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Deutsche Unternehmen zögern bei Offshore-Outsourcing

02.09.2004


Angst vor Abhängigkeit von ausländischen Dienstleistern



Während rund 20 Prozent der deutschen Unternehmen bereits Geschäftsbereiche ins europäische Ausland verlagert haben, plant nur jedes zwölfte Unternehmen ein Offshore-Outsourcing. Dabei lassen sich die Kosten bei einer Auslagerung von Geschäftsbereichen ins entfernte Ausland laut der aktuellen Studie "Erfolgsmodelle im Outsourcing" von Mummert Consulting und Inworks um durchschnittlich 35 Prozent reduzieren.

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Hauptgrund für die Zurückhaltung ist demnach bei 75 Prozent der befragten Unternehmen die Angst, sich von ausländischen Dienstleistern abhängig zu machen. Mehr als 62 Prozent wollen außerdem nur ungern eigenes Know-how in ausländische Hände geben. Mit 37,5 Prozent fürchtet mehr als ein Drittel der deutschen Unternehmen, die Kontrolle über die Geschäftsprozesse zu verlieren. Bei einem auf Deutschland beschränkten Outsourcing sind diese Werte sehr viel geringer.

Laut Mummert lohnt sich die Auslagerung von Geschäftsbereichen für Unternehmen erst ab einer Kosteneinsparung von 30 Prozent. In Deutschland ließen sich aber nur 17 Prozent realisieren. Verlagerten Unternehmen dagegen die Informationstechnik nach Indien, Russland oder China könnten die Kosten laut Mummert durchschnittlich um 35 Prozent verringert werden.

Jörn Brien | pressetext.austria
Weitere Informationen:
http://www.mummert-consulting.de

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