Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Am Münchner Airport entstehen täglich rund drei neue Arbeitsplätze

04.07.2001


Erstmals über 20.000 Menschen am Flughafen beschäftigt

Der Münchner Flughafen erweist sich einmal mehr als wichtiger Motor und Impulsgeber der wirtschaftlichen Entwicklung in Bayern. Bei der jüngsten Arbeitsstättenerhebung wurden zum Stichtag 31.12.2000 erstmals mehr als 20.000 Beschäftigte ermittelt, knapp 3.000 Arbeitnehmer mehr als bei der letzten Befragung aus dem Jahre 1997. Dies entspricht einem Anstieg der Beschäftigtenzahl von fast 17 Prozent in drei Jahren. Statistisch betrachtet entstehen damit täglich 2,7 neue Arbeitsplätze am Airport. "Die Jobmaschine Flughafen arbeitet weiterhin auf Hochtouren.", zog Flughafendirektor Willi Hermsen ein positives Fazit vor dem Münchner Presseclub.

Die Anzahl der am Flughafen ansässigen Unternehmen stieg von 401 auf 471. Damit siedelte sich statistisch gesehen alle 15 Tage eine neue Firma am Münchner Flughafen an. 69 Prozent der befragten Unternehmen rechnen mit einem weiteren Anstieg ihrer Mitarbeiterzahlen. Zur Inbetriebnahme des neuen Terminals im Jahre 2003 werden voraussichtlich über 25.000 Menschen am Münchner Flughafen beschäftigt sein. Im Jahr 2010 könnte der Airport bis zu 40.000 Menschen einen Arbeitsplatz bieten.

Ein weiteres Indiz für den enormen ökonomischen Stellenwert der Luftverkehrsanlage ist das Einkommen der Flughafenbeschäftigten. Über 1,2 Milliarden Mark wurden im Jahr 2000 an Löhnen und Gehältern ausbezahlt. Ein Großteil dieser Wertschöpfung bleibt in der unmittelbaren Flughafenregion. Über 80 Prozent aller Airport-Mitarbeiter kommen aus dem Großraum München sowie den Landkreisen Erding, Freising und Landshut.

Größter Arbeitgeber am Airport ist nach wie vor die Flughafen München GmbH (FMG) mit über 4.000 Beschäftigten. Einschließlich der Beteiligungsunternehmen beschäftigt der FMG-Konzern inzwischen schon weit über 6.000 Mitarbeiter. Danach folgt mit rund 3.500 Mitarbeitern die Deutsche Lufthansa, die seit der letzten Erhebung ihr Personal am Standort München mit knapp 1.000 zusätzlichen Jobs kräftig aufgestockt hat.

Die Mitarbeiter im Bodenverkehrsdienst, bei Fluggesellschaften sowie im Abfertigungs- oder Sicherheitsbereich stellen mit 11.000 Arbeitsplätzen mehr als die Hälfte aller Beschäftigten. Über 2.000 Jobs verteilen sich auf den Hotel- und Gaststättenbereich bzw. Catering-Betriebe.

Deutlich zugenommen hat seit der letzten Befragung der Handels- und Dienstleistungssektor am Münchner Airport. Mit 133 Betrieben gehört bereits mehr als jedes vierte Unternehmen am Flughafen zu diesem Bereich. In diesem Ergebnis spiegelt sich der dynamische Strukturwandel des Flughafens von einer reinen Verkehrsanlage zu einem multifunktionalen Dienstleistungszentrum wider. Insbesondere das 1999 eröffnete München Airport Center hat die Urbanisierung des Flughafens deutlich vorangetrieben.

Sehr gefragt ist der Münchner Airport auch als Ausbildungsstätte: Waren es bei der letzten Arbeitsstättenerhebung 1997 noch 272 Auszubildende, wurden im Jahr 2000 bereits knapp 400 Nachwuchskräfte auf das Berufsleben vorbereitet.

Der Anteil der ausländischen Mitarbeiter liegt mit über 3.200 Beschäftigten bei rund 16 Prozent. Davon kommen rund 2.400 Arbeitnehmer aus europäischen Staaten.

| ots

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Wirtschaft Finanzen:

nachricht IAB-Arbeitsmarktbarometer: Hohes Niveau, aber leichter Rückgang
28.06.2017 | Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit (IAB)

nachricht RWI/ISL-Containerumschlag-Index setzt Anstieg fort
22.06.2017 | RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Wirtschaft Finanzen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Das Auto lernt vorauszudenken

Ein neues Christian Doppler Labor an der TU Wien beschäftigt sich mit der Regelung und Überwachung von Antriebssystemen – mit Unterstützung des Wissenschaftsministeriums und von AVL List.

