Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

BASF steigert Umsatz und Ergebnis des fortgeführten Geschäfts deutlich

26.04.2001


... mehr zu:
»Kunststoff »Pflanzenschutz
Wachstum im 1. Quartal 2001 weiter auf hohem Niveau

Öl und Gas wächst am stärksten

Deutlicher Ergebnisanstieg im 2. Quartal erwartet

Die BASF setzte ihren Wachstumskurs auch im ersten Quartal des Jahres 2001 erfolgreich fort. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum stieg der Umsatz um fast zehn Prozent auf rund 9,3 Milliarden Euro. Das Ergebnis der Betriebstätigkeit vor Sondereinflüssen (operatives Ergebnis) verbesserte sich um über vier Prozent auf 962 Millionen Euro. Im fortgeführten Geschäft stieg der Umsatz im ersten Quartal um fast 25 Prozent und übertraf damit sogar noch das Wachstumstempo des Jahres 2000. Auf dieser Basis stieg das operative Ergebnis um sieben Prozent.

In den zurückliegenden Monaten hat das Unternehmen sein Portfolio deutlich verändert: Zukunftsträchtige Arbeitsgebiete wie Pflanzenschutz, Vitamine und Superabsorber wurden ausgeweitet, die Polyolefin- und Textilfarbstoff-Geschäfte in Jointventures eingebracht, das Arbeitsgebiet Pharma wurde abgegeben. Die heutigen Arbeitsgebiete bilden das fortgeführte Geschäft. Betrachtet man dessen Umsatz und Ergebnis, hat die BASF weiter an Stärke gewonnen.

"Mit unserem fortgeführten Geschäft konzentrieren wir uns auf das, was wir am besten können: die innovative Chemie. Damit verschaffen wir uns zusätzliche Wettbewerbsvorteile", erklärte der Vorstandsvorsitzende Prof. Dr. Jürgen Strube anlässlich der 49. BASF-Hauptversammlung in Mannheim. "Aufgrund unserer weltweiten Aufstellung und unseres neuausgerichteten Portfolios rechnen wir damit, dass das operative Ergebnis im zweiten Quartal deutlich ansteigt", betonte Strube vor den Aktionären die guten Aussichten für das Jahr 2001. "Daher halten wir unverändert an unserem Ziel fest, das Ergebnis der Betriebstätigkeit vor Sondereinflüssen in den Jahren 2000 bis 2002 um durchschnittlich mindestens zehn Prozent pro Jahr zu steigern", so Strube weiter.

Zuwächse in allen Regionen und allen Segmenten

  • Deutliche Umsatzzuwächse erzielte die BASF auf Basis des fortgeführten Geschäfts in allen Regionen, wobei die asiatischen Gesellschaften erneut am stärksten wuchsen.
  • In allen Segmenten wurden große Umsatzsteigerungen erzielt, in den meisten sogar in zweistelligen Prozentsätzen. Angeführt von Öl und Gas mit rund 70 Prozent wuchsen auch die Segmente Chemikalien sowie Pflanzenschutz und Ernährung deutlich.
  • Den höchsten Ergebnisbeitrag erzielte das Segment Öl und Gas mit 376 Millionen Euro.
  • Den zweitgrößten Beitrag lieferte das Segment Pflanzenschutz und Ernährung mit einem Ergebnis von 300 Millionen Euro, vor allem dank der erfolgreichen Integration der Pflanzenschutzaktivitäten der American Home Products.
  • In den Segmenten Chemikalien, Kunststoffe und Fasern sowie Farbmittel und Veredlungsprodukte ging das Ergebnis im Vergleich zum Vorjahresquartal zurück. Ursache war vor allem die schwächere Nachfrage in Nordamerika. Dadurch wurde es schwieriger, weiterhin notwendige Preiserhöhungen gerade bei konsumnahen Produkten durchzusetzen.

