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IAB-Stellenerhebung: Im zweiten Quartal 2016 zehn Prozent mehr offene Stellen als ein Jahr zuvor

09.08.2016

Im zweiten Quartal 2016 gab es auf dem ersten Arbeitsmarkt bundesweit 985.200 offene Stellen, das waren gut zehn Prozent mehr als ein Jahr zuvor.

In Westdeutschland waren dabei 767.000 offene Stellen zu vergeben, in Ostdeutschland 218.200. Das geht aus der IAB-Stellenerhebung hervor, einer regelmäßigen Betriebsbefragung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB).


Die Grafik bildet die Entwicklung der offenen Stellen auf dem deutschen Arbeitsmarkt ab. Angezeigt wird die Anzahl an offenen Stellen (in Tausend) in Deutschland, sowie aufgegliedert nach West- und Ostdeutschland. Bei den offenen Stellen handelt es sich um Stellen die auf dem ersten Arbeitsmarkt angeboten werden. Durch Klicken auf die Legende (beispielsweise „Westdeutschland“) können Datenreihen aus- und eingeblendet werden. Wird mit der Maus über die Grafik gefahren, werden Details – hier die Anzahl der offenen Stellen für ein bestimmtes Quartal – angezeigt.

Eine deutliche Zunahme an offenen Stellen gab es auch im zweiten Quartal 2016 wieder im Sektor Erziehung und Unterricht.

Die IAB-Stellenerhebung verzeichnet hier 45.000 offene Stellen. Ein Jahr zuvor waren es 32.000.

„Ein wichtiger Faktor ist der gestiegene Bedarf an Lehrkräften, der durch die Flüchtlingszuwanderung entstanden ist“, so der IAB-Arbeitsmarktforscher Alexander Kubis.

Das IAB untersucht mit der IAB-Stellenerhebung viermal jährlich das gesamte Stellenangebot, also auch jene Stellen, die den Arbeitsagenturen nicht gemeldet werden.

Im zweiten Quartal 2016 wurden Antworten von rund 9.000 Arbeitgebern aller Wirtschaftsbereiche ausgewertet.

Weitere Informationen:

http://www.iab.de/stellenerhebung/daten

Wolfgang Braun | idw - Informationsdienst Wissenschaft

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