Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Zeichnungsfrist der Postbank Aktie läuft

07.06.2004


Gute Resonanz aus der Vorvermarktung / Preisspanne liegt zwischen 31,50 bis 36,50 Euro / Erstnotierung für den 21. Juni 2004 geplant


Die Aktie der Postbank kann seit Montag, 07. Juni, bis voraussichtlich Freitag, 18. Juni 2004, gezeichnet werden. Zum Auftakt des Bookbuilding gaben Dr. Klaus Zumwinkel, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Post AG, und Prof. Dr. Wulf von Schimmelmann, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Postbank AG, den weiteren Fahrplan des Börsengangs bekannt. Die Preisspanne pro Aktie wurde am gestrigen Sonntag zwischen 31,50 bis 36,50 Euro festgesetzt. Ihr Börsendebüt plant die Postbank für den 21. Juni 2004. Der endgültige Preis wird voraussichtlich am Wochenende zuvor bekannt gegeben.

"Die Postbank ist ein solides und wachstumsorientiertes Investment. Diese Einschätzung wurde uns in den vergangenen Wochen eindrucksvoll durch das Pre-Marketing und die Marktforschung bestätigt", sagte Zumwinkel vor Journalisten in Frankfurt. Jetzt gehe es darum, einen angemessenen Preis zu ermitteln. Zumwinkel zeigte sich erfreut über die gute Resonanz seitens der Investoren, mit denen die Mitglieder des Konsortiums unter der Führung von Deutscher Bank und Morgan Stanley im Rahmen der Vorvermarktung seit dem 24. Mai 2004 Gespräche führten. "Zusätzlich hat das große Interesse von Privatanlegern und Mitarbeitern der Postbank unser Vertrauen in den Kapitalmarkt gestärkt."


Gleichzeitig bestätigten Zumwinkel und von Schimmelmann die positive Entwicklung der Postbank im aktuellen Geschäftsverlauf: Basierend auf der positiven Entwicklung des ersten Quartals 2004 geht die Postbank derzeit davon aus, für das Jahr 2004 einen über dem Vorjahr liegenden Jahresüberschuss erwirtschaften zu können.

Die Postbank hat im ersten Quartal 2004 das Ergebnis vor Steuern auf 143 Millionen Euro gesteigert (Vorjahres-Quartal 101 Millionen Euro), die Cost-Income-Ratio verbesserte sich auf 70,6% (76,9%) und die Eigenkapitalrendite vor Steuern auf 11,7% (9,2%).

Die Postbank Aktie wird über ein öffentliches Angebot bei institutionellen und privaten Anlegern in Deutschland sowie im Rahmen einer Privatplatzierung bei institutionellen Investoren außerhalb Deutschlands offeriert. "Der Schwerpunkt der Investoren wird neben Deutschland vor allem im angelsächsischen Raum liegen, da die Anleger in diesen Ländern mit dem Geschäftsmodell einer Retailbank bestens vertraut sind", so von Schimmelmann. Aktionäre der Deutschen Post sowie inländische Mitarbeiter von deutschen Konzernunternehmen der Deutschen Post World Net werden bei der Zuteilung bevorzugt. Gleiches gilt für Kunden der Postbank, die spätestens seit dem 5. Mai 2004 ein Depot bei der Postbank führen.

Das Angebot umfasst bis zu 81.999.999 Aktien. Das sind bis zu 50% minus eine Aktie des gesamten Aktienkapitals der Deutschen Postbank. Im Angebot enthalten ist eine Mehrzuteilungsoption.

Das Management der Postbank ist angesichts der bisherigen Resonanz zuversichtlich, Investoren auf der am Montag beginnenden internationalen Roadshow mit der klaren Positionierung als Privatkundenbank und dem vergleichsweise risikoarmen Geschäftsmodell von ihrer Substanz sowie auch den ausgeprägten Wachstumspotenzialen überzeugen zu können. "Wir sind sicher, dass der Börsengang gleichermaßen die Werthaltigkeit der Postbank wie auch die des Konzerns Deutsche Post World Net belegen wird", begründete Klaus Zumwinkel die geplante Veräußerung eines Minderheitsanteils an dem Finanzinstitut.

