumliche Orientierung zuständig ist, ein überraschend präzises Verschaltungsmuster der Nervenzellen entdeckt.

Wie die Forscher in Nature berichten (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005), haben die...

Im Focus: Highly precise wiring in the Cerebral Cortex

Our brains house extremely complex neuronal circuits, whose detailed structures are still largely unknown. This is especially true for the so-called cerebral cortex of mammals, where among other things vision, thoughts or spatial orientation are being computed. Here the rules by which nerve cells are connected to each other are only partly understood. A team of scientists around Moritz Helmstaedter at the Frankfiurt Max Planck Institute for Brain Research and Helene Schmidt (Humboldt University in Berlin) have now discovered a surprisingly precise nerve cell connectivity pattern in the part of the cerebral cortex that is responsible for orienting the individual animal or human in space.

The researchers report online in Nature (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005) that synapses in...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Legionellen? Nein danke!

25.09.2017 | Veranstaltungen

Posterblitz und neue Planeten

25.09.2017 | Veranstaltungen

Hochschule Karlsruhe richtet internationale Konferenz mit Schwerpunkt Informatik aus

25.09.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Legionellen? Nein danke!

25.09.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Hochvolt-Lösungen für die nächste Fahrzeuggeneration!

25.09.2017 | Seminare Workshops

Seminar zum 3D-Drucken am Direct Manufacturing Center am

25.09.2017 | Seminare Workshops