Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Siemens Financial Services bietet erste integrierte E-Finance-Lösung für das B2B-Geschäft

08.05.2001


Capaxx bei Pilotkunden Vertacross im Einsatz - Partnerschaft mit Dresdner Bank geplant

Siemens Financial Services (SFS) bietet ab sofort als erster Finanzdienstleister eine integrierte E-Finance-Lösung für das Business-to-Business- (B2B)-Geschäft. Das neue Finanzprodukt Capaxx ermöglicht es, komplette Geschäftsvorgänge, inklusive Finanzierung, online abzubilden. Damit wird erstmals der im traditionellen Geschäft gängige Zahlungsweg per Rechnung für das B2B-Geschäft im Internet erschlossen.
Da SFS gleichzeitig die Forderungen aus dem Internet-Geschäft übernimmt, steht dem Verkäufer sofortige Liquidität zur Verfügung. Zudem lassen sich durch die Online-Abwicklung die Kosten für Geschäfte auf Rechnung deutlich senken: auf ein Drittel einer vergleichbaren Kreditkartenzahlung und auf die Hälfte einer Treuhandkonstruktion.
Capaxx ist ab sofort verfügbar und wird erstmals beim Pilotkunden Vertacross, einem Marktplatz für Automations-Produkte, eingesetzt. Zweiter Partner ist die Dresdner Bank. Auf Basis von Capaxx wird SFS im Rahmen der Internet-Service-Plattform der Bank ein neues integriertes Finanzprodukt zur Abwicklung von Transaktionen auf B2B-Marktplätzen anbieten.
Capaxx wird bis Ende des Geschäftsjahres 2001/02 innerhalb der EU und in den USA verfügbar sein.

Der Trend ist offensichtlich: E-Finance, Finanzdienstleistungen auf Basis des Internet, erobert in atemberaubender Geschwindigkeit immer weiteres Terrain. Größter Wachstumstreiber des E-Finance ist das E-Business, das sein Volumen in den nächsten Jahren vervielfachen wird. Denn mit dem Internetgeschäft wächst auch die Nachfrage nach korrespondierenden Finanzdienstleistungen - der europäische Markt für Finanzierungen im E-Business soll im Jahr 2005 nach aktuellen Schätzungen der Unternehmensberatung Accenture bereits ein Volumen von rund 35 Milliarden Euro erreichen.

Siemens Financial Services spielt in diesem neuen Markt eine führende Rolle. Das Unternehmen bietet nicht nur den Gesellschaften der Siemens AG, sondern auch allen anderen Unternehmen neue technische Lösungen und innovative Finanzdienstleistungen an - primär in den Bereichen Forderungsfinanzierung, Leasing, Treasury-Dienstleistungen sowie Online-Finanzierungsangebote für Privatkunden. Siemens Financial Services sieht E-Business und E-Finance als wesentlichen Bestandteil der Unternehmensstrategie. "Im Mittelpunkt steht für uns dabei der Aufbau durchgängiger, elektronisch unterstützter Prozesse - gemeinsam mit unseren Kunden", sagt Dr. Herbert Lohneiß, Vorsitzender der Geschäftsführung der SFS in München.

Erste integrierte Online-Finanzlösung für Transaktionen im E-Business

Im traditionellen Geschäft unter Firmen dominiert die Zahlung auf Rechnung als gängiger Zahlungsweg im Vergleich zu einer teuren Kreditkartenzahlung. Dem Wunsch vieler Firmenkunden, diesen Zahlungsweg auch bei Internet-Geschäften zu nutzen, konnte bislang mangels einer geeigneten E-Finance-Lösung nicht nachgekommen werden.

Viele B2B-Marktplätze können im Internet bislang nur ihre Funktion als Plattform für den Informationsaustausch und die anschließende Abwicklung des Warenaustauschs optimal erfüllen. Was bislang fehlte, war die Möglichkeit, auch das kaufmännische Geschäft durch eine Finanzierung direkt im Internet - und den zeitlichen Ansprüchen einer E-Business-Transaktion angepasst - abzuschließen. Gerade bei anonymen Transaktionen zwischen Unternehmen kommt es dabei darauf an, dass nicht nur der Zahlungsverkehr abgewickelt, sondern auch Risiken abgesichert sowie eine Finanzierung und das komplette Forderungsmanagement online angeboten werden. Mit Capaxx bietet SFS erstmals in Europa eine Komplettlösung, die diesen Anforderungen gerecht wird.

