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Jobmotor erneuerbare Energien

05.05.2004


Schon mehr als 120.000 Menschen im Bereich der Erneuerbaren Energien beschaeftigt



Auf die positiven Beschaeftigungseffekte des forcierten Ausbaus erneuerbarer Energien in Deutschland hat die Parlamentarische Staatssekretaerin im Bundesumweltministerium, Margareta Wolf, hingewiesen. "Rund um Windkraft, Solarenergie, Biomasse-Nutzung und Wasserkraft entstehen in Deutschland jaehrlich Tausende neuer Jobs", sagte Wolf heute auf der Branchenfachtagung Windkraft der IG Metall in Magdeburg. Die Zahl der Arbeitsplaetze im gesamten Bereich der regenerativen Energieerzeugung bezifferte sie auf 120 000.

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Allen Unkenrufen zum Trotz sei inzwischen unbestreitbar, dass die junge und rasch wachsende Branche der erneuerbaren Energien zunehmend als Jobmotor wirke, so Wolf. Bereits 2002 waren in der Windkraft mehr als 50.000 Menschen beschaeftigt, im Bereich der Biomasse knapp 30.000. Fotovoltaik, Solarthermie, Wasserkraft tun ein uebriges. Alles in allem hat sich die Zahl der Arbeitsplaetze durch die Nutzung regenerativer Energietraeger zwischen 1998 und 2002 fast verdoppelt. Margareta Wolf betonte, dass dies besondere Chancen auch fuer die neuen Bundeslaender schaffe. Der Aufschwung gerade der Windanlagen-Fertigung hat zu Wirtschaftsimpulsen und Beschaeftigungseffekten gefuehrt - in den vergangenen Jahren allein im Raum Magdeburg zu 5.000 direkten und indirekten neuen Arbeitsplaetzen.

Mit den erneuerbaren Energien entstehen vielfaeltige und neue Arbeitsbereiche. Nicht nur fuer Solartechniker und Stahlbauer, sondern auch fuer viele indirekt Beschaeftigte in Zulieferbetrieben, in der Handelsvermittlung, in der Werbung, in Planungsbueros, bei Finanzdienstleistungen und der Forschung und Entwicklung ergeben sich neue Chancen. Staatssekretaerin Wolf: "Gegenueber den Arbeitsplaetzen in der fossil-nuklearen Energieversorgung haben diese Erwerbszweige den grossen Vorteil, dass sie auf Innovation, Versorgungssicherheit und oekologischer Vertraeglichkeit basieren - und dass sie langfristig und nachhaltig Umwelt und Klima vor schaedlichen Emissionen und Risiken entlasten."

Michael Schroeren | BMU

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