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Stabile Zuwächse bei Produktion und Aufträgen

04.03.2005


Unternehmen bauen Vorratslager zur Absicherung auf

Die weltweit zu verzeichnende Konjunkturbelebung und die daraus resultierende höhere Nachfrage nach deutschen Industrieerzeugnissen bescherten den Unternehmen auch im Februar einen steigenden Auftragseingang. Der BME/NTC Research Einkaufsmanager-Index (EMI), Ausgabe März 2005, lag auf Grund von Produktionsausweitungen im Berichtsmonat Februar bei 52.2, nach 52.4 im Vormonat. Werte über der 50.0-Punkt-Marke signalisieren Wachstum, Werte unter 50 konjunkturelle Schwäche. Erfolgreiche Werbekampagnen trugen dazu bei, dass sich die Geschäfte verbesserten.

Das Auftragsplus war laut den Umfrageteilnehmern auf größere Bestellungen aus EU-Ländern, aus den USA, aus Osteuropa und Asien (darunter China) zurückzuführen. Im Vergleich zum Vormonat schwächten sich die Zuwächse beim Gesamt-Auftragseingang und bei den Exportorders jedoch etwas ab.

Die höheren Kosten, u. a. für Stahl, Öl und Chemikalien, sorgten für die Fortsetzung der Einkaufspreis-Inflation. Als preistreibend wirkten sich auch die höheren Transportkosten auf Grund der Mautgebühr für LKW aus. Im Vergleich zum Vormonat hat sich der Preisanstieg jedoch weiter abgeschwächt; er war so niedrig wie seit einem fast einem Jahr nicht mehr. Um sich gegen (weitere) Lieferverzögerungen und höhere Einkaufspreise zu wappnen, bauten einige Unternehmen im Februar Vorratslager auf (Vormaterial und Halbfabrikate).

Der BME/NTC Research Einkaufsmanager-Index (EMI) ist ein monatlicher Frühindikator zur Vorhersage der konjunkturellen Entwicklung in Deutschland. Der Index erscheint seit 1996 unter der Schirmherrschaft des Bundesverbandes Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e.V., Frankfurt, und wird von der britischen Mediengruppe NTC Research, Henley-on-Thames, erstellt. Der Index beruht auf der Befragung von 500 Einkaufsleitern/Geschäftsführern aus der Verarbeitenden Industrie in Deutschland, die nach Branche, Größe und Region repräsentativ für die deutsche Wirtschaft ausgewählt wurden. Der EMI orientiert sich am Vorbild des renommierten US-Purchasing Manager´s Index (PMI).

Sabine Ursel | presseportal
Weitere Informationen:
http://www.bme.de

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