Die Zeichnung der Aktien ist bei der Postbank online unter www.postbank.de/aktie, über Hotline (Tel.: 0180 - 30 40 777; 9 Cent/Minute) und in rund 1.000 ausgewählten Filialen der Deutschen Post bundesweit möglich. Zusätzlich können die Aktien auch bei allen Konsortialbanken gezeichnet werden.

Rechtlicher Hinweis

Stabilisierungsmaßnahmen

Im Zusammenhang mit der Platzierung von Aktien der Deutsche Postbank AG (die "Gesellschaft") handelt die Morgan Stanley Bank AG als Stabilisierungsmanager und kann Maßnahmen ergreifen, die auf die Stützung des Börsen- oder Marktpreises der Aktien der Gesellschaft abzielen, um kurzfristig sinkende Kursbewegungen auszugleichen. Derartige Maßnahmen können ab dem Zeitpunkt der Aufnahme der Börsennotierung der Aktien der Gesellschaft vorgenommen werden und müssen spätestens am dreißigsten Kalendertag nach diesem Zeitpunkt beendet sein ("Stabilisierungszeitraum").

Diese Maßnahmen können zu einem höheren Börsenkurs bzw. Marktpreis der Aktien der Gesellschaft führen als es ohne diese Maßnahmen der Fall wäre. Darüber hinaus kann sich vorübergehend ein Börsenkurs bzw. Marktpreis auf einem Niveau ergeben, das nicht dauerhaft ist. Es besteht keine Verpflichtung, Stabilisierungsmaßnahmen durchzuführen. Soweit Stabilisierungsmaßnahmen durchgeführt werden, können sie jederzeit beendet werden. In keinem Fall werden Maßnahmen zur Stabilisierung des Börsenkurses bzw. Marktpreises der Aktien der Gesellschaft zu einem Preis durchgeführt werden, der den Platzierungspreis übersteigt.

Nach Ende des Stabilisierungszeitraums wird gemäß § 9 Abs. 2 KuMaKV innerhalb einer Woche mittels einer Pressemitteilung und im Internet unter der Adresse www.postbank.de/aktie das Datum, an welchem der Stabilisierungszeitraum endete, das Datum der letzten Stabilisierungsmaßnahme, tatsächlich durchgeführte Stabilisierungsmaßnahmen sowie die Preisspanne, innerhalb derer Stabilisierungsmaßnahmen durchgeführt wurden, bekannt gegeben werden. Ebenfalls werden Mehrzuteilungen und eventuelle Ausübungen der Mehrzuteilungsoption unter Angabe des Datums sowie der Art und Menge der betroffenen Aktien unverzüglich in der für Stabilisierungsmaßnahmen beschriebenen Weise veröffentlicht.

In Bezug auf mögliche Stabilisierungsmaßnahmen können neben den bis zu 73.800.000 zu platzierenden Aktien der Gesellschaft weitere bis zu 8.199.999 Aktien der Gesellschaft im Rahmen der Zuteilung der zu platzierenden Aktien der Gesellschaft an Investoren zugeteilt werden (so genannte Mehrzuteilung). Die zur Vornahme der Mehrzuteilung benötigten Aktien der Gesellschaft werden den Globalen Koordinatoren im Wege einer so genannten Wertpapierleihe vom veräußernden Aktionär vorübergehend zur Verfügung gestellt.

In diesem Zusammenhang hat der veräußernde Aktionär den Konsortialbanken die Option eingeräumt, bis dreißig Tage nach der Aufnahme der Börsennotierung der Aktien der Gesellschaft bis zu 8.199.999 weitere Aktien der Gesellschaft zum Platzierungspreis (abzüglich vereinbarter Provisionen) zu erwerben (nachfolgend als *Greenshoe-Option" bezeichnet). Die Greenshoe-Option kann in dem Umfang ausgeübt werden, wie Aktien im Wege der Mehrzuteilung platziert worden sind, reduziert um die Anzahl von Aktien, die durch die Morgan Stanley Bank AG als Stabilisierungsmanager im Markt zurückgekauft werden.

