Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Gestärkte Marktposition durch innovative strategische Partnerschaft

04.07.2001



GFT Technologies AG, Deutsche Bank AG und emagine bilden einen der führenden Anbieter integrierter IT-Lösungen in Europa

GFT Technologies AG (´GFT´) und Deutsche Bank AG (´Deutsche Bank´) haben vereinbart, GFT und emagine zu einem einzigartigen Anbieter von integrierten IT-Lösungen in Europa zusammenzuführen. Hierzu bringt die Deutsche Bank emagine, ihre Tochtergesellschaften für integrierte IT-Lösungen, in GFT ein. Die Geschäftsbeziehung zwischen den Unternehmen wird durch eine strategische Partnerschaft sowie durch eine von der Deutschen Bank im Rahmen vorgenannter Einbringung erworbenen Kapitalbeteiligung in Höhe von 25 Prozent an der erweiterten GFT gestärkt.

Ziel beider Unternehmen ist es, aus dieser strategischen Partnerschaft wirtschaftliche Vorteile zu erzielen und ihre Kernkompetenzen in den Bereichen Informationstechnologie und elektronische Transaktionen durch eine enge Zusammenarbeit zu stärken. GFT wird insbesondere als bevorzugter strategischer Partner der Deutschen Bank für integrierte IT-Lösungen agieren.

Der Zusammenschluss von GFT und emagine schafft einen führenden Anbieter integrierter IT-Lösungen in Europa, der mehr als 1.500 hochqualifizierte Mitarbeiter beschäftigen und im Jahr 2001 geschätzte pro forma Umsätze in Höhe von 175 Millionen Euro erzielen wird. Mit den Hauptstandorten in Deutschland und Spanien sowie weiteren Niederlassungen in England, Frankreich, Irland, Österreich, der Schweiz, Ungarn und den USA wird GFT eine starke Position in Europa einnehmen. Die Transaktion stärkt die bestehende Wertschöpfungskette der GFT, die von strategischer Beratung über Design und Marketing bis hin zu Technologieentwicklung und Systemintegration reicht. Darüber hinaus wird sowohl die Expertise in den Bereichen Security- und Middleware-Technologien erweitert als auch die Branchenkompetenz im Bereich Financial Services, dem größten Endkunden-Markt für IT-Investitionen in Europa, vertieft.

Innovatives Geschäftsmodell Als Gegenwert für ihren Anteilsbesitz an emagine erhält die Deutsche Bank rund 6,6 Millionen neue GFT-Aktien, die 25 Prozent des ausstehenden Kapitals der zusammengeführten Unternehmensgruppe entsprechen.

Mit dieser Transaktion baut GFT auf ein in der Branche bisher einzigartiges Beteiligungsmodell und agiert als strategischer Dienstleister für integrierte IT-Lösungen ihrer Gesellschafter Deutsche Post und Deutsche Bank. Um die Geschäftsbeziehung und die strategische Partnerschaft zu untermauern, wird die Deutsche Bank die GFT-Gruppe dabei unterstützen, weiterhin kontinuierliche Umsatzerlöse in den Bereichen e-Business Consulting, Digital Design, e-Commerce end to end IT Development und Multimedia end to end IT Development zu erzielen. Die Deutsche Bank wird außerdem alle Anstrengungen unternehmen, GFT im Rahmen einer strategischen Vertriebsallianz dabei zu unterstützen, den internationalen Firmenkunden der Deutschen Bank elektronische Dienstleistungen anzubieten.

Unternehmenskulturen und Geschäftsmodelle passen optimal zusammen "Mit dieser innovativen Transaktion haben wir die Stärken eines weltweiten Großkonzerns mit denen eines mittelständischen High-Tech-Unternehmens verbunden", sagt Ulrich Dietz, Gründer und Vorsitzender des Vorstands der GFT. "Dadurch haben wir GFT bestens positioniert, um auf Basis einer internationalen Kundenbasis weiterhin nachhaltig zu wachsen."

"Wir haben mit Sorgfalt nach einem passenden Partner Ausschau gehalten", sagt Roland Härtner, Mitglied des Vorstands von emagine und designiertes Mitglied des GFT-Vorstands. "Mit GFT haben wir ein Unternehmen gefunden, das hervorragend zu unserer Firmenkultur passt. Die breite Kundenbasis, das ganzheitliche Leistungsportfolio und herausfordernde Großprojekte bieten unseren Mitarbeitern hervorragende Perspektiven. Der Integrationsprozess, der bereits während der Vertragsverhandlungen initiiert wurde, soll im wesentlichen im vierten Quartals 2001 abgeschlossen sein."

"Bei GFT beteiligen wir uns an einem führenden IT-Dienstleister in Europa, mit dem wir bereits erfolgreiche Großprojekte realisiert haben", sagt Hermann Josef Lamberti, Mitglied des Vorstands und Konzern-CIO der Deutschen Bank. "Darüber hinaus haben wir uns auf diesem Wege das exzellente Know-how etwa auf dem Gebiet sicherer Online-Transaktionen unserer Tochter emagine gesichert und ermöglichen ihr durch diese Transaktion verstärktes Wachstumspotenzial."