Capaxx überprüft direkt über den Internet-Marktplatz online die Bonität des Käufers - und das weltweit. Alle wichtigen Transaktions- und Kundendaten werden SFS online übermittelt und dort automatisch bewertet. Mit Hilfe umfassender Kundendatenbanken und internationaler Kredit-Auskunfteien ist es Siemens Financial Services möglich, innerhalb weniger Sekunden ein Ankaufslimit zu vergeben und das Risiko zu übernehmen. Die Liquidität steht dem Verkäufer unmittelbar nach Lieferung der Ware zur Verfügung.


Die Vorteile dieser integrierten Lösung liegen auf der Hand. Capaxx senkt nicht nur die Risiken der Transaktion, sondern spart auch Zeit und vor allem Kosten. So fallen für die Liquiditätsbereitstellung über Capaxx nur ca. ein Drittel der Kosten einer vergleichbaren Kreditkartenfinanzierung und ca. die Hälfte der Kosten von Treuhandkonstruktionen an. Darüber hinaus verbessert der Verkäufer seine Wettbewerbsposition, weil er sein Erscheinungsbild auf dem hart umkämpften Markt des E-Business durch ein professionelles und hochwertiges Forderungsmanagement deutlich verbessert.

Schnelle internationale Markterschließung

Capaxx ist ab sofort verfügbar und wird künftig beim Automations-Marktplatz Vertacross eingesetzt. Zweiter Partner ist die Dresdner Bank. Auf Basis von Capaxx wird Siemens Financial Services gemeinsam mit der Dresdner Bank im Rahmen der Internet-Service-Plattform der Bank im Firmenkundengeschäft ein neues Finanzprodukt zur Abwicklung von Transaktionen auf B2B-Marktplätzen anbieten.

Die Markteintrittsstrategie von Siemens Financial Services sieht vor, möglichst schnell weitere Marktplätze in das System zu integrieren und Vertriebspartnerschaften zu bilden, beispielsweise in den Bereichen Logistik, Versicherungen und Electronic Bill Presentment and Payment (EBPP). Darüber hinaus soll Capaxx zu einer kompletten Produktfamilie für die Internetwirtschaft ausgebaut werden, die weitere Finanzdienstleistungen wie das Buyer-Side-Financing oder das E-Leasing zur Verfügung stellt. "Der internationale Roll-out in Europa und in die USA erfolgt bis zum Ende des Geschäftsjahres 2001/02", sagt Martin Breuer, Leiter Marketing & Sales Europa bei der SFS in München.

Siemens Financial Services (SFS), München, bietet mit mehr als 1.200 Mitarbeitern in 30 Ländern eine breite Palette von Finanzierungslösungen. Diese reicht von der Absatz- und Investitionsfinanzierung über Treasury-Services bis hin zum Fondsmanagement und Versicherungsleistungen. SFS ist einer der drei größten europäischen Anbieter im Markt für Equipmentfinanzierungen. Kunden der SFS sind heute vor allem weltweit operierende Industrie- und Dienstleistungsunternehmen sowie öffentliche Auftraggeber.

Weitere Informationen über Siemens Financial Services sowie die kompletten Unterlagen zur Pressekonferenz finden Sie im Internet:http://www.sfs.siemens.de/

Ansprechpartner:

Siemens AG
Siemens Financial Services
Hartmut Hübner
80312 München
Tel.: +49-89-636-36070; Fax: -35485
E-Mail: http://www.siemens.de/page/communications@sfs.siemens.de

Pressestelle |

Weitere Berichte zu: E-Business E-Finance-Lösung Finanzdienstleistung SFS

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Wirtschaft Finanzen:

nachricht Der Dauerläufer: Starke Binnennachfrage macht diesen Aufschwung robuster als seine Vorgänger
17.10.2017 | Hans-Böckler-Stiftung

nachricht Positiv für die Volkswirtschaft: Die Zahl der Betriebsgründungen von Hauptniederlassungen steigt weiter
12.10.2017 | Institut für Mittelstandsforschung (IfM) Bonn

