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Wirtschaftsmagazine Euro und Handelsblatt küren die besten Analysten für deutsche Aktien 2003

27.05.2004

Einen Gewinn von 105 Prozent konnten Anleger mit den Anlageempfehlungen des Automobilaktien-Experten Tim Schuldt von der DZ Bank 2003 machen, wenn sie seinen Empfehlungen so gefolgt wären, wie es das US-Unternehmen Starmine getan hat. StarMine hat exklusiv für das Wirtschaftsmagazin Euro (Donnerstagsausgabe) und dem Handelsblatt die Empfehlungen von 750 Analysten gemessen, die mindestens drei Empfehlungen für deutsche Aktien abgegeben haben. Die Sieger heißen Tim Schuldt (DZ Bank), Rolf Woller (HypoVereinsbank) und Daniela Dörr (Bankhaus Metzler). Die Preisvergabe findet am Mittwochabend unter der Anwesenheit des neuen Bundesbankpräsidenten Prof. Dr. Axel Weber statt.

Zwei Kriterien zählen: Die Genauigkeit der Gewinnschätzungen und das Ergebnis ihrer Empfehlungen.

Nach den Skandalen um die Empfehlungen einst gefeierter Analystenstars wie Jack Grubman (Ex-SalomonSmithBarney) und Henry Blodget (Ex-Merrill Lynch) waren die Leistungen der Analysten in den vergangenen Jahren stark in den Fokus der Öffentlichkeit geraten. Blodget empfahl den Anlegern Aktien, die er hausintern als Schrott bezeichnete. Grubman verbesserte das Rating für Aktien, damit seine Bank den Zuschlag für einen Börsengang bekam.

Seither haben Banken weltweit ihre Standards für Analysten erheblich verschärft. Ein weiteres Ergebnis der Studie: Insgesamt scheinen die Analysten kleinerer Banken besser abzuschneiden, als die der großen Institute: DZ Bank, equinet Institutional Service, HSBC Trinkaus & Burkhardt, Berenberg Bank und Bankhaus Metzler fielen positiv auf.

Auch die Qualität der Empfehlungen der deutschen Analysten ist im Zeitablauf gestiegen: So hat StarMine errechnet, dass der Durchschnitt der Analysten 2002 die Benchmark nur um 0,3 Prozent schlagen konnte. 2003 verbesserte sich diese Ziffer auf 2,9 Prozent.

Kerstin Goerke | Borchert & Niederländer PR

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