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UmweltBank zahlt grüne Dividende steuerfrei / Ausgabepreis für junge Aktien 7,50 Euro

02.05.2001


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»Kohlendioxid »Umweltprojekt
Die UmweltBank ist weiter auf Erfolgskurs: Die Dividende für das vierte Geschäftsjahr steigt um 58,3 % auf 0,19 Euro. Zeichnungsfrist für Altaktionäre vor dem Börsengang: 5. bis 25. Mai 2001. Aktiver Beitrag zum Klimaschutz:
Durch die von der UmweltBank geförderten Projekte konnte der CO2-Ausstoß insgesamt um 309.600 Tonnen Kohlendioxid gemindert werden.

Seit Bankzulassung im Januar 1997 wächst die UmweltBank dynamisch. Dies bestätigen die testierten Zahlen für das Jahr 2000. Das Geschäftsvolumen wurde von 376,7 Mio. DM im Vorjahr auf 462,1 Mio. DM gesteigert. Die Bilanzsumme erhöhte sich von 330,4 Mio. DM auf 415,6 Mio. DM (+ 25,8 %).

Nicht nur die Kunden der UmweltBank zeichnen steuersparende Beteiligungen an Windparks. Auch die Bank selbst spart durch die Beteiligung am Windpark Neuenfeld Steuern und kann deshalb den Bilanzgewinn von 1,47 Mio. DM ( + 43,9 %). steuerfrei an die Aktionäre ausschütten.

Die Geldanlagen von Kunden bei der Bank erhöhten sich von 198,2 Mio. DM auf 255,9 Mio. DM, wobei das Tagesgeldkonto UmweltPlus mit einem Anteil von 53 Prozent vor den Umweltsparbüchern mit 36 Prozent das Hauptinteresse der Anleger/innen fand. Das provisionsrelevante Emissions- und Vermittlungsvolumen des Vorjahres wurde mit 70,5 Mio. DM um 3,3 Mio. DM übertroffen und hat damit wieder wesentlich zum Jahresergebnis beigetragen. Der Schwerpunkt lag, wie in den Vorjahren auch bei der Vermittlung von Umweltaktien- und -rentenfonds: Hinzu kam die Emissionsbegleitung von Umweltkontor Renewable Energy AG an den Neuen Markt. Bei den steuersparenden Windparkbeteiligungen platzierte die UmweltBank ihr bislang größtes Umweltprojekt mit einem Investitionsvolumen von 60 Millionen DM, den Windpark

Rakow-Gardelegen.

Die Kreditzusagen wurden von 200,2 Mio. DM (1999) auf 260,4 Mio. DM (2000) ausgeweitet. Damit finanzierte und förderte die UmweltBank bundesweit insgesamt 1.300 Umweltprojekte von Cuxhaven bis Freiburg: Passivhäuser genauso wie Wasserkraftwerke, Biolandwirte oder Solaranlagen.

Der UmweltRat der UmweltBank- das ökologische Pendant zum Aufsichtsrat der Gesellschaft - testiert deshalb auch für das Geschäftsjahr 2000, dass alle Kundengelder in ökologisch sinnvolle Projekte investiert wurden. Das ihr anvertraute Vermögen hat das grüne Bankhaus jedoch nicht nur in Form von Krediten ausgereicht. "Als ökologische Investmentbank investiert die UmweltBank auch Risikokapital in aussichtsreiche junge Umweltfirmen oder beteiligt sich vorbörslich am Aktienkapital," erläutert Vorstandsvorsitzender Horst P. Popp.

Die Anzahl der Kunden ist im Geschäftsjahr 2000 um 5000 auf rund 24.000 gestiegen. Insgesamt berät die Bank derzeit mehr als 100.000 Interessenten. Zum Bilanzstichtag waren bei der UmweltBank 90 Mitarbeiter/innen (Vorjahr 68) beschäftigt. Der Personalaufwand wuchs aufgrund dessen um rund 18 %. Bei den Führungskräften liegt die Frauenquote bei 43 Prozent, der Frauenanteil insgesamt bei 52 Prozent.

Der Verwaltungsaufwand stieg trotz des dynamischen Wachstums lediglich um 10,4 % und lag im vergangenen Jahr bei 4,7 Mio. DM. Die UmweltBank erwirtschaftete deshalb im Geschäftsjahr 2000 ein auf 5,24 Mio. DM (+ 28 %) gestiegenes Teilbetriebsergebnis vor Bewertung und Risikovorsorge (1,67 Mio. DM), Steuern (TDM 481 - im Wesentlichen eine Rückstellung für latente Steuern) und Gewinnabführung an die 733 stillen Gesellschafter (1,715 Mio. DM).

Den Geschäftserfolg misst die UmweltBank nicht nur an ökonomischen Größen, sondern gleichgewichtig an ökologischen Kennzahlen. Wichtigster Umwelteffekt ist der kontinuierlich steigende Beitrag zur Reduzierung des Kohlendioxid-Ausstoßes: Von 1997 bis Ende 2000 ersparten die von der UmweltBank geförderten Projekte der Umwelt insgesamt etwa 309.000 Tonnen Kohlendioxid, etwa soviel, wie durch den privaten Stromverbrauch von Bremen oder Duisburg entsteht. Die betriebsbezogenen Umweltwirkungen erfasst die UmweltBank über ein Umweltcontrolling-System. Erfolge wurden hier insbesondere bei der Einsparung von Strom, Wasser und Papierverbrauch erzielt. So sanken die Verbräuche je Mitarbeiter beim Strom um 16 %, bei Papier um rund 20 % und beim Wasser um 36 %.

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