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Wirtschaft Finanzen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Schnelle individualisierte Therapiewahl durch Sortierung von Biomolekülen und Zellen mit Licht

Im Blut zirkulierende Biomoleküle und Zellen sind Träger diagnostischer Information, deren Analyse hochwirksame, individuelle Therapien ermöglichen. Um diese Information zu erschließen, haben Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnik ILT ein Mikrochip-basiertes Diagnosegerät entwickelt: Der »AnaLighter« analysiert und sortiert klinisch relevante Biomoleküle und Zellen in einer Blutprobe mit Licht. Dadurch können Frühdiagnosen beispielsweise von Tumor- sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen gestellt und patientenindividuelle Therapien eingeleitet werden. Experten des Fraunhofer ILT stellen diese Technologie vom 13.–16. November auf der COMPAMED 2017 in Düsseldorf vor.

Der »AnaLighter« ist ein kompaktes Diagnosegerät zum Sortieren von Zellen und Biomolekülen. Sein technologischer Kern basiert auf einem optisch schaltbaren...

Im Focus: Neue Möglichkeiten für die Immuntherapie beim Lungenkrebs entdeckt

Eine gemeinsame Studie der Universität Bern und des Inselspitals Bern zeigt, dass spezielle Bindegewebszellen, die in normalen Blutgefässen die Wände abdichten, bei Lungenkrebs nicht mehr richtig funktionieren. Zusätzlich unterdrücken sie die immunologische Bekämpfung des Tumors. Die Resultate legen nahe, dass diese Zellen ein neues Ziel für die Immuntherapie gegen Lungenkarzinome sein könnten.

Lungenkarzinome sind die häufigste Krebsform weltweit. Jährlich werden 1.8 Millionen Neudiagnosen gestellt; und 2016 starben 1.6 Millionen Menschen an der...

Im Focus: Sicheres Bezahlen ohne Datenspur

Ob als Smartphone-App für die Fahrkarte im Nahverkehr, als Geldwertkarten für das Schwimmbad oder in Form einer Bonuskarte für den Supermarkt: Für viele gehören „elektronische Geldbörsen“ längst zum Alltag. Doch vielen Kunden ist nicht klar, dass sie mit der Nutzung dieser Angebote weitestgehend auf ihre Privatsphäre verzichten. Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) entsteht ein sicheres und anonymes System, das gleichzeitig Alltagstauglichkeit verspricht. Es wird nun auf der Konferenz ACM CCS 2017 in den USA vorgestellt.

Es ist vor allem das fehlende Problembewusstsein, das den Informatiker Andy Rupp von der Arbeitsgruppe „Kryptographie und Sicherheit“ am KIT immer wieder...

Im Focus: Neutron star merger directly observed for the first time

University of Maryland researchers contribute to historic detection of gravitational waves and light created by event

On August 17, 2017, at 12:41:04 UTC, scientists made the first direct observation of a merger between two neutron stars--the dense, collapsed cores that remain...

Im Focus: Breaking: the first light from two neutron stars merging

Seven new papers describe the first-ever detection of light from a gravitational wave source. The event, caused by two neutron stars colliding and merging together, was dubbed GW170817 because it sent ripples through space-time that reached Earth on 2017 August 17. Around the world, hundreds of excited astronomers mobilized quickly and were able to observe the event using numerous telescopes, providing a wealth of new data.

Previous detections of gravitational waves have all involved the merger of two black holes, a feat that won the 2017 Nobel Prize in Physics earlier this month....

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Mobilität 4.0: Konferenz an der Jacobs University

18.10.2017 | Veranstaltungen

Smart MES 2017: die Fertigung der Zukunft

18.10.2017 | Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - Dezember 2017

17.10.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Schnelle individualisierte Therapiewahl durch Sortierung von Biomolekülen und Zellen mit Licht

18.10.2017 | Biowissenschaften Chemie

Biokunststoffe könnten auch in Traktoren die Richtung angeben

18.10.2017 | Messenachrichten

»ILIGHTS«-Studie gestartet: Licht soll Wohlbefinden von Schichtarbeitern verbessern

18.10.2017 | Energie und Elektrotechnik