Wer ein Auto fährt, trifft ständig Entscheidungen: Man gibt Gas, bremst und dreht am Lenkrad. Doch zusätzlich muss auch das Fahrzeug selbst ununterbrochen...

Im Focus: Vorbild Delfinhaut: Elastisches Material vermindert Reibungswiderstand bei Schiffen

Für eine elegante und ökonomische Fortbewegung im Wasser geben Delfine den Wissenschaftlern ein exzellentes Vorbild. Die flinken Säuger erzielen erstaunliche Schwimmleistungen, deren Ursachen einerseits in der Körperform und andererseits in den elastischen Eigenschaften ihrer Haut zu finden sind. Letzteres Phänomen ist bereits seit Mitte des vorigen Jahrhunderts bekannt, konnte aber bislang nicht erfolgreich auf technische Anwendungen übertragen werden. Experten des Fraunhofer IFAM und der HSVA GmbH haben nun gemeinsam mit zwei weiteren Forschungspartnern eine Oberflächenbeschichtung entwickelt, die ähnlich wie die Delfinhaut den Strömungswiderstand im Wasser messbar verringert.

Delfine haben eine glatte Haut mit einer darunter liegenden dicken, nachgiebigen Speckschicht. Diese speziellen Hauteigenschaften führen zu einer signifikanten...

Im Focus: Kaltes Wasser: Und es bewegt sich doch!

Bei minus 150 Grad Celsius flüssiges Wasser beobachten, das beherrschen Chemiker der Universität Innsbruck. Nun haben sie gemeinsam mit Forschern in Schweden und Deutschland experimentell nachgewiesen, dass zwei unterschiedliche Formen von Wasser existieren, die sich in Struktur und Dichte stark unterscheiden.

Die Wissenschaft sucht seit langem nach dem Grund, warum ausgerechnet Wasser das Molekül des Lebens ist. Mit ausgefeilten Techniken gelingt es Forschern am...

Im Focus: Hyperspektrale Bildgebung zur 100%-Inspektion von Oberflächen und Schichten

„Mehr sehen, als das Auge erlaubt“, das ist ein Anspruch, dem die Hyperspektrale Bildgebung (HSI) gerecht wird. Die neue Kameratechnologie ermöglicht, Licht nicht nur ortsaufgelöst, sondern simultan auch spektral aufgelöst aufzuzeichnen. Das bedeutet, dass zur Informationsgewinnung nicht nur herkömmlich drei spektrale Bänder (RGB), sondern bis zu eintausend genutzt werden.

Das Fraunhofer IWS Dresden entwickelt eine integrierte HSI-Lösung, die das Potenzial der HSI-Technologie in zuverlässige Hard- und Software überführt und für...

Im Focus: Can we see monkeys from space? Emerging technologies to map biodiversity

An international team of scientists has proposed a new multi-disciplinary approach in which an array of new technologies will allow us to map biodiversity and the risks that wildlife is facing at the scale of whole landscapes. The findings are published in Nature Ecology and Evolution. This international research is led by the Kunming Institute of Zoology from China, University of East Anglia, University of Leicester and the Leibniz Institute for Zoo and Wildlife Research.

Using a combination of satellite and ground data, the team proposes that it is now possible to map biodiversity with an accuracy that has not been previously...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Internationale Fachkonferenz IEEE ICDCM - Lokale Gleichstromnetze bereichern die Energieversorgung

27.06.2017 | Veranstaltungen

Internationale Konferenz zu aktuellen Fragen der Stammzellforschung

27.06.2017 | Veranstaltungen

Fraunhofer FKIE ist Gastgeber für internationale Experten Digitaler Mensch-Modelle

27.06.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Ultra-sensitiv dank quantenmechanischer Verschränkung

28.06.2017 | Physik Astronomie

Chemisches Profil von Ameisen passt sich bei Selektionsdruck rasch an

28.06.2017 | Biowissenschaften Chemie

Umfangreiche Fördermaßnahmen für Forschung an Chromatin, Nebenniere und Krebstherapie

28.06.2017 | Förderungen Preise