GFT plant, ihren Aktionären vorzuschlagen, ein Mitglied des Top-Managements der Deutschen Bank in den Aufsichtsrat der GFT zu wählen.

Die Transaktion steht unter dem Vorbehalt der Genehmigung durch die zuständigen Kartellbehörden.

Sandra Strüwing | Deutsche Bank AG
Weitere Informationen:
http://www.gft.com
http://www.emagine.de

Weitere Berichte zu: GFT

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Wirtschaft Finanzen:

nachricht Digitalisierung bringt Produktion zurück an den Standort Deutschland
25.04.2017 | Hochschule Karlsruhe - Technik und Wirtschaft

nachricht RWI/ISL-Containerumschlag-Index: Kräftiger Anstieg setzt sich fort
25.04.2017 | RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Wirtschaft Finanzen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Weltweit einzigartiger Windkanal im Leipziger Wolkenlabor hat Betrieb aufgenommen

Am Leibniz-Institut für Troposphärenforschung (TROPOS) ist am Dienstag eine weltweit einzigartige Anlage in Betrieb genommen worden, mit der die Einflüsse von Turbulenzen auf Wolkenprozesse unter präzise einstellbaren Versuchsbedingungen untersucht werden können. Der neue Windkanal ist Teil des Leipziger Wolkenlabors, in dem seit 2006 verschiedenste Wolkenprozesse simuliert werden. Unter Laborbedingungen wurden z.B. das Entstehen und Gefrieren von Wolken nachgestellt. Wie stark Luftverwirbelungen diese Prozesse beeinflussen, konnte bisher noch nicht untersucht werden. Deshalb entstand in den letzten Jahren eine ergänzende Anlage für rund eine Million Euro.

Die von dieser Anlage zu erwarteten neuen Erkenntnisse sind wichtig für das Verständnis von Wetter und Klima, wie etwa die Bildung von Niederschlag und die...

Im Focus: Nanoskopie auf dem Chip: Mikroskopie in HD-Qualität

Neue Erfindung der Universitäten Bielefeld und Tromsø (Norwegen)

Physiker der Universität Bielefeld und der norwegischen Universität Tromsø haben einen Chip entwickelt, der super-auflösende Lichtmikroskopie, auch...

Im Focus: Löschbare Tinte für den 3-D-Druck

Im 3-D-Druckverfahren durch Direktes Laserschreiben können Mikrometer-große Strukturen mit genau definierten Eigenschaften geschrieben werden. Forscher des Karlsruher Institus für Technologie (KIT) haben ein Verfahren entwickelt, durch das sich die 3-D-Tinte für die Drucker wieder ‚wegwischen‘ lässt. Die bis zu hundert Nanometer kleinen Strukturen lassen sich dadurch wiederholt auflösen und neu schreiben - ein Nanometer entspricht einem millionstel Millimeter. Die Entwicklung eröffnet der 3-D-Fertigungstechnik vielfältige neue Anwendungen, zum Beispiel in der Biologie oder Materialentwicklung.

Beim Direkten Laserschreiben erzeugt ein computergesteuerter, fokussierter Laserstrahl in einem Fotolack wie ein Stift die Struktur. „Eine Tinte zu entwickeln,...

Im Focus: Leichtbau serientauglich machen

Immer mehr Autobauer setzen auf Karosserieteile aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff (CFK). Dennoch müssen Fertigungs- und Reparaturkosten weiter gesenkt werden, um CFK kostengünstig nutzbar zu machen. Das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) hat daher zusammen mit der Volkswagen AG und fünf weiteren Partnern im Projekt HolQueSt 3D Laserprozesse zum automatisierten Besäumen, Bohren und Reparieren von dreidimensionalen Bauteilen entwickelt.

Automatisiert ablaufende Bearbeitungsprozesse sind die Grundlage, um CFK-Bauteile endgültig in die Serienproduktion zu bringen. Ausgerichtet an einem...

Im Focus: Making lightweight construction suitable for series production

More and more automobile companies are focusing on body parts made of carbon fiber reinforced plastics (CFRP). However, manufacturing and repair costs must be further reduced in order to make CFRP more economical in use. Together with the Volkswagen AG and five other partners in the project HolQueSt 3D, the Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) has developed laser processes for the automatic trimming, drilling and repair of three-dimensional components.

Automated manufacturing processes are the basis for ultimately establishing the series production of CFRP components. In the project HolQueSt 3D, the LZH has...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

200 Weltneuheiten beim Innovationstag Mittelstand in Berlin

26.04.2017 | Veranstaltungen

123. Internistenkongress: Wie digitale Technik die Patientenversorgung verändert

26.04.2017 | Veranstaltungen

„Microbiology and Infection“ - deutschlandweit größte Fachkonferenz in Würzburg

25.04.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Rittal mit neuer Push-in-Leiteranschlussklemme - Kontakte im Handumdrehen

26.04.2017 | HANNOVER MESSE

Plastik – nicht nur Müll

26.04.2017 | Ökologie Umwelt- Naturschutz

Seminar zu Einblicken in die unterschiedlichen Ebenen des 3D-Druckens und wirtschaftlichen Nutzungsmöglichkeiten - 2017

26.04.2017 | Seminare Workshops