Der Anfang März vollzogene Verkauf des Pharmageschäfts an Abbott führte zu einem außerordentlichen Ergebnis von über sechs Milliarden Euro. Dadurch wurde im ersten Quartal das Ergebnis vor Steuern auf über 6,6 Milliarden Euro gesteigert, was zu einem Ergebnis nach Steuern und Anteilen Dritter von 6,2 Milliarden Euro führte. Damit erreichte das Ergebnis pro Aktie 10,19 Euro im ersten Quartal.

Ausblick 2001: Erneut ein gutes Jahr im Visier

Insgesamt soll auch das Geschäftsjahr 2001 zu einem guten Jahr für die BASF werden. "Wir haben uns trotz einiger kritischer Entwicklungen vorgenommen, Umsatz und Ergebnis auf der Basis des fortgeführten Geschäfts deutlich zu steigern", gibt Strube das Ziel vor. Dabei nutzt die BASF ihr konsequent weiterentwickeltes Portfolio, ihre starke Präsenz in allen wichtigen Regionen der Weltwirtschaft und ihre zahlreichen Innovationen in Produkten und Prozessen.

Die BASF ist ein transnationales Unternehmen der chemischen Industrie, das seinen Wert durch Wachstum und Innovation nachhaltig steigern will. Die BASF bietet ihren Kunden ein leistungsfähiges Sortiment, das hochveredelte Chemikalien, Kunststoffe, Farbstoffe und Pigmente, Dispersionen, Fahrzeug- und Industrielacke, Pflanzenschutzmittel sowie Feinchemikalien umfasst und bis zu Erdöl und Erdgas reicht. Die ausgeprägte Verbundstrategie ist eine besondere Stärke der BASF: Sie sichert Kostenführerschaft und somit langfristig entscheidende Wettbewerbsvorteile. Mit einem Umsatz von rund 36 Milliarden Euro und 103 000 Mitarbeitern im Jahr 2000 ist die BASF eines der weltweit führenden Chemieunternehmen. Die BASF richtet ihr Handeln am Leitbild der nachhaltig zukunftsverträglichen Entwicklung, Sustainable Development, aus. Die BASF ist börsennotiert in Frankfurt (BAS), London (BFA) und New York (BF). Im Internet findet man die BASF unter www.basf.de.

Im Internet können Sie ab heute (26.04.01) folgende Informationen abrufen:

Zwischenbericht 1. Quartal 2001
   ab 7.30 Uhr     - http://www.basf.de/Zwischenbericht (deutsch)
                   - http://www.basf.de/Interimreport (englisch)
 
   Rede Prof. Dr. Strube zur Hauptversammlung
   ab 11.00 Uhr    - http://www.basf.de/Pressekonferenz (deutsch)
                   - http://www.basf.de/Pressconference (englisch)

Rückfragen bitte an:
Dr. Hartmut Unger
Tel. (06 21) 60-9 91 23
Fax (06 21) 60-9 26 93
E-Mail: hartmut.unger@basf-ag.de

ots |

Weitere Berichte zu: Kunststoff Pflanzenschutz

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Wirtschaft Finanzen:

nachricht IAB-Arbeitsmarktbarometer: Arbeitsmarkt bleibt im Aufwind
27.04.2017 | Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit (IAB)

nachricht Digitalisierung bringt Produktion zurück an den Standort Deutschland
25.04.2017 | Hochschule Karlsruhe - Technik und Wirtschaft

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Wirtschaft Finanzen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: TU Chemnitz präsentiert weltweit einzigartige Pilotanlage für nachhaltigen Leichtbau

Wickelprinzip umgekehrt: Orbitalwickeltechnologie soll neue Maßstäbe in der großserientauglichen Fertigung komplexer Strukturbauteile setzen

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bundesexzellenzclusters „Technologiefusion für multifunktionale Leichtbaustrukturen" (MERGE) und des Instituts für...