Über die Greenshoe-Option hinaus können weitere bis zu 5 % der Anzahl der angebotenen Aktien (einschließlich von der Greenshoe-Option gedeckte Mehrzuteilungen) zugeteilt werden, soweit dies rechtlich zulässig und zum Zeitpunkt des Eingehens der Position erforderlich ist, um den Aktienkurs während des Stabilisierungszeitraums zu stabilisieren.

Wichtiger Hinweis

Diese Mitteilung ist kein Angebot zum Kauf von Wertpapieren in den Vereinigten Staaten von Amerika, Deutschland oder sonstigen Staaten. Wertpapiere dürfen in den Vereinigten Staaten nur nach vorheriger Registrierung nach den Vorschriften des U.S. Securities Act von 1933 in derzeit gültiger Fassung oder ohne vorherige Registrierung nur aufgrund einer Ausnahmeregelung von dem Registrierungserfordernis verkauft oder zum Kauf angeboten werden. Weder die Deutsche Postbank AG noch der veräußernde Aktionär beabsichtigen das Angebot von Aktien vollständig oder teilweise in den Vereinigten Staaten zu registrieren oder ein öffentliches Aktienangebot in den Vereinigen Staaten durchzuführen.

Diese Mitteilung wird nur an (i) Personen, die sich außerhalb des Vereinigten Königreichs befinden oder (ii) professionelle Anleger, die unter Article 19(5) des Financial Services and Markets Act 2000 (Financial Promotion) Order 2001 (die "Verordnung") fallen, oder (iii) vermögende Personen oder sonstige Personen, an die sie rechtmäßig erfolgen darf, die unter Article 49(2) der Verordnung fallen, verteilt und ist nur an sie gerichtet (wobei diese Personen zusammen als *qualifizierte Personen" bezeichnet werden). Alle Wertpapiere, auf die hierin Bezug genommen wird, stehen nur qualifizierten Personen zur Verfügung und jede Aufforderung, jedes Angebot oder jede Vereinbarung, solche Wertpapiere zu beziehen, kaufen oder anderweitig zu erwerben, wird nur gegenüber qualifizierten Personen abgegeben. Personen, die keine qualifizierten Personen sind, sollten in keinem Fall im Hinblick oder Vertrauen auf diese Information oder ihren Inhalt handeln.

Der Unvollständige Verkaufsprospekt wurde am 5. Juni 2004 veröffentlicht und ist bei der Frankfurter Wertpapierbörse, Zulassungsstelle, 60284 Frankfurt am Main, bei der Gesellschaft, Friedrich-Ebert-Allee 114-126, 53113 Bonn, bei der Deutsche Bank Aktiengesellschaft, Taunusanlage 12, 60325 Frankfurt am Main, bei der Morgan Stanley Bank AG, Junghofstraße 13-15, 60311 Frankfurt am Main sowie bei den übrigen Konsortialbanken kostenlos erhältlich.

| Postbank
Weitere Informationen:
http://www.postbank.de

Weitere Berichte zu: Stabilisierungsmaßnahme Wertpapier

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Wirtschaft Finanzen:

nachricht RWI/ISL-Containerumschlag-Index tritt auf der Stelle
24.11.2016 | RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung

nachricht Lemgoer Wissenschaftler wollen smarte Banknote realisieren
08.11.2016 | Hochschule Ostwestfalen-Lippe

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Wirtschaft Finanzen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Greifswalder Forscher dringen mit superauflösendem Mikroskop in zellulären Mikrokosmos ein

Das Institut für Anatomie und Zellbiologie weiht am Montag, 05.12.2016, mit einem wissenschaftlichen Symposium das erste Superresolution-Mikroskop in Greifswald ein. Das Forschungsmikroskop wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem Land Mecklenburg-Vorpommern finanziert. Nun können die Greifswalder Wissenschaftler Strukturen bis zu einer Größe von einigen Millionstel Millimetern mittels Laserlicht sichtbar machen.

