Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Wege zu einer integrierten Wirtschaftsförderung

25.08.2004


Neue Veröffentlichung aus dem Institut Arbeit und Technik mit Ergebnissen und Erfahrungen aus dem "WIBAD-Projekt"

... mehr zu:
»Wirtschaftsförderung

Die Globalisierung der Wirtschaft mit ihren Rückwirkungen auf die Region hat auch für die Wirtschaftsförderer zur Herausbildung neuer Aufgabenbereiche und Kompetenzanforderungen geführt. Anregungen, wie Wirtschaftsförderung auf die neuen Anforderungen durch strategische und organisatorische Neuorientierungen reagieren kann - und das mit den vorhandenen, meist äußerst knappen Kapazitäten - gibt das soeben erschienene Buch "Wege zu einer integrierten Wirtschaftsförderung". Die Autoren verarbeiten darin Ergebnisse und Erfahrungen aus dem vom Bundesforschungsministerium geförderten Projekt "Wirtschaftsförderung als wissensbasierte Dienstleistung" (WIBAD), das in den vergangenen zwei Jahren vom Institut Arbeit und Technik /Wissenschaftszentrum NRW (IAT/Gelsenkirchen) in Kooperation mit der GEMI-Beer GbR (Hünxe) sowie zwei Pilotorganisationen durchgeführt wurde. Darüber hinaus sind Erfahrungen aus der langfristigen Arbeit an Problemen der regionalen Strukturpolitik im Forschungsschwerpunkt "Innovative Räume" am IAT in die Arbeit eingeflossen.

Kern des Buches ist die Frage, wie Konzepte einer integrierten Wirtschaftsförderung in die Praxis umgesetzt werden können. Dazu werden zum einen die Grundlagen dargestellt, auf denen die im Projekt entwickelte und erprobte Konzeption beruht und zum anderen praktische Hinweise zur Anwendung geben. Neben neueren raumwirtschaftlichen Konzepten und Ansätzen zur Wissensverarbeitung wird der Einsatz von Informationstechnik thematisiert und Anwendungsbereiche projektförmigen Arbeitens in der Wirtschaftsförderung erläutert.


Das Buch erhebt nicht den Anspruch, konkrete Handlungsanleitungen für spezielle Fälle zu geben, da nicht zuletzt die Projekterfahrungen gezeigt haben, dass Organisation, Arbeitsweise, Qualifikationsstruktur und Einbindung in die regionalen und lokalen Bezüge Patentlösungen für ein solches Konzept nicht zulassen. Es wird vielmehr versucht, Theorie und Praxis in einen sinnvollen Zusammenhang zu bringen und anhand von Beispielen zu erläutern, wie Lösungsmöglichkeiten aussehen könnten. Damit wendet sich die Veröffentlichung vor allem an Praktiker in der kommunalen und regionalen Wirtschaftsförderung, aber auch Personen, die sich auf Landes- und Bundesebene mit Regionalentwicklung befassen und private Beratungsorganisationen.

Widmaier, Brigitta / Beer, Doris / Gärtner, Stefan / Hamburg, Ileana / Terstriep, Judith, 2004: Wege zu einer integrierten Wirtschaftsförderung. 1. Aufl. Baden-Baden: Nomos Verl.-Ges.. ISBN 3-8329-0622-3, Preis: 25 EURO

Claudia Braczko | idw
Weitere Informationen:
http://www.iatge.de
http://www.wibad.de

Weitere Berichte zu: Wirtschaftsförderung

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Wirtschaft Finanzen:

nachricht IAB-Arbeitsmarktbarometer: Hohes Niveau, aber leichter Rückgang
28.06.2017 | Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit (IAB)

nachricht RWI/ISL-Containerumschlag-Index setzt Anstieg fort
22.06.2017 | RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Wirtschaft Finanzen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Schnelles und umweltschonendes Laserstrukturieren von Werkzeugen zur Folienherstellung

Kosteneffizienz und hohe Produktivität ohne dabei die Umwelt zu belasten: Im EU-Projekt »PoLaRoll« entwickelt das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT aus Aachen gemeinsam mit dem Oberhausener Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheit- und Energietechnik UMSICHT und sechs Industriepartnern ein Modul zur direkten Laser-Mikrostrukturierung in einem Rolle-zu-Rolle-Verfahren. Ziel ist es, mit Hilfe dieses Systems eine siebartige Metallfolie als Demonstrator zu fertigen, die zum Sonnenschutz von Glasfassaden verwendet wird: Durch ihre besondere Geometrie wird die Sonneneinstrahlung reduziert, woraus sich ein verminderter Energieaufwand für Kühlung und Belüftung ergibt.