Im Focus: Smart Wireless Solutions: EU-Großprojekt „DEWI“ liefert Innovationen für eine drahtlose Zukunft

58 europäische Industrie- und Forschungspartner aus 11 Ländern forschten unter der Leitung des VIRTUAL VEHICLE drei Jahre lang, um Europas führende Position im Bereich Embedded Systems und dem Internet of Things zu stärken. Die Ergebnisse von DEWI (Dependable Embedded Wireless Infrastructure) wurden heute in Graz präsentiert. Zu sehen war eine Fülle verschiedenster Anwendungen drahtloser Sensornetzwerke und drahtloser Kommunikation – von einer Forschungsrakete über Demonstratoren zur Gebäude-, Fahrzeug- oder Eisenbahntechnik bis hin zu einem voll vernetzten LKW.

Was vor wenigen Jahren noch nach Science-Fiction geklungen hätte, ist in seinem Ansatz bereits Wirklichkeit und wird in Zukunft selbstverständlicher Teil...

Im Focus: Weltweit einzigartiger Windkanal im Leipziger Wolkenlabor hat Betrieb aufgenommen

Am Leibniz-Institut für Troposphärenforschung (TROPOS) ist am Dienstag eine weltweit einzigartige Anlage in Betrieb genommen worden, mit der die Einflüsse von Turbulenzen auf Wolkenprozesse unter präzise einstellbaren Versuchsbedingungen untersucht werden können. Der neue Windkanal ist Teil des Leipziger Wolkenlabors, in dem seit 2006 verschiedenste Wolkenprozesse simuliert werden. Unter Laborbedingungen wurden z.B. das Entstehen und Gefrieren von Wolken nachgestellt. Wie stark Luftverwirbelungen diese Prozesse beeinflussen, konnte bisher noch nicht untersucht werden. Deshalb entstand in den letzten Jahren eine ergänzende Anlage für rund eine Million Euro.

Die von dieser Anlage zu erwarteten neuen Erkenntnisse sind wichtig für das Verständnis von Wetter und Klima, wie etwa die Bildung von Niederschlag und die...

Im Focus: Nanoskopie auf dem Chip: Mikroskopie in HD-Qualität

Neue Erfindung der Universitäten Bielefeld und Tromsø (Norwegen)

Physiker der Universität Bielefeld und der norwegischen Universität Tromsø haben einen Chip entwickelt, der super-auflösende Lichtmikroskopie, auch...

Im Focus: Löschbare Tinte für den 3-D-Druck

Im 3-D-Druckverfahren durch Direktes Laserschreiben können Mikrometer-große Strukturen mit genau definierten Eigenschaften geschrieben werden. Forscher des Karlsruher Institus für Technologie (KIT) haben ein Verfahren entwickelt, durch das sich die 3-D-Tinte für die Drucker wieder ‚wegwischen‘ lässt. Die bis zu hundert Nanometer kleinen Strukturen lassen sich dadurch wiederholt auflösen und neu schreiben - ein Nanometer entspricht einem millionstel Millimeter. Die Entwicklung eröffnet der 3-D-Fertigungstechnik vielfältige neue Anwendungen, zum Beispiel in der Biologie oder Materialentwicklung.

Beim Direkten Laserschreiben erzeugt ein computergesteuerter, fokussierter Laserstrahl in einem Fotolack wie ein Stift die Struktur. „Eine Tinte zu entwickeln,...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Internationaler Tag der Immunologie - 29. April 2017

28.04.2017 | Veranstaltungen

Kampf gegen multiresistente Tuberkulose – InfectoGnostics trifft MYCO-NET²-Partner in Peru

28.04.2017 | Veranstaltungen

123. Internistenkongress: Traumata, Sprachbarrieren, Infektionen und Bürokratie – Herausforderungen

27.04.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Über zwei Millionen für bessere Bordnetze

28.04.2017 | Förderungen Preise

Symbiose-Bakterien: Vom blinden Passagier zum Leibwächter des Wollkäfers

28.04.2017 | Biowissenschaften Chemie

Wie Pflanzen ihre Zucker leitenden Gewebe bilden

28.04.2017 | Biowissenschaften Chemie