Weit über hundert Jahre lang galt die von Ernst Abbe 1873 publizierte Theorie zur Auflösungsgrenze von Lichtmikroskopen als ein in Stein gemeißeltes Gesetz....

Im Focus: Durchbruch in der Diabetesforschung: Pankreaszellen produzieren Insulin durch Malariamedikament

Artemisinine, eine zugelassene Wirkstoffgruppe gegen Malaria, wandelt Glukagon-produzierende Alpha-Zellen der Bauchspeicheldrüse (Pankreas) in insulinproduzierende Zellen um – genau die Zellen, die bei Typ-1-Diabetes geschädigt sind. Das haben Forscher des CeMM Forschungszentrum für Molekulare Medizin der Österreichischen Akademie der Wissenschaften im Rahmen einer internationalen Zusammenarbeit mit modernsten Einzelzell-Analysen herausgefunden. Ihre bahnbrechenden Ergebnisse werden in Cell publiziert und liefern eine vielversprechende Grundlage für neue Therapien gegen Typ-1 Diabetes.

Seit einigen Jahren hatten sich Forscher an diesem Kunstgriff versucht, der eine simple und elegante Heilung des Typ-1 Diabetes versprach: Die vom eigenen...

Im Focus: Makromoleküle: Mit Licht zu Präzisionspolymeren

Chemikern am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist es gelungen, den Aufbau von Präzisionspolymeren durch lichtgetriebene chemische Reaktionen gezielt zu steuern. Das Verfahren ermöglicht die genaue, geplante Platzierung der Kettengliedern, den Monomeren, entlang von Polymerketten einheitlicher Länge. Die präzise aufgebauten Makromoleküle bilden festgelegte Eigenschaften aus und eignen sich möglicherweise als Informationsspeicher oder synthetische Biomoleküle. Über die neuartige Synthesereaktion berichten die Wissenschaftler nun in der Open Access Publikation Nature Communications. (DOI: 10.1038/NCOMMS13672)

Chemische Reaktionen lassen sich durch Einwirken von Licht bei Zimmertemperatur auslösen. Die Forscher am KIT nutzen diesen Effekt, um unter Licht die...

Im Focus: Neuer Sensor: Was im Inneren von Schneelawinen vor sich geht

Ein neuer Radarsensor erlaubt Einblicke in die inneren Vorgänge von Schneelawinen. Entwickelt haben ihn Ingenieure der Ruhr-Universität Bochum (RUB) um Dr. Christoph Baer und Timo Jaeschke gemeinsam mit Kollegen aus Innsbruck und Davos. Das Messsystem ist bereits an einem Testhang im Wallis installiert, wo das Schweizer Institut für Schnee- und Lawinenforschung im Winter 2016/17 Messungen damit durchführen möchte.

Die erhobenen Daten sollen in Simulationen einfließen, die das komplexe Geschehen im Inneren von Lawinen detailliert nachbilden. „Was genau passiert, wenn sich...

Im Focus: Neuer Rekord an BESSY II: 10 Millionen Ionen erstmals bis auf 7,4 Kelvin gekühlt

Magnetische Grundzustände von Nickel2-Ionen spektroskopisch ermittelt

Ein internationales Team aus Deutschland, Schweden und Japan hat einen neuen Temperaturrekord für sogenannte Quadrupol-Ionenfallen erreicht, in denen...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Von „Coopetition“ bis „Digitale Union“ – Die Fertigungsindustrien im digitalen Wandel

02.12.2016 | Veranstaltungen

Experten diskutieren Perspektiven schrumpfender Regionen

01.12.2016 | Veranstaltungen

Die Perspektiven der Genom-Editierung in der Landwirtschaft

01.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Parkinson-Krankheit und Dystonien: DFG-Forschergruppe eingerichtet

02.12.2016 | Förderungen Preise

Smart Data Transformation – Surfing the Big Wave

02.12.2016 | Studien Analysen

Nach der Befruchtung übernimmt die Eizelle die Führungsrolle

02.12.2016 | Biowissenschaften Chemie