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KPMG Deutschland vom PCAOB anerkannt

18.03.2004


Die US-Aufsichtsbehörde über die Wirtschaftsprüfungsgesellschaften, das Public Company Accounting Oversight Board (PCAOB), hat dem Registrierungsantrag der KPMG Deutschland stattgegeben.

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Damit ist KPMG als erste deutsche Wirtschaftsprüfungsgesellschaft in den USA zugelassen und erfüllt so die Voraussetzung für die Prüfung von deutschen Unternehmen, deren Aktien an einer US-Börse gehandelt werden. KPMG ist Abschlussprüfer von 13 der 28 deutschen Unternehmen, die in den USA gelistet sind.

Das auf der Grundlage des Sarbanes-Oxley Act von 2002 neu geschaffene PCAOB hat sowohl die amerikanischen als auch ausländische Prüfungsfirmen zu überwachen. Der Sarbanes-Oxley Act räumt dem PCAOB weitreichende Befugnisse gegenüber den Prüfungsgesellschaften ein und verlangt, dass die Prüfungsgesellschaften sich zur vorbehaltlosen Zusammenarbeit mit dem PCAOB verpflichten. Dies betrifft zum Beispiel die Offenlegung sämtlicher vom PCAOB angeforderten Informationen über die geprüften Unternehmen einschließlich der Herausgabe von Arbeitspapieren. Eine derart weitreichende Verpflichtung ist aber mit deutschem Recht unvereinbar. Daher hat KPMG die Abgabe entsprechender Erklärungen gegenüber dem PCAOB verweigert. Dem Antrag wurde dennoch entsprochen.

Marita Reuter | ots
Weitere Informationen:
http://www.kpmg.de

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