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Weltweit starke Nachfrage pusht Handyverkäufe

28.07.2004


Weltweit starke Nachfrage pusht Handyverkäufe - Führende Hersteller mit "hervorragendem Jahr"



Die weltweit starke Nachfrage nach Mobilfunkgeräten wird in diesem Jahr für eine Steigerung der Verkaufszahlen um 10,4 Prozent auf rund 600 Mio. Handys sorgen. Die Zahl der Handykunden soll gegenüber dem Vorjahr um 14,5 Prozent zulegen. Verantwortlich für den Handyboom zeichnen aber nicht nur die stark wachsenden neuen Märkte wie Indien, Osteuropa und Lateinamerika. Auch die etablierten Märkte tragen durch den Wunsch der Konsumenten nach einem Austausch ihrer Geräte zu den Rekordverkaufszahlen im Mobilfunkbereich bei, berichtet das Marktforschungsinstitut In-Stat/MDR.

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Der Mobilfunkmarkt profitiert dabei sowohl von einem breiteren Angebot an Handykameras mit einer Auflösung von ein bis zwei Megapixeln als auch von der wachsenden Popularität aufklappbarer Handys. Außerdem steigt die Nachfrage der Handyuser nach Geräten im mittleren Preissegment in den entwickelten Märkten. Der Markt für Smartphones legt laut In-Stat/MDR ebenfalls wieder zu, wenn auch langsamer als der Handymarkt.

Führenden Herstellern wie Samsung, LG und Sony Ericsson prognostizieren die Marktforscher ein "hervorragendes Jahr" 2004. Der finnische Konzern Nokia, der bereits im ersten Quartal Marktanteile, verlor, wird aufgrund fehlender Klapphandys und dem harten Wettbewerb im mittleren Preissegment auch über das Jahr gesehen auf dem Markt verlieren. Trotzdem bleibt der Marktführer weit vor seinem nächstfolgenden Konkurrenten Motorola.

Einige kleine Hersteller werden laut In-Stat/MDR trotz des Booms im laufenden Jahr an Markteinfluss verlieren oder ganz aufgeben. So erwarten die Marktforscher wegen der Partnerschaft mit dem chinesischen Hersteller TCL eine reduzierte Rolle Alcatels auf dem weltweiten Mobilfunkmarkt. Der koreanische Hersteller Sewon Telecom hat erst vor kurzem Konkurs anmelden müssen. Audiovox verkaufte sein CDMA-Handygeschäft an UTStarcom.

Jörn Brien | pressetext.austria
Weitere Informationen:
http://www.instat.com

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