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26 Millionen Altbauwohnungen energetisch nicht auf dem neuesten Stand - 200.000 neue Jobs möglich

09.03.2005


"Bis zu 200.000 Arbeitsplätze können in Deutschland entstehen, wenn die Altbausanierung noch gezielter gefördert würde", so der Geschäftsführer des Verbandes der Fenster- und Fassadenhersteller (VFF) Dr. Thomas W. Büttner am Rande einer Klimaschutzkonferenz von Bündnis 90/Die Grünen in Berlin. Neben der Wärmedämmung im Wand- und Deckenbereich und sparsamen Heizungsanlagen - könne das "Energiebauteil Fenster" dazu beitragen, den Energieverbrauch in den 26 Millionen Altbauwohnungen kräftig zu senken. Zusätzlich zu den bewährten Förderinstrumenten der KfW seien weitere Anreizprogramme wünschenswert. Dabei sollte nach Meinung des Verbandes auch eine modifizierte Eigenheimzulage für Energie einsparende Baumaßnahmen im Bestand erwogen werden.


"Durch gezielte politische Förderung der Gebäudemodernisierung kann der Krise in der Bauwirtschaft sinnvoll begegnet und gleichzeitig der Klimaschutz vorangetrieben werden", so Büttner. Der VFF bewertet die Konzepte, die im Rahmen der Klimaschutzkonferenz vorgestellt wurden, als äußerst positiv. So sei die Absichtserklärung von Bündnis 90/Die Grünen, die Mittel für die Gebäudesanierung bis zum Jahr 2006 zu verdoppeln, ein Schritt in die richtige Richtung.

Ziel ist die energetische Sanierung des gesamten Gebäudebestandes in den nächsten 40 Jahren. "Durch die arbeitsintensive energetische Sanierung lassen sich Tausende Arbeitsplätze schaffen, das ist auch für den Fenstermarkt ein wichtiger Impuls", erklärt Büttner. Langfristig werde die finanzielle Förderung der Gebäudemodernisierung dabei zum volkswirtschaftlichen Selbstläufer - die Ausgaben refinanzieren sich durch höhere Steuereinnahmen und geringere Zuschüsse an die Bundesagentur für Arbeit.

Martin K. Burghartz | presseportal
Weitere Informationen:
http://www.pr-nord.de

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