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Mehr Betriebe bilden mehr aus / DIHT widerlegt Kassandrarufe der Bundesanstalt für Arbeit

07.06.2001

Mit einem Zuwachs von vier Prozent bei den neu eingetragenen Lehrlings-Verträgen stehen die Signale auf dem Ausbildungsmarkt weiter auf grün. Insgesamt wurden bis Ende Mai 2001 bei den Industrie- und Handelskammern (IHKs) 132.280 Ausbildungsverträge in Industrie, Handel und Dienstleistungen registriert. Die Zuwachsrate gegenüber dem Vorjahr ist allerdings leicht rückläufig, was auf einen früheren Vertragsabschluss als in den Vorjahren hindeutet, dies hat die jüngste Umfrage des Deutschen Industrie- und Handelstages (DIHT) ergeben.

Nicht nachvollziehen kann der DIHT die erneuten Kassandrarufe des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) der Bundesanstalt für Arbeit. Dieses hatte kürzlich behauptet, dass sich immer weniger Betriebe an der Berufsausbildung beteiligten. Die Zahlen der IHKs beweisen nach DIHT-Darstellung das Gegenteil: Von 1994 bis 2000 nahm die Zahl der Ausbildungsbetriebe deutlich zu: von 145.700 auf 191.026. In den neuen Bundesländern gab es zuletzt 35.747 Ausbildungsbetriebe nach 23.261 im Jahr 1994. Diese Zahlen belegen, dass das Ausbildungsengagement der Wirtschaft nicht zurückgegangen ist, sondern dass immer mehr Betriebe für die Ausbildung gewonnen werden konnten, betont der DIHT.

Dr. Günter Lambertz | ots

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