Das Fraunhofer IPT ist im Projekt »PoLaRoll« für die Prozessentwicklung der Laserstrukturierung sowie für die Mess- und Systemtechnik zuständig. Von den...

Im Focus: Das Auto lernt vorauszudenken

Ein neues Christian Doppler Labor an der TU Wien beschäftigt sich mit der Regelung und Überwachung von Antriebssystemen – mit Unterstützung des Wissenschaftsministeriums und von AVL List.

Wer ein Auto fährt, trifft ständig Entscheidungen: Man gibt Gas, bremst und dreht am Lenkrad. Doch zusätzlich muss auch das Fahrzeug selbst ununterbrochen...

Im Focus: Vorbild Delfinhaut: Elastisches Material vermindert Reibungswiderstand bei Schiffen

Für eine elegante und ökonomische Fortbewegung im Wasser geben Delfine den Wissenschaftlern ein exzellentes Vorbild. Die flinken Säuger erzielen erstaunliche Schwimmleistungen, deren Ursachen einerseits in der Körperform und andererseits in den elastischen Eigenschaften ihrer Haut zu finden sind. Letzteres Phänomen ist bereits seit Mitte des vorigen Jahrhunderts bekannt, konnte aber bislang nicht erfolgreich auf technische Anwendungen übertragen werden. Experten des Fraunhofer IFAM und der HSVA GmbH haben nun gemeinsam mit zwei weiteren Forschungspartnern eine Oberflächenbeschichtung entwickelt, die ähnlich wie die Delfinhaut den Strömungswiderstand im Wasser messbar verringert.

Delfine haben eine glatte Haut mit einer darunter liegenden dicken, nachgiebigen Speckschicht. Diese speziellen Hauteigenschaften führen zu einer signifikanten...

Im Focus: Kaltes Wasser: Und es bewegt sich doch!

Bei minus 150 Grad Celsius flüssiges Wasser beobachten, das beherrschen Chemiker der Universität Innsbruck. Nun haben sie gemeinsam mit Forschern in Schweden und Deutschland experimentell nachgewiesen, dass zwei unterschiedliche Formen von Wasser existieren, die sich in Struktur und Dichte stark unterscheiden.

Die Wissenschaft sucht seit langem nach dem Grund, warum ausgerechnet Wasser das Molekül des Lebens ist. Mit ausgefeilten Techniken gelingt es Forschern am...

Im Focus: Hyperspektrale Bildgebung zur 100%-Inspektion von Oberflächen und Schichten

„Mehr sehen, als das Auge erlaubt“, das ist ein Anspruch, dem die Hyperspektrale Bildgebung (HSI) gerecht wird. Die neue Kameratechnologie ermöglicht, Licht nicht nur ortsaufgelöst, sondern simultan auch spektral aufgelöst aufzuzeichnen. Das bedeutet, dass zur Informationsgewinnung nicht nur herkömmlich drei spektrale Bänder (RGB), sondern bis zu eintausend genutzt werden.

Das Fraunhofer IWS Dresden entwickelt eine integrierte HSI-Lösung, die das Potenzial der HSI-Technologie in zuverlässige Hard- und Software überführt und für...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Marine Pilze – hervorragende Quellen für neue marine Wirkstoffe?

28.06.2017 | Veranstaltungen

Willkommen an Bord!

28.06.2017 | Veranstaltungen

Internationale Fachkonferenz IEEE ICDCM - Lokale Gleichstromnetze bereichern die Energieversorgung

27.06.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

EUROSTARS-Projekt gestartet - mHealth-Lösung: time4you Forschungs- und Entwicklungspartner bei IMPACHS

28.06.2017 | Unternehmensmeldung

Proteine entdecken, zählen, katalogisieren

28.06.2017 | Biowissenschaften Chemie

Neue Scheinwerfer-Dimension: Volladaptive Lichtverteilung in Echtzeit

28.06.2017 | Automotive