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2005 steigen IT-Budgets um fünf Prozent

03.02.2005


Technologieexperten sehen IBM und Dell als wachstumsträchtigste Firmen



Für das Geschäftsjahr 2005 wird der IT-Branche ein Wachstum von fünf Prozent prognostiziert. Diese Ergebnisse hat die US-amerikanische Investment-Bank Merrill Lynch in ihrer aktuellen "TechStrat"-Februarumfrage publiziert. Die darin befragten 100 Chief Information Officers (75 aus den USA, 25 aus Europa) bescheinigen den Firmen IBM und Dell für das kommende Jahr 2005 steigende Marktanteile, während sie für Sun Microsystems eine schlechte Prognose stellen.

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Kräftige Gewinne sollen im kommenden Geschäftsjahr auch Cisco Systems, Microsoft, SAP und EMC einfahren, so die Experten. Das von Merrill Lynch für das Jahr 2005 eruierte Wachstum der IT-Budgets von fünf Prozent bedeutet eine Steigerung gegenüber der 2004 prognostizierten Wachstumsrate von vier Prozent.

Der erst kürzlich vollzogene Verkauf von IBMs PC Geschäft an die chinesische Lenovo Gruppe ist für die befragten CIOs mit mehrheitlichen 60 Prozent eine schlechte Geschäftsentscheidung. 45 Prozent sehen darin sogar einen Grund den Anbieter zu wechseln, was für IBM in weiterer Folge ein Absatzminus bedeuten würde. IBM wehrt sich gegen diese und weitere Spekulationen der Businesspartner, dass IBM beabsichtigt den PC Markt zu verlassen. Der Konzern stellt klar, dass nur die Hardware-Produktion und das Design zu Lenovo gelagert werden. IBM hält nach der Fusion einen Anteil von 20 Prozent an der Lenovo-Gruppe und wird weiterhin die Kontrolle über den Verkauf, die Lagerung und den Service innehaben.

Ein schlechtes Geschäftsjahr 2005 sehen die Technologiespezialisten für das auf Computerserver und Speicherzubehör spezialisierte Unternehmen Sun Microsystems. Den Grund dafür sieht der Merrill Lynch-Analyst Steven Milunovich in schlechten und zu spät umgesetzten geschäftsfördernden Maßnahmen. Mit einer stark erweiterten Produktpalette will das Unternehmen der Stagnation entgegenwirken um im kommenden Jahr den Gewinn zu maximieren.

Evelyn Lengauer | pressetext.austria
Weitere Informationen:
http